Studierende deutschsprachiger Universitäten verhandeln um die Wette

Battle of Universities – Studierende deutschsprachiger Universitäten verhandeln um die Wette

Universitäten Hohenheim und Potsdam rufen Verhandlungswettbewerb vom 18. – 29. April 2016 aus / Bewerbung ab sofort
Wer gut verhandeln kann, schlägt aus vielen Situationen Vorteile heraus. Die Universitäten Hohenheim und Potsdam laden deshalb Studierende aller Fachrichtungen bei dem Battle of Universities an den Verhandlungstisch. Zwischen dem 18. und dem 22. April 2016 treten die Teilnehmenden je 60 Minuten online gegeneinander an. Die zehn Besten reisen am 29. April zum Finale nach Potsdam. Zu gewinnen gibt es Preisgelder im Wert von 1000 Euro und ein Zertifikat der Negotiation Academy Potsdam, die auch eine Außenstelle an der Universität Hohenheim in Stuttgart hat. Anders als in den vergangenen Jahren treten die Studierenden dieses Mal nicht im Zweierteam sondern allein an. Anmeldung bis 13. April 2016 unter www.battle-of-universities.de

Ein Student möchte umziehen, ist sich mit seinem Nachmieter aber noch nicht einig: Wer zahlt ab wann die Miete? Wer streicht die Wohnung? Welche Möbel werden übernommen, und welche Abnahmesumme soll dafür gezahlt werden? Um diese konkrete Alltagssituation geht es in der ersten Runde des Wettstreits, die online ausgefochten wird.

Zwischen dem 16. März und 13. April 2016 melden sich die Teilnehmenden auf der Wettbewerbs-Homepage an. Hier können die Zeitslots, in denen sich die Studierenden zwischen dem 18. und 22. April 2016 im Chat einem Gegner stellen, selbstständig gewählt werden. Die Unterlagen zur Verhandlungssimulation werden vorher zugesandt. So können sich auch Studierende aus nicht-wirtschaftlichen Studiengängen in die Thematik einarbeiten.

Der Sieger wird nicht von einer Jury ermittelt, sondern anhand der Ergebnisse, erklärt Mitveranstalter Prof. Dr. Voeth, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing und Business Development an der Universität Hohenheim und Direktor des Hohenheimer Standorts der Negotiation Academy Potsdam: „Während der nicht-öffentlichen Verhandlung wird alles im Chat protokolliert und das Ergebnis in einem Vertrag festgehalten. Wer am Ende finanziell besser dasteht, hat gewonnen.“ Auch im Finale, das am 29. April in Potsdam stattfindet, zählt nur das Ergebnis der Verhandlung, nicht aber rhetorische Tricks und schöne Worte.

„In der Wirtschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen, kann eine gut geführte Verhandlung den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen“, sagt Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Potsdam. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing II organisiert den Verhandlungswettbewerb bereits zum vierten Mal, gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Markus Voeth von der Universität Hohenheim. Beide gründeten 2013 die Negotiation Academy Potsdam, die seit diesem Jahr einen zweiten Standort an der Universität Hohenheim hat.

Bislang ist Verhandlungsführung an den wenigsten deutschen Hochschulen ein Teil des Curriculums. In einer aktuellen Studie, die Prof. Dr. Herbst und Prof. Dr. Voeth im Harvard Business Manager veröffentlicht haben, gaben 70 Prozent der 342 befragten Führungskräfte aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen an, dass sie das Verhandeln nicht im Studium oder der Ausbildung gelernt haben, sondern sich „on the job“ aneignen mussten. 79 Prozent waren der Meinung, dass sich eine Beschäftigung mit der Thematik zu Studienzeiten für sie gelohnt hätte.

Links:

Informationen zum Battle of Universities: http://www.battle-of-universities.de/

Kreativität kommt nicht im Schlaf

Schlaf fördert das Gedächtnis, aber nicht die Kreativität beim Lösen von Problemen

 

Kreativtage in Bad Reichenhall 2014
Aufgenommen bei den Kreativtagen in Bad Reichenhall 2014

Studie gibt Hinweis auf grundlegende Funktion des Schlafs / Publikation im Fachjournal Sleep

Wer schläft, stärkt dabei zwar das Gedächtnis, nicht aber das kreative Denken. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in einer Studie, die am 1. März 2016 im Fachjournal Sleep veröffentlicht wurde. Sie untersuchten bei Probanden, ob im Schlaf Erinnerungen nur gefestigt oder auch mit anderen Gedächtnisinhalten neu vernetzt werden. Letzteres gilt als Voraussetzung für kreatives Denken. Im Experiment zeigten Probanden mit Nachtschlaf zwar das beste Erinnerungsvermögen. Erstaunlicherweise war aber die Gruppe mit Schlafentzug sogar etwas kreativer als die ‚Schläfer‘. Die Studie widerlegt damit die Annahme, dass kreative Prozesse im Schlaf besonders intensiv ablaufen. Das spricht  dafür, dass Gedächtnisfestigung und Neuorganisation von Erinnerungen unabhängige Prozesse sind, bei denen die Gedächtnisstärkung im Schlaf Vorrang hat.

Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Christoph Nissen, Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, untersuchten bei insgesamt 60 Probanden, wie kreativ sie beim Lösen von Aufgaben waren. Dies geschah mit einem etablierten Assoziationstest, da assoziatives Denken eine wesentliche Grundlage für kreative Prozesse ist. In 60 Durchgängen sollten sie zu drei vorgegebenen Begriffen (etwa „Flocke – Eule – Besen“) ein Lösungswort finden, das jedes der drei Wörter sinnvoll ergänzt („Schnee“). Direkt nach der Antwort erfuhren die Testpersonen, ob diese korrekt war oder nicht. Das erlaubte den Probanden, die Antworten in der Folge zu speichern und zu verarbeiten. Eine Gruppe führte den Test abends durch und schlief danach im Schlaflabor. Die zweite Gruppe führte den Test ebenfalls abends durch, durfte aber bis zum nächsten Morgen nicht schlafen. Eine dritte Gruppe machte den Test morgens und verbrachte dann einen normalen Tag. Nach acht Stunden wiederholten alle Probanden den Test. Anteil und Geschwindigkeit der wiederholt richtigen Antworten galten als Maß für die Gedächtnisleistung. Die Zahl und Geschwindigkeit der im zweiten Durchgang erstmals richtigen Antworten wurden als Maß für assoziatives und kreatives Denken gewertet.

Gedächtnis-Festigung statt Gedächtnis-Neuordnung

Wie vermutet erinnerten sich die ‚Schläfer‘ im zweiten Durchgang am besten und am schnellsten an die acht Stunden zuvor gegebenen richtigen Antworten. Sie waren aber nicht besser darin, für bislang ungelöste Begriffe korrekte Antworten zu finden. „Unsere Studie zeigt klar: die kreative Verarbeitung von Informationen ist im Schlaf nicht stärker als im Wachzustand“, sagt Prof. Nissen. Tatsächlich fanden die Nachtaktiven sogar etwas schneller neue, richtige Antworten als die anderen beiden Gruppen. „Unabhängig davon hilft es natürlich, ausgeschlafen zu sein, um wieder neu leistungsfähig zu sein“, stellt Prof. Nissen klar.

Die nun veröffentlichten Erkenntnisse widersprechen  einer Reihe bisheriger Studien, die eine kreative Neuorganisation von Informationen im Schlaf gefunden hatten. Während bislang meist recht einfache Denkvorgänge untersucht wurden, gilt aber assoziatives Denken als höchste Form des kreativen Denkens. „Vermutlich hat Schlaf umso weniger Einfluss auf die kreative Verarbeitung von Informationen, je komplexer die Aufgabe ist“, sagt Prof. Nissen.

Kreatives Denken als Nebenprodukt?

Die Studie gibt damit auch wichtige Hinweise auf die grundsätzliche Funktion von Schlaf. „Aus evolutionärer Sicht dürfte entscheidend sein, dass Erinnerungen im Schlaf gefestigt werden und weniger, dass unterschiedliche Inhalte neu vernetzt werden“, sagt Prof. Nissen. Weitere Studien sollen nun die klinische Bedeutung der Ergebnisse, etwa für die Psychotherapie, erforschen.

Originaltitel der Arbeit: Sleep Strengthens but does Not Reorganize Memory Traces in a Verbal Creativity Task

Link zur Studie: www.journalsleep.org/ViewAbstract.aspx?pid=30497

Digitale Begriffe sind für Viele Neuland

Fast jeder weiß, was eine Internetseite ist oder was es mit einem Sozialen Netzwerk auf sich hat. Viele andere digitale Begriffe können die Deutschen dagegen nicht erklären, wie der D21-Digital-Index 2015 zeigt. Während noch fast jeder Zweite etwas mit dem Begriff Cloud anfangen kann, sind Schlagworte wie Shared Economy, Internet der Dinge oder Big Data für das Gros der Bevölkerung Neuland. Hier zeigt sich, dass die digitale Kompetenz der Bürger und ihr Wissen zu digitalen Themen noch ausbaufähig sind.

 Infografik: Digitale Begriffe sind für Viele Neuland | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Traumberuf Arzt

Traumberuf Arzt: So erhöhen Sie die Chancen auf den begehrten Platz im Medizinstudium

NEU ca. 300 Seiten 34,95 €, 36,00 € (A), 36,90 SFR (UVP) Verlags-Nr.: E10218 ISBN: 978-3-8490-2085-9
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Verlags-Nr.: E10218
ISBN: 978-3-8490-2085-9

Später einmal Arzt sein – das ist der Traum vieler Abiturienten. Diesem Wunsch steht aber oft ein Abiturschnitt jenseits der 1,5 entgegen, der eine Immatrikulation in dem bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfach Medizin beinahe unmöglich macht.

Mit dem „Test für Medizinische Studiengänge (TMS)“, umgangssprachlich auch „Medizinertest“ genannt, wurde ein freiwilliger Studierfähigkeitstest entwickelt, an dem sich mittlerweile mehr als die Hälfte der medizinischen Fakultäten in Deutschland beteiligen. Die Ergebnisse des TMS können die Abiturnote ausschließlich positiv beeinflussen, eine Verschlechterung ist nicht möglich. Ein wichtiger Schritt also auf dem Weg zum gewünschten Studienplatz. Da der TMS nur einmal abgelegt werden kann, ist eine sorgfältige Vorbereitung das Nonplusultra. Der Stark Verlag steht Kandidaten als Marktführer in Sachen Prüfungsvorbereitung dabei unterstützend zur Seite.

Nach der Lektüre des neuen Trainingsbandes zum Medizinertest wissen die Testteilnehmer schon im Vorfeld, was auf sie zukommt, und können der Prüfungssituation so gelassen entgegentreten. Ein einziges Buch in bewährter Stark-Qualität umfasst die Vorbereitung auf alle neun Untertests des TMS. Zu jedem Untertest führen die erfahrenen Autoren, die z. T. selbst Mediziner sind und seit Jahren Kandidaten erfolgreich auf den Test vorbereiten, anschauliche Beispiele und zahlreiche Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungen an. Auch organisatorische Fragen zum Testablauf, typische Fehler und bewährte Bearbeitungsstrategien werden thematisiert.

Eine optimale Trainingshilfe für alle, die auch ohne Abiturbestnote jede Chance auf eine berufliche Zukunft in der Medizinbranche nutzen möchten.

Der (angehende) Mediziner und Psychologe Felix Segger, Geschäftsführer der privaten Bildungseinrichtung MedBreaker GmbH, unterrichtet angehende Studenten seit Jahren in Vorbereitungskursen für das Medizinstudium im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit dem selbstständigen Dozenten im Bereich Naturwissenschaften Werner Zurowetz gewährleistet er eine individuelle Vorbereitung auf den TMS und die jeweiligen Pendants in Österreich und der Schweiz.

Immer im Dienst

Arbeitszeiten

Die Psychologin Nina Pauls entwickelt Ansätze zur Gestaltung dienstlicher Erreichbarkeit

Foto: Sandra Meyndt
Etwa jeder Vierte liest regelmäßig außerhalb der Arbeitszeit dienstliche E-Mails. Foto: Sandra Meyndt

Etwa jeder Vierte liest regelmäßig außerhalb der Arbeitszeit dienstliche E-Mails, fast jeder Fünfte muss dienstliche Angelegenheiten im Privatleben erledigen: „Neue Medien wie Smartphones oder Tablets ermöglichen, dass wir auch für unsere Arbeit immer und überall erreichbar sind“, erklärt Dr. Nina Pauls. „Um negativen Auswirkungen von arbeitsbezogener Erreichbarkeit vorzubeugen und Potenziale nutzen zu können, müssen Lösungsansätze entwickelt werden, die Interessen von Beschäftigten und Unternehmen gleichermaßen berücksichtigen.“

Ein Team um die Freiburger Psychologinnen Pauls und Dr. Barbara Pangert führt Gespräche mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, um ein genaues Bild von Erreichbarkeit aus Sicht aller Führungs- und Beschäftigtenebenen im Unternehmen zu erhalten. Ausgehend von diesem fallbezogenen Wissen über jedes der beteiligten Unternehmen entwickeln sie vor Ort gemeinsam mit den Teams Leitlinien für die Erreichbarkeit.

Pauls ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Wirtschaftspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die psychische Gesundheit bei der Arbeit und die Anforderungen moderner Arbeitswelten.

Immer im Dienst

Forscher entwickeln Ansätze zur Gestaltung arbeitsbezogener Erreichbarkeit mit Beschäftigten und Unternehmen

„Wir führen Gespräche mit Expertinnen und Experten sowie Beschäftigteninterviews, um ein genaues Bild von Erreichbarkeit aus Sicht aller Führungs- und Beschäftigtenebenen im Unternehmen zu erhalten“, erklärt Pauls. „Ausgehend von diesem fallbezogenen Wissen über jedes der beteiligten Unternehmen entwickeln wir vor Ort gemeinsam mit den Teams Leitlinien für die Erreichbarkeit.“ Dass das notwendig ist, zeigen frühere Ergebnisse der Arbeitsgruppe: Eine Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie eine repräsentative Befragung in Zusammenarbeit mit der Initiative Gesundheit und Arbeit haben gezeigt, dass ständige Erreichbarkeit immer mehr Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben auslöst und negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat. Eines der Kooperationsunternehmen ist der Software-Hersteller kühn & weyh aus Freiburg. „Wir stehen in engem Kundenkontakt. Bei Ausfällen und Störungen müssen wir auch kurzfristig erreichbar sein und die Kunden unterstützen“, berichtet Matthias Abel, Geschäftsführer von kühn & weyh. „Wir möchten im Projekt mehr über die Auswirkungen von Erreichbarkeit erfahren und dazulernen, was wir besser machen können.“

Nun hat das Team die erste Projektphase abgeschlossen und wertet die Interviews aus. Bereits jetzt zeige sich, dass Erreichbarkeit ein vielfältiges Phänomen ist, das je nach Tätigkeit, Ausmaß und Konsequenzen unterschiedlich wahrgenommen wird und hohe Anforderungen an die Beschäftigten stellt. Diese Erkenntnisse will die Gruppe im nächsten Schritt mit Befragungen absichern. Alle Beschäftigten erhalten die Möglichkeit, sich zu beteiligen. „Es gibt bereits Ansätze in Unternehmen, die Erreichbarkeit zu reduzieren. Server werden abgeschaltet oder E-Mails automatisch gelöscht“, erklärt Pangert. „Dies verhindert aber auch die Nutzung von Potenzialen, die die Erreichbarkeit für die Work-Life-Balance bieten kann.“ 2016 wollen die Forscherinnen und Forscher Leitlinien zum Management ständiger Erreichbarkeit mit betroffenen Teams erarbeiten und erproben.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Vorhaben im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) für drei Jahre. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin begleitet das Projekt fachlich. Ein Netzwerk von Transferpartnern aus Verbänden, Gewerkschaften und Krankenkassen unterstützt die Verbreitung der Projektergebnisse in der betrieblichen Praxis.

 

489 Kilogramm Süßigkeiten

25.744 Tassen Kaffee, 66.976 Klobesuche und 15.456 Zigarettenpausen, das alles passiert laut Auxmoney innerhalb einer Minute in deutschen Büros. Der Kreditvermittler hat unseren Arbeitsalltag in einer – natürlich nicht streng wissenschaftlichen Maßstäben genügenden – Echtzeit-Grafik eingefangen. Demnach sind Erwerbstätige neben ihrer eigentlichen Beschäftigung allerlei Ablenkungen ausgesetzt. Zum Beispiel kaufen sie in 60 Sekunden für 13.760 Euro bei Amazon ein, gucken 745.943 Mal auf ihr Telefon und vertilgen 489 Kilogramm Süßigkeiten.

Infografik: 60 Sekunden in deutschen Büros | Statista
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Master of Science in Public Health

Neuer Studiengang in Public Health für Berlin

Berlin, 29.09.2015 Die Berlin School of Public Health (BSPH) richtet einen neuen Studiengang ein: den zweijährigen Master of Science in Public Health. Ziel ist es, dem gestiegenen Bedarf an akademisch qualifiziertem Personal für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung zu begegnen. Dazu gehören beispielsweise Führungskräfte im Gesundheitswesen, in der Planung von Prävention und Gesundheitsförderung und bei der Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Die Mitglieder der BSPH haben jetzt das Konzept für die Struktur und die Ausrichtung des neuen Studiengangs verabschiedet.

„Public Health ist ein Bereich von zunehmender gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, weshalb auch der Einrichtung und Weiterentwicklung von Studien- und Ausbildungsangeboten auf diesem Gebiet eine besondere Relevanz zukommt“, sagt Prof. Dr. Reinhard Busse, Sprecher des BSPH-Direktoriums. „Das Besondere an dem neuen Studiengang ist, dass er als konsekutiver, hochschulübergreifender Master von allen drei Einrichtungen angeboten wird. Nun müssen wir mit der Senatsverwaltung noch die Finanzierung endgültig klären, dann können wir zum Wintersemester 2016/17 loslegen“, fügt Prof. Dr. Axel Radlach Pries, Dekan der Charité und Vorsitzender der Mitgliederversammlung der BSPH, hinzu.

Public Health erarbeitet Lösungsansätze für die Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Gesundheit. Demographische Veränderungen mit einer älter werdenden Bevölkerung, sichtbare und zum Teil zunehmende soziale Ungleichheit in der Gesundheit und Versorgung sowie technologische Innovationen erfordern interdisziplinäre Herangehensweisen.

Die Berlin School of Public Health ist im Frühjahr diesen Jahres in Trägerschaft von Charité – Universitätsmedizin Berlin, Technischer Universität Berlin und der Alice Salomon Hochschule neu konstituiert worden. Ziel ist es, gemeinsam ein national und international führendes Public Health-Zentrum zu etablieren. Neben den drei Kooperationspartnern sind die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin an den Planungen mit beteiligt.

Digitaler Hochschulzugang für Flüchtlinge

Digitaler Hochschulzugang für Flüchtlinge: iversity unterstützt Kiron University

University for refugeesBerlin, 28.9.2015 – iversity und Kiron University schließen eine offizielle Partnerschaft, um durch eine koordinierte Zusammenarbeit interessierten Flüchtlingen kurzfristig und unbürokratisch den Hochschulzugang zu ermöglichen. Die Möglichkeit, ein Hochschulstudium zu absolvieren, wird von beiden als Schlüssel zur Integration angesehen.

Flüchtlinge können oftmals ihr bereits angefangenes Studium nicht fortsetzen, da die notwendigen Dokumente auf der Flucht verloren gegangen sind, sie noch nicht als Flüchtlinge anerkannt wurden oder es keine ausreichend freien Kapazitäten an den Hochschulen gibt. Aufgrund dieser Hürden bleibt das Bildungspotenzial von rund 100.000 Menschen allein in Deutschland ungenutzt.

Kiron University wird es Flüchtlingen ermöglichen, die ersten zwei Jahre ihres Studiums online zu absolvieren und anschließend das Studium an einer Partneruniversität wie beispielsweise der RWTH Aachen oder der Hochschule Heilbronn fortzusetzen, so dass ein akkreditierter Abschluss erworben werden kann.

Dies wird möglich durch die nun geschlossene Partnerschaft mit dem Berliner Startup iversity, das seit 2013 Online-Kurse renommierter Universitäten aus ganz Europa – z.B. auch der RWTH Aachen – im Netz anbietet. So ist in den letzten Jahren auf iversity ein Kurs-Pool entstanden, der jetzt genutzt werden kann, um dezentral einen kostengünstigen Hochschulzugang zu ermöglichen. “Wir freuen uns, dass die von uns aufgebaute digitale Infrastruktur einen Beitrag leisten kann, jetzt schnell und unbürokratisch Hilfe anzubieten”, erläutert Hannes Klöpper, Geschäftsführer von iversity, die Gründe der Zusammenarbeit.

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Über iversity
iversity.org ist eine Online-Lernplattform, auf der europäische Hochschulen und Lehrende Online-Kurse auf akademischem Niveau an. Zurzeit können Lernende auf iversity.org zwischen Dutzenden Online-Kursen aus einem breiten Themenspektrum wählen. Mit fast einer Million Kurseinschreibungen zählt iversity zu den wichtigsten Anbietern von Online-Kursen in Europa.
Weitere Informationen unter: https://www.iversity.org

Über Kiron University
Die gemeinnützige Kiron University wurde von Markus Kreßler und Vincent Zimmer in Berlin gegründet und wird aktuell durch das Social Impact Lab gefördert. Kiron hat die Mission, Flüchtlingen den Zugang zu Hochschulbildung zu ermöglichen. Hierdurch soll den Flüchtlingen eine neue Perspektive ermöglicht sowie die Integration ins Gastland gefördert werden. Die Studiengänge sind gebührenfrei, auf Weltklasseniveau und können noch vor Abschluss des Asylverfahrens begonnen werden. Aktuell läuft hierzu noch die bislang größte soziale Crowdfundingkampagne in Deutschland, um Stipendien für die Flüchtlinge zu finanzieren. Noch bis zum 5. November kann hier gespendet werden.
Weitere Informationen unter: Kiron University

Erst Asyl, dann ein Job

Flüchtlinge auf Jobsuche

oder

Wie können Flüchtlinge und Unternehmen miteinander in Kontakt treten?

 Gedanken, Anregungen und erste Initiativen

 Während sich viele Initiativen gebildet haben und sich zahlreiche freiwillige Helfer um die materielle Versorgung der Flüchtlinge kümmern, möchten wir mit dieser „Initiative“ den nächsten Schritt machen.

Indem wir die sozialen Netzwerke nutzen, bringen wir deutsche Unternehmen und Flüchtlinge, die unsere zukünftigen Arbeitskräfte darstellen, in Kontakt miteinander.

Voraussetzung dafür bilden die vorhandenen Smartphones auf Seiten der Flüchtlinge und die Ankündigung der Bundesregierung auf kostenlosen Telekom-Zugang.

Über Facebook werden die in Deutschland gestrandeten Flüchtlinge informiert, sich in das berufliche Netzwerk bei XING einzutragen. Eine entsprechende Gruppe ist eingerichtet.

Denn nur wenn Unternehmen wissen, über welche Qualifikationen diese Menschen verfügen, können gezielte Kontakte vermittelt werden.

Dies ist eine unbürokratische Entlastung der Arbeitsagenturen, die erst dann aktiv werden müssen, wenn es um die erforderlichen Formalitäten geht.

Wenn Sie diese Initiative unterstützen wollen, treten Sie der Gruppe bei !

Verantwortlich: Ria & Hans J Hinken

 

Aikikendo in Basel – ein neuer Kurs beginnt

Aikikendo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.

Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum.

Die Schwertführenden stehen sich als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbststeuerung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung.

Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, die Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens couragiert und erfolgreich anzunehmen.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über deren Anwendung im beruflichen Kontext.

Ai K iKen Do im Sport
Aikikendo im Sport

Auf Wunsch können separat Einzelcoachings vereinbart werden.

Leitung: Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer, www.hans-hinken.de

Ort: Kleiner Saal im Borromäum, CH- 4051 Basel, Byfangweg 6, Nähe SBB

Zeiten: Donnerstags, 10.09., 24.09., 08.10., 22.10., 05.11.,19.11.,03.12., 17.12. 2015

Kosten: CHF/ € 60,- pro Abend, CHF/ € 400,- pro Halbjahr

Anmeldung: Hans-Josef Hinken, D-79104 Freiburg, Wintererstr. 7

E-mail: mail@hans-hinken.de

Ein Wochenende in Basel oder Aarau am 19. – 20.09. 15, 10-17h ist geplant.

Kosten: CHF / € 370,-