Armut mit Wirtschaftskompetenz begegnen

Businesstalk am 12. Oktober über Afrika

Afrika: nur Flüchtlinge, Hunger und Armut?

Frauen in Afrika - Hoffnung und Chancen - aber auch jede Menge Herausforderungen.
Frauen in Afrika – Hoffnung und Chancen – aber auch jede Menge Herausforderungen.

Darüber reden ist gut – aber nicht genug. Es geht ums Handeln – aber wie?
Was sollten wir über Afrika wissen? Was sind die Herausforderungen? Was bringt uns die Zukunft? Was können wir konkret, sinnvoll und nachhaltig tun?

Der Businessclub Stuttgart lädt zu diesem heißen Thema mit folgendem Text ein:

EU-Kommissar Günther H. Oettinger hat es beim „Kamingespräch“ im Business Club Stuttgart klipp und klar gesagt: In einer globalisierten Welt sind auch die Menschen in Afrika unsere Nachbarn und wir müssen dazu beitragen, dass es auf dem schwarzen Kontinent wirtschaftlich aufwärts und den Menschen dort bessergeht. Mit dem Bau von Zäunen oder Wasserbrunnen ist es nicht getan!

Auch die Gründerin der Stiftung „Manager ohne Grenzen“ sagt unmissverständlich: es ist höchste Zeit „Wir müssen Armut mit Wirtschaftskompetenz begegnen“. Sie spricht aus über 10 Jahren praktischer Erfahrung. Und sie redet Tacheles, ohne Sozialromatik. Aufrüttelnd und mit klarer Strategie. CSR hört nicht an den Grenzen des Ländles auf.

Wie Wirtschaftsleute, Manager und Unternehmer nachhaltig in Afrika und Asien konkret beim Aufbau des fehlenden Mittelstandes helfen können, erfahren die Teilnehmer an diesem Abend in

„Dr. Kugler’s Wirtschaftsgespräch“ am  12. Oktober 2017
um 18 Uhr im Businessclub Stuttgart auf Schloß Solitude.

Gäste sind herzlich will

Start Up Stories – Gründungskultur

Podiumsdiskussion mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Posterpräsentation am 27.07.2017 zum Thema Gründungskultur

Theresia Bauer. Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Theresia Bauer. Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit dem Programm „Gründungskultur in Studium und Lehre“ (GuStL) fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) von 2016 bis 2019 die Gründungskultur an den Hochschulen des Landes. Die Universität Freiburg erhält etwa 600.000 Euro für ihr Projekt „Zugänge zum Gründen – Gründerkultur Erlernen. Erleben. Entwickeln“. In diesem Zusammenhang lädt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zusammen mit der Universität zur Abendveranstaltung „Start-Up Stories: Studierst Du noch – oder gründest Du schon?“ ein. Neben der Ministerin nehmen Gründerinnen und Gründer, Business-Angels und Verantwortliche der Universität an einer Podiumsdiskussion teil. Daneben präsentieren sich Start-ups und Projekte mit Postern, um einen Einblick in die Gründungslehre und Gründungskultur der Universität zu vermitteln.

  • Was: Podiumsdiskussion und Posterpräsentation
  • Wann: 27.07.2017, 18:00 Uhr
  • Wo:
    Freiburger Zentrum für interaktive Werkstoffe und bioinspirierte Technologien (FIT)
    Foyer
    Georges-Koehler-Allee 105
    79110 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter:  Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Gründerbüro der Universität Freiburg
  • Kontaktinformationen und Anmeldung: Michael Vollstädt Michael.Vollstaedt@wb.uni-freiburg.de, Tel.: +49 (0) 761/203-67798
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
  • Weitere Informationen

„Resilire“ – Stark in der Arbeit

Forscher haben im Verbundprojekt „Resilire“ Instrumente zur Förderung der psychischen Widerstandskraft entwickelt

LogoVon einem Termin zum nächsten eilen, dazwischen mit einem verärgerten Kunden telefonieren und dann noch ein neues Projekt planen: Resilienz oder auch psychische Widerstandskraft unterstützt Beschäftigte dabei, mit solch hohen Arbeitsanforderungen erfolgreich umzugehen und sogar daran zu wachsen. Mit der Förderung von Resilienz können Unternehmen die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten sicherstellen und sie auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Wie dies gelingen kann, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg in den vergangenen beiden Jahren im Verbundprojekt „Resilire – Altersübergreifendes Resilienz-Management“ untersucht. Als Ergebnis haben sie anwendungsorientierte Instrumente wie eine Internet-Plattform und ein Online-Training entwickelt, mit denen sich die psychische Widerstandskraft im Arbeitsleben ermessen und fördern lässt.

„Auf unserer Internet-Plattform www.resilire.de können Beschäftigte mithilfe eines Fragebogens ihre individuelle Resilienz einschätzen“, erklärt Dr. Nina Pauls, Projektmitarbeiterin an der Universität Freiburg. „Das Besondere ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Resilienzwerte direkt mit einem Benchmark aus mehr als 3.000 anderen Beschäftigten vergleichen können.“ Darüber hinaus thematisiert die öffentlich zugängliche Plattform die Frage, wie Teams und sogar ganze Organisationen flexibel mit Veränderungen umgehen und damit die individuelle Resilienz der Beschäftigten stärken können.

Zur Förderung der Resilienz entwickelten die Wissenschaftler in Kooperation mit dem Freiburger Softwarehaus Haufe Lexware ein webbasiertes Training. Die Wirksamkeit der Einheiten überprüften sie bei mehreren Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. „Wir freuen uns, dass die ersten Fallstudien bestätigen, dass ein so zeitökonomisches Online-Training die Resilienz und das psychische Befinden bei den Teilnehmenden verbessern kann“, berichtet Dr. Christian Schlett von der Professur für Wirtschaftspsychologie an der Universität Freiburg. Darüber hinaus verankern präsenzbasierte Formate wie beispielsweise interne Schulungen die Resilienzförderung im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Damit, so das Fazit der Wissenschaftler, wird Resilienz als betriebliche Ressource erschlossen und kann langfristig zur psychischen Gesundheit der Beschäftigten und zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen. Unternehmen, die sich für das Online-Training interessieren, erhalten von den Wissenschaftlern auf Anfrage einen kostenfreien Zugang.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Resilire im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ für drei Jahre. Die Projektkoordination hat die Universität Erlangen-Nürnberg inne. Ein Netzwerk von Umsetzungs- und Transferpartnern unterstützt die Verwertung der Projektergebnisse in der betrieblichen Praxis.

Tagung am 6. Juli 2017 in Nürnberg
Die Ergebnisse des Projekts werden auf der Tagung „Stark in der Arbeit!“ am 6. Juli 2017 in Nürnberg der betrieblichen Praxis und einem wissenschaftlich interessierten Publikum vorgestellt und diskutiert. Bei Vorträgen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie das Team die Instrumente zur Einschätzung und Förderung von Resilienz entwickelt und gestaltet hat. In anwendungsnahen Workshops können sie die Instrumente ausprobieren und sich darüber austauschen, wie sich Resilienz in das betriebliche Gesundheitsmanagement eingliedern lässt. Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine frühzeitige und verbindliche Anmeldung über folgende Website erforderlich: https://www.resilire.de/tagung.php

Weitere Informationen
www.resilire.de

Syrische Perspektiven auf den German Lifestyle

Live-Interview zur Konferenz „Mehrsprachigkeit in Gesellschaft, Politik und Bildung“ am 16.03.2017 mit YouTuber Abdul Abbasi

Abdul Abbasi. Foto: privat

Abdul Abbasi stammt aus Syrien und hat zusammen mit einem Freund vor rund einem Jahr einen YouTube-Kanal gegründet, der sich der deutschen Lebensweise widmet. Auf ihrem arabisch untertitelten Kanal „German LifeStyle GLS“ überzeichnen die beiden in Sketchen und lebensweltlichen Experimenten Stereotypen beider Nationen und karikieren einige auffällige Kulturunterschiede im täglichen Leben. Mit weit über 100.000 Fans sind sie damit binnen kürzester Zeit zu Internetstars avanciert. Bei  der Konferenz „Mehrsprachigkeit in Gesellschaft, Politik und Bildung“ wird Abbasi im Gespräch mit der Linguistin Prof Dr. Helga Kotthoff erzählen, wie seine Sketche zustande kommen und wie sich das Leben als Geflüchteter in Deutschland gestaltet.

  • Was: Live-Interview
  • Wann: 16.03.2017, 17:30 Uhr
  • Wo:
    Kollegiengebäude I
    Aula
    Platz der Universität 3
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Sprachlehrinstitut (SLI)
  • Das Interview wird auf Deutsch geführt.
  • Der Eintritt ist kostenlos.

INTERNATIONALE KONFERENZ:

„Mehrsprachigkeit in Gesellschaft, Politik und Bildung“
16. -18. März 2017

brain writes sounds

Netzwerk-Performance am 07.03.2017 mit der Schriftstellerin Annette Pehnt und dem Musiker Harald Kimmig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie klingt das Gehirn? Wie erzählt es? Wie könnte eine Poetik des Gehirns ästhetisch erfahrbar werden? Einen Abend lang gehen der Musiker und Komponist Harald Kimmig und die Schriftstellerin Annette Pehnt diesen Fragen in künstlerischer Form nach. Sie haben als „Artists in Residence“ mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Exzellenzclusters BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg, der an Schnittstellen zwischen Maschinen und dem menschlichen Gehirn forscht, nachgedacht und diskutiert. Die daraus entstandene Improvisation bringen die beiden gemeinsam auf die Bühne.

  • Was: Performance
  • Wann: 07.03.2017, 20:30 Uhr
  • Wo:
    E-Werk Freiburg
    Kammerbühne
    Eschholzstraße 77
    79106 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: BrainLinks-BrainTools
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist frei.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.

AiKiKenDo: Neuer Termin in Emsdetten

AiKiKenDo Wochenende in Emsdetten

Termin:   25. – 26. März 2017 von 10–17 Uhr
Kosten:   250,– Euro

Ort: Yoga-Villa Emsdetten, Wilhelmstraße 25
48282 Emsdetten

AIK-002_EMSDETTEN_EINZEL

Anmeldung erforderlich

 

In Zeiten von Komplexität und digitaler Reizüberflutung gewinnen Aspekte der Achtsamkk

Hans Hinken in Aktion
Foto ©Miroslav Dakov

eit und des Fokus’ an Bedeutung. Durch Rückgriff auf Weisheitslehren asiatischer Kampfkünste erproben die Teilnehmenden im Aikikendo Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, klare Kommunikation und entdecken schrittweise den tieferen Zugang zu ihrer Intuition.

Mit dem Ansatz des Modell-Lernens werden Fähigkeiten ausgebildet, mit denen den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens angemessenbegegnet werden kann.

Meditative Elemente der tiefen Atmung, Balance- und Körperübungen mit dem leichten Stock und Fokussierungs-einheiten mit dem Holzschwert erhöhen die Selbstwahrnehmung und führen zu mehr Gelassenheit in Alltag und Beruf.

Müssen Unternehmen sich neu erfinden?

 „Neue Geschäftsfelder, Geschäftsmodelle, Technologien: Müssen Unternehmen sich neu erfinden?“

banner_mmk_pn1Am 14./15. März 2017 findet das 24. Münchner Management Kolloquium statt. Unter dem diesjährigen Thema: „Neue Geschäftsfelder, Geschäftsmodelle, Technologien: Müssen Unternehmen sich neu erfinden?“ werden Ihnen über 80 renommierte Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen ihre Lösungskonzepte vorstellen.

Veränderungen im Unternehmensumfeld sind der Ursprung von Innovationen und ermöglichen Unternehmen neue Geschäftsfelder, neue Geschäftsmodelle sowie neue Technologien zu nutzen. Die internen Strukturen der Unternehmen müssen den neuen Geschwindigkeiten am Markt angepasst werden. Es stellt sich die Frage, wie Unternehmen diese Veränderung meistern. Welche Prozesse und Produkte lassen sich weiterentwickeln und in we

Horst Wildemann (Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult.)
Horst Wildemann
(Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult.)

lchem Umfang müssen sich Unternehmen neu erfinden? Wir zeigen in 80 Praxisvorträgen den Trend vor allem aber die wirtschaftlichen Handlungsfelder und Lösungen auf.

Unter anderem referieren:

  • Prof. Dr. Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands, AUDI AG
  • Manfred Grundke, Geschäftsführender Gesellschafter, Gebr. Knauf Verwaltungsgesellschaft KG
  • Dr.-Ing. Heinrich Hiesinger, Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG
  • Prof. Dr. Michael Süß, Präsident des Verwaltungsrats OC Oerlikon Management AG
  • Hans J. Langer, Vorsitzender der Geschäftsführung, EOS GmbH

Die Vision der Digitalisierung ist hinreichend beschrieben, aber es fehlt das Wissen, den Übergang von einer analogen Arbeitsumgebung in ein digitales, vernetztes Wertschöpfungsökosystem zu bestreiten. Robuste Wege dazu werden auf dem Kolloquium dargestellt.

Weitere Infos gibt es hier: http://www.management-kolloquium.de/

 

Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter

Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter – Informationsveranstaltung für Arbeitgeber

titel-ablaufEine Initiative von Herder Verlag, Allert + Martin und Hinken Consulting

Mittwoch, 16. November 2016, 16.00 bis 20.00 in Freiburg

Geflüchtete zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen, stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Viele Unternehmen sind bereit, Geflüchtete bei entsprechender Qualifizierung einzustellen. Dabei stehen leider immer wieder widersprüchliche Vorschriften und viel Bürokratie im Weg.

Aus diesem Grund hat sich unsere Initiative entschlossen, Orientierung und Hilfestellung sowohl für Geflüchtete als auch für Unternehmen im Südwesten zu geben.

Im Vordergrund steht das Matching zwischen Geflüchteten, die eine Arbeit suchen und Untenehmen, die dringend Arbeitskräfte brauchen.

Mit gutem Willen, Engagement und viel Verständnis für eine andere Kultur, können beide Seiten davon profitieren.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir interessierte Unternehmen, sich rechtzeitig anzumelden.

download: programm

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Wir danken unseren Sponsoren:

Ingenieurgruppe Freiburg GmbH
www.igf-info.de

Holger Warzecha
http://www.warzecha-formgeberei.de

Wehrle Medienproduktion UG
www.wehrle-mp.de

Zwei interessante Bücher zum Thema

978-3-451-06933-8_2cmyk 978-3-451-37598-9_2cmyk

 

Vortragsreihe: Wirklichkeit in der Kunst

Vortragsreihe der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft und des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität Freiburg in Verbindung mit dem Studium Generale im Wintersemester 2016/17

Ist das noch Kunst, ist das schon Wirklichkeit?

Kreativtage in Bad Reichenhall 2014
Aufgenommen bei den Kreativtagen in Bad Reichenhall 2014

Im letzten Semester hatten wir Künstler zu Gast (Wochenklausur, Zentrum für politische Schönheit, Lukas Matthaei), deren Arbeiten als Kunst nicht unbedingt zu erkennen sind. In diesem Semester stellt Daniel Wetzel die Arbeit seiner Theatergruppe Rimini Protokoll vor. Rimini Protokoll war 2015 mit „Qualitätskontrolle“ in Freiburg, mit einer Arbeit mit einer wirklich querschnittsgelähmten Darstellerin.

Am 03.11.2016 startet eine Vortragsreihe zu realitätsnahen künstlerischen Formen

Andere Arbeiten luden Zuschauer in eine (echte) Aktionärssitzung ein, machten seltsame (tatsächliche) Gänge mit Kopfhörern durch Berlin möglich oder holten (wirkliche) Muezzine nach Zürich. Zuletzt waren in Freiburg in „Evros Walk Water“ authentische Flüchtlinge zu hören und Instrumente mit Wasser de facto zu spielen. – Rimini Protokoll ist ein Fall von der neuen Kunst, die nicht mehr nur in Kunstinstitutionen stattfindet und die Wirkliches in die Kunstinstitutionen holt. Weil bei zeitgenössischer Kunst oft schlecht zu entscheiden ist, wo die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst ist, haben auch professionelle Rezipienten echte Probleme.

Wie ist mit dieser Kunst umzugehen? Gibt es sinnvolle Methoden? Wie ist das Neue überhaupt zu vermitteln? Was ist da Qualität? Wie ist der Kontext? Die Kunstkritiker Hans Joachim Müller oder Georg Imdahl verfolgen aktuelle Probleme und nehmen zu neuer Kunst immer neu in einzelnen Rezensionen und auch in Überblicken Stellung, sie machen sie einem größeren Publikum zugänglich. Kuratoren wie Vanessa Joan Müller gehen mit der aktuellen Kunst um, sie wählen aus und präsentieren. An den Universitäten, in der Kunstwissenschaft, müssen noch neue Umgangsformen gefunden werden. Hans Dieter Huber arbeitet an den Rändern der klassischen Kunstgeschichte und fragt gerade für neue Kunst nach neuen Zugangsweisen. Wir beschäftigen uns im Wintersemester 2016/17 mit diesen Facetten dieser neuen Kunst, die mit großem Anspruch neu auftritt.

Donnerstag 03.11.2016 Hans Joachim Müller (Journalist, Freiburg)
Kunst als Handlungsform
Donnerstag 24.11.16 Vanessa Joan Müller (Kunsthalle Wien)
Neue Kunst ausstellen
Donnerstag 01.12.16 Hans Dieter Huber (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)
Irritationserwartungen in der Kunst
Donnerstag 22.12.16 Daniel Wetzel – Rimini Protokoll (Theater Berlin)
Donnerstag 09.02.17 Georg Imdahl (Kunstakademie Münster)
Realität Kunst

 

Geht der Demografische Wandel flüchten?

Ein Einblick in die aktuelle Debatte zur Flüchtlings- und
Demografie-Frage

Das WISE Demografie Netzwerk (WDN) ist ein Zusammenschluss einiger deutscher Unternehmen und Organisationen mit der
Jacobs University Bremen, konzipiert und geleitet vom Gründungsdirektor Prof. Dr. Sven C. Voelpel.

Zweimal jährlich treffen sich seine Vertreter in unterschiedlichen Städten und tauschen sich aus über die neuesten Studienergebnisse

und Trends auf dem Gebiet der Erforschung des Alterungsprozesses in unserer Gesellschaft und seiner Implikationen auf den Arbeitsmarkt.

Thema des 18. WDN Treffens: „Ich war noch niemals in New Work“.

In diesem Jahr, am 23.03. 2016, lud Staatsrat Henning Lühr aus der Abteilung Finanzen in die Bremer Landesvertretung nach Berlin ein.

Das Thema des 18. WDN Treffens lautete:

„Ich war noch niemals in New Work“.

Dort hielt er einen zukunftweisenden Vortrag über

„Verwaltung 4.0 – Die Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen“.

Henning Lühr forderte eine flexible Offenheit aller Beteiligten im Mindset, um die Chancen der technischen Möglichkeiten zu sehen und umzusetzen. Diese Entwicklung wird richtungweisende Auswirkungen auf die gesamte Arbeitswelt haben.

Zugleich stellt sich die Frage, ob denn der Demografische Wandel wirklich so gravierend ausfallen wird, wie prognostiziert, wenn man bedenkt, dass mit der Industrie 4.0 hunderttausende von Arbeitsplätzen – vorwiegend im Niedriglohn-Sektor – wegfallen werden. Wie wird der Bedarf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Gibt es verlässliche Zahlen?

Bundesagentur für Arbeit mit erfolgreichem Diversity Management

Auch Frau Dr. Beatrix Behrens von der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg ging dieser Frage nach und stellte in ihrem Vortrag

„ Erfolgreiches Diversity Management: Interkulturelle Öffnung und Inklusion“ fest, dass es für die Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt noch ein weiter Weg ist. Den ersten Schritt in diese Richtung unternimmt das BA, indem es 40 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zu sofort einrichtet. Wir sind gespannt auf die gemachten Erfahrungen und wünschen viel Erfolg!

Aktuelle Studienergebnisse auf dem 5. Berliner Demografie Forum

Aktuelle Studienergebnisse wurden auch am nächsten Tag auf dem

  1. Berliner Demografie Forum vorgestellt, als Frau Prof. Dr. Staudinger von der Columbia University, New York, ihre internationalen Kolleginnen und Kollegen vortragen ließ. Unisono lautete das Ergebnis:

Nicht das Alter ist entscheidend für die abnehmende Leistungsqualität bei den Arbeitsprozessen, sondern ihre eintönige, wenig herausfordernde Gestaltung. Verglichen wurden die „blue-collar workers“ mit überwiegend manueller Tätigkeit in der Industrie und die „white-collar workers“ mit vorwiegend mentaler Arbeit und Verwaltungsaufgaben in den Büros.

Waren die technischen und intellektuellen Herausforderungen groß, konnten ältere Mitarbeiter beider Berufsgruppen ihren jüngeren Kollegen durchaus Paroli bieten. Überwog die Monotonie bei der Tätigkeit, waren Leistungsunterschiede in den Altersgruppen fest zu stellen.

Mentorenprogramm für Flüchtlinge mit ehrenamtlichen Helfern

Am letzten Veranstaltungstag widmete sich ein Panel dem Thema „Flüchtlinge“. Neben Vertretern der beiden Kirchen bestach vor allem die junge Socialentrepreneurin Luisa Seiler von der Organisation „SINGA -Deutschland e.V.“ mit ihrem Engagement für die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt. Sie berichtete von einem Mentorenprogramm, das sie in Berlin mit ehrenamtlichen Helfern aufgesetzt hat, um Flüchtlinge dabei zu unterstützen, ihre Lebensläufe dem deutschen Arbeitsmarkt anzupassen und sich auf Interviews vorzubereiten, bis hin zur Durchsicht der Verträge vor Unterzeichnung.

Dabei ist die angestrebte Mentorenschaft keine Einbahnstrasse. Auch die Mentoren lernen von ihren Mentees („Schützlingen“) und erhalten Einblicke in ein anderes kulturelles Umfeld und Lebensbedingungen unter krisenhaften, bedrohlichen Situationen. Umfängliche Trainingsangebote werden den Mentoren ebenso angeboten wie eine direkte Hotline zum SINGA-Büro.

Nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit ( BA ) können nur knapp 10 % der Flüchtlinge – nach Sprachkurs, Praktikum und Arbeit auf Probe – auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden und sie benötigen vor Ort intensive Betreuung.

Welche Mitarbeiter-Gruppe kommt für diese Betreuungsaufgabe infrage?

Vermutlich zuvorderst die „Silver-Generation“.

Denn derjenige, der als Mentor die Zeit erübrigen kann, sich mit jungen Flüchtlingen zu beschäftigen, gehört in der Regel zur fortgeschrittenen Altersgruppe der 50 oder 60 + Beschäftigten und hat den „Broterwerb“ schon hinter sich. Oder er verfügt über so viel Seniorität, dass er Zeit und Gelegenheit hat, seine Erfahrungen vor Ort unterstützend weiter zu geben.

Somit haben wir es bei dieser Konstellation nicht nur mit einem Kulturen-Mix und seiner sprachlichen Herausforderung zu tun, sondern auch mit einem Generationen – Mix.

X, Y, Z… – der Altersmix als Chance?

Foto: Dr. Norbert Lehmann moderierte die drei thematisch gegliederten Podiumsdiskussionen. Fotos: Arbeitgeber Baden-Württemberg
Foto: Dr. Norbert Lehmann moderierte die drei thematisch gegliederten Podiumsdiskussionen. Fotos: Arbeitgeber Baden-Württemberg

Unter diesem Motto stand auch die Veranstaltung des Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg am 10.03.2016 in Stuttgart, die in Kooperation mit dem Bildungswerk der Industrie in der Sparkassen-Akademie stattfand.

„X, Y, Z… – der Altersmix als Chance?! – Strategisches Generationenmanagement in Organisationen“

Nach einem ausgesprochen informativen Impulsreferat von Prof. Dr. Benedikt Hackl, DHBW Ravensburg, führte der Moderator, Dr. Norbert Lehmann vom ZDF, kurzweilig und sehr gut aufs Thema vorbereitet, durch den Panel-Marathon.

Den abschließenden Ausblick auf die „New Work Arbeitswelt“ lieferte die einzige Frau des Tages auf dem Podium, Dr. Steffi Burkhart, die als Vertreterin der Generation Y mit unterhaltsamer Bild- und Körpersprache die Teilnehmer zu einigen OHs und AHs animierte.

Ihre Ausführungen aus eigener, leidvoller Angestellten-Praxis bei einem größeren Konzern mit „betagter Belegschaft“ evozierten zuweilen Kopfschütteln aber auch verständnisvolles Nicken bei den eher 50 + Teilnehmern.

Ihre Ausführungen machten deutlich, wie notwendig die Vorbereitung auf einen produktiv zu führenden Generationen-Dialog ist und eine wertschätzende, respektvolle Kommunikation dabei unabdingbar ist.

1. Zukunftskongress „Migration und Integration“ in Berlin

Das Plenum mit Dr. Johannes Ludewig Dr. h.c. Frank-J Weise zur aktuellen Lage
Das Plenum mit Dr. Johannes Ludewig
Dr. h.c. Frank-J Weise zur aktuellen Lage

Brandaktuelle Daten und Fakten gab es auf dem 1. Zukunftskongress „Migration und Integration“ im Bundespressehaus der Bundesregierung in Berlin am 16.03. 2016.

Eröffnet wurde diese von mehr als 650 Teilnehmern besuchte Veranstaltung durch Hans-Georg Engelke, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern.

In den anschließenden Impulsvorträgen wurden kritische Positionen – vor allem von der Professorin für Integrationsforschung der Humboldt Universität, Frau Naika Foroutan – vorgetragen. Die Aussage aus dem Bundesfinanzministerium allerdings erzeugte unlaubwürdiges Erstaunen, dass die Flüchtlingsherausforderung nicht am Geld scheitern würde. Sie sei ohne Steuererhöhungen bezahlbar, so Staatssekretär Werner Gatzer. Das erinnerte irgendwie an die Aussagen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

Zur aktuellen Lage beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Besondere Programmhighlights bildeten zwei 90-minütige Sessions: Das Plenum mit Dr. Frank-J Weise zur aktuellen Lage beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit. In einem anschließenden „Kreuzverhör“ mit Dr. Johannes Ludewig, Beiratsvorsitzender vom Veranstalter Wegweiser, beantwortete er Fragen, die insbesondere von Vertretern aus Kommunen gestellt wurden.

Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, Peter Altmaier hielt eine engagierte, z.T. sehr emotionale Rede und diskutierte am späten Nachmittag mit Dr. Klaus von Dohnanyi die großen politischen Linien rund um die Flüchtlingsfrage. Auch hier blieben einige Fragen offen.

Dr. Klaus von Dohnanyi und Foto: Hans-J. Hinken
Dr. Klaus von Dohnanyi (links im Bild) und Peter Altmaier
Foto: Hans-J. Hinken

Da das Interesse an diesem Kongress unerwartet hoch war und das Thema so brisant wie selten, beschlossen die Veranstalter von Wegweiser, in Person des agilen Geschäftsführers Oliver Lorenz, einen 2. Kongress noch in diesem Jahr zu organisieren. Diesmal über 2 Tage.

Er findet vom 20. bis 21. 09. 2016 am gleichen Ort in Berlin statt.

Hans J Hinken