Die Ursache liegt in der Zukunft

24 Stunden – für Joseph Beuys

23.10., 17 Uhr – 24.10., 17 Uhr, Kunstmuseum Basel | Gegenwart

Blick in die Ausstellung. Kunstmuseum Basel 24 Stunden Beuys
Foto: Hans-J. Hinken

Das Kunstmuseum Basel geht zu Ehren von Joseph Beuys experimentelle Wege. Um dessen 100. Geburtstag zu feiern, bieten rund 30 Gäste im Kunstmuseum Basel | Gegenwart ein Wochenende lang in 24 Stunden – für Joseph Beuys. Die Ursache liegt in der Zukunft ein abwechslungsreiches Programm. Als Bühne dient eine modulare Szenografie aus Matratzen, Leitern und anderen Materialien, die es den Besuchenden ermöglicht, Dinge im Museum zu tun, die dort normalerweise nicht möglich sind – zum Beispiel übernachten.

Joseph Beuys spielte für Basel eine wichtige Rolle. Mit ihm kamen in den 1960er-Jahren die Fluxus-Bewegung, Aktionen, Happenings, eine nie dagewesene Auffassung von Bildhauerei und der Paarlauf von Politik und Kunst in die Rhein-Stadt. Franz Meyer, der damalige Direktor des Kunstmuseums Basel, und Kurator Dieter Koepplin waren derart angetan, dass sie dem Künstler im Jahr 1969 gleich zwei Ausstellungen widmeten. Beide wurden heftig diskutiert. 1978 kam Beuys‘ Kunstbegriff auch an der Basler Fasnacht zum Tragen. Die damals von der Clique «Alti Richtig» getragenen Filzanzüge und die dabei verwendeten Kupferstäbe bildeten für Beuys die Grundlage zur Installation Feuerstätte II (1978–1979), die seit diesem Frühling im Neubau zu sehen ist. Die Chronologie dieser Ereignisse wird im Kunstmuseum Basel | Gegenwart in Form einer Timeline illustriert, die auch noch nach dem Happening zu sehen sein wird.

Foto aufgenommen in der Ausstellung 24 Stunden Beuys
Kunstmuseum Basel, Foto: Ria Hinken

Heute ist Beuys‘ Werk kanonisiert, musealisiert und aus dem zeitlichen Rahmen der Gegenwartskunst hinausgetreten. 24 Stunden – für Joseph Beuys nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, um an reale und ideelle Orte zurückzukehren, an denen der Künstler wirkte, aber auch um an die von ihm propagierten ästhetischen Ideen zu erinnern. Es werden Performances, Klangexperimente, Zukunftsspekulationen und Spaziergänge durch die Stadt angeboten sowie fettiges Essen serviert. Mal beziehen sich die Aktionen direkt auf historische Ereignisse, mal sind sie eher lose mit Beuys und seinem offenen Werkbegriff, mit seinen gesellschaftlichen und politischen Anliegen oder seinem radikalpädagogischen Engagement verbunden.

Mitwirkende:

Polina Akhmetzyanova, Jacqueline Burckhardt, Kijan Malte Espahangizi, Jules Pelta Feldmann, Daniel Graf, Svenja Gräfen, Jacques Herzog, Sophie Jung, Mareice Kaiser, San Keller, Anni Lanz, Luana, Stephan Müller, Senam Okuzedto, Barni Palm, Marco Papiro, Emilia Roig, Alex Silber, Axelle Stiefel, Carlotta Thrier, Susanne Tobler (Tastelab), Lucie Tuma, Philipp Ursprung, Jasmin Vilagi, Christine Vosseler u.a.

Ab 28. Oktober schliesst sich unter dem Titel Vermittlung radikalisieren? ein Vermittlungsprogramm an, inspiriert vom radikal-pädagogischen Projekt von Joseph Beuys und seiner Zeit. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website. https://kunstmuseumbasel.ch/de/programm/themen/24stunden

Der Eintritt zum 24-Stunden-Happening ist kostenlos.

Konzept

Team Gegenwart und Abteilung Programme/Bildung & Vermittlung unter Mitwirkung von Stephan Müller (Theater- und Opernregisseur, Dramaturg und Projektmacher)

Szenografie

Ortreport und Groenlandbasel

Kopf frei! Wie Sie Klarheit, Konzentration und Kreativität gewinnen

Im digitalen Alltag leistungsfähig und gesund bleiben

Mein Gehirn gehört mir! Prof. Dr. Volker Busch zeigt, wie wir uns fokussieren können und dabei entspannt bleiben.

Wir pflegen unseren Körper oft sogar mit ausgesprochener Hingabe. Unserem Kopf lassen wir höchstens eine neue Frisur, Haarfarbe oder vielleicht sogar einen schicken Hut angedeihen. Das Innere unseres Kopfes kommt leider viel zu häufig zu kurz. Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was unser Gehirn wirklich braucht, um gut funktionieren zu können und dabei gesund zu bleiben

Ständig sind wir neuen Informationen ausgesetzt. Viele davon interessieren uns nicht im Geringsten, aber wir können sie dennoch nicht einfach abstellen. Dazu müssten wir uns gegebenenfalls mit geschlossenen Augen fortbewegen. Aber dann wären da immer noch unsere Ohren, die wir nicht zumachen können. Damit nicht genug. Wir selbst sind Teil eines ständigen Kommunikationssystems, das von uns immerzu Aufmerksamkeit einfordert. So schön und auch bereichernd die digitalen Angebote sind, so sehr nehmen sie unsere Aufmerksamkeit fortlaufend in Anspruch. Auf die Dauer führt das zur Reizüberflutung, zu Stress und Konzen

Auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Studien hat der Neurologe und Psychiater Volker Busch eine Reihe von Übungen entwickelt, die uns helfen, durch selektive Aufmerksamkeit die Umwelt bewusst wahrzunehmen und das Gedächtnis zu verbessern. In seinem Buch „Kopf frei!“ nimmt er uns mit auf eine spannende Reise mit dem Ziel, unsere Kreativität, Aufmerksamkeit und Konzentration zu verbessern.

Es gibt Bücher, die ihre Leser:innen fesseln. Dieses Buch gehört dazu. In seiner angenehm unterhaltenden Art bringt Volker Busch wissenschaftliche Erkenntnisse so näher, dass man bereit ist, sie auch anzunehmen.

Meine Empfehlung: „Legen Sie das Smartphone zur Seite und lesen Sie mal wieder

Nutzen Sie eine Pause und gehen Sie in Ihre Lieblingsbuchhandlung zu Fuß oder mit dem Rad. Dort finden Sie dann bestimmt auch noch andere interessante Bücher.

Prof. Dr. Volker Busch ist seit etwa 15 Jahren als Neurowissenschaftler, Arzt und Speaker tätig. Als Leiter einer Arbeitsgruppe an der Universität Regensburg erforscht er die psychologischen Zusammenhänge von Stress, Schmerz und Emotion. Therapeutisch arbeitet er mit Menschen, die unter Stress, Depression, Erschöpfung oder anderen Belastungen stehen, und begleitet sie auf dem Weg zu psychischer Gesundheit, Zufriedenheit und mehr Inspiration für Beruf und Alltag.

Verlag Droemer Knaur, Preise: Paper: 18,00 €, E-Book 15,99 €

Aikikendo und mitfühlende Präsenz

Wie komme ich zu guten Entscheidungen, die für alle Beteiligten eine WIN-WIN-Situation darstellen?

Was bedeutet emotionale Intelligenz in der Geschäftswelt und wie lässt sie sich in der Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden leben?
Wie kann ich in mir ruhen und gleichzeitig flexibel sein?
Wie halte ich Konzentration und Fokus auf das Wesentliche, ohne mich in Details zu verlieren?

Wie komme ich zu guten Entscheidungen, die für alle Beteiligten eine WIN-WIN-Situation darstellen?

Wenn Sie diese und andere Führungsfragen beschäftigen, kommt das Angebot Aikikendo & mitfühlende Präsenz zum richtigen Zeitpunkt.

  • Sie erfahren sich an diesem Wochenende nicht nur in gelassener Konzentration, sondern begegnen Ihren Übungspartnern in wertschätzendem Dialog auf Augenhöhe – verbal und nonverbal.
  • Sie kommen in Kontakt mit Ihrer inneren Kraftquelle und begegnen der eigenen Wirkmächtigkeit in respektvoller Resonanz mit dem Gegenüber und der Gruppe.
  • Sie erhalten offenes, klares und professionelles Feedback von allen Beteiligten.
  • Sie erleben sich in einem experimentellen Lernfeld und erfahren durch Aikikendo eine angemessene Handhabung des Schwertes aus Holz (Bokken), die Ihre Fähigkeit zur Selbstführung und Führung von Menschen und Organisationen stärkt.
  • Durch Körperübungen und Meditationen vertiefen wir Achtsamkeit und Fokus auf das Wesentliche. Wir laden ein zum respektvollen Umgang im geschützten Raum. Ihre Begleiter sind Öser Bünker, Meditationslehrer, und Hans J. Hinken, Führungskräfte- Coach, die jeder auf dem Gebiet der persönlichen Entwicklung seit über 40 Jahren über professionelle Erfahrungen verfügen. Auf ein Wiedersehen oder eine erste Begegnung freut sich Ihr Trainergespann Öser Bünker und Hans J. Hinken

Termin: 17.09. von 16 h bis 19.09. 2021 um 16 Uhr, Get-Together, Einführung, Workshop

Ort: Hotel Schloss Reinach, D – 79112 Freiburg – Munzingen, St. Erentrudisstr. 12

Teilnahmegebühr: € 640,- inkl. Seminar- Material (Unterlagen & Holzschwert), Seminarverpflegung und 3 x Menü, plus 19 % MwSt.

anmeldung@aikikendo.com

Ihre Begleiter:

Öser Bünker

Öser hatte seit seiner Kindheit den starken Wunsch, in der Welt für Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz zu wirken. Als junger Student engagierte er sich zuerst in der Politik, doch die spirituelle Sehnsucht war stärker. Mit 27 begann er mit der Praxis der Meditation und traf bald darauf in Paris den japanischen Zenmeister Taisen Deshimaru (1914 – 82). Nach dessen Tod und auf der Suche nach einem neuen Lehrer traf er den tibetischen Meister Gendün Rinpotsche (1918 – 97), der eine vollkommene Verkörperung von Weisheit und Herzensgüte darstellte. Unter seiner Leitung praktizierte Öser intensiv in einer dreijährigen Meditationsklausur.

Er ist Lehrer (Lama) in der tibetischen Tradition des Buddhismus und unterrichtet seit vielen Jahren den Weg der Meditation und des Geistestrainings. Sein besonderes Interesse besteht darin, die universell gültigen buddhistischen Methoden der Geistesschulung auch für diejenigen zugänglich zu machen, die keine oder eine andere religiöse Anbindung haben. ‚Religion ist jedermanns private Angelegenheit, Ethik und Mitgefühl aber nicht.‘ (Dalai Lama)

Hans J. Hinken

Hans ist Leadership Coach, Team- und Transformationsbegleiter. Er verbindet Resonanz und Tiefgang mit Leichtigkeit und Humor. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der lokalen und globalen Geschäftswelt und in der Schwertkunst aikikendo ist er ein Meister in konzentrierter Gelassenheit. Verankert im systemischen Denken und kreativen Gestalten schätzen Kunden seine Perspektivenvielfalt und sein Einfühlungsvermögen bei komplexen Herausforderungen. Dadurch wird sinnhafte und authentische Selbstführung ermöglicht. Ausgebildet in Psychologie und Pädagogik arbeitete er in den 80er Jahren als Schauspielcoach an internationalen Theatern und fokussiert nun als evolving Partner darauf, Menschen und Organisationen auf Augenhöhe in Richtung innovativer und nachhaltiger Zukunftsfähigkeit zu begleiten. Er verfügt über profunde Kenntnisse und langjährige Erfahrungen im Bereich gelingender Veränderungs- und Transformationsprozesse. Sein Motto teilt er mit Joseph Beuys und Otto Scharmer: «Die gesellschaftliche Verantwortung von der Zukunft her denken.»

A Black Hole Is Everything a Star Longs to Be

05.06. – 26.09.2021, Kunstmuseum Basel | Neubau Kuratorin: Anita Haldemann

Kara Walker im Gespräch
mit Dr. Anita Haldemann, Leiterin des Kupferstichkabinetts und Kuratorin der Ausstellung

Kara Walker im Gespräch
mit Dr. Anita Haldemann, Leiterin des Kupferstichkabinetts und Kuratorin der Ausstellung, Foto: ©Ria Hinken

Karen Walker, geb. 1969 in den USA, ist eine der bekanntesten Künstlerinnen mit feministischer Haltung und künstlerisch-politischem Hintergrund. Sie distanziert sich sowohl von der männlich -weißen Malerei als auch von dem rassistisch – weißen Menschenbild, das Schwarze als minderwertig betrachtet.

Ihr Experimentierfeld liegt im grafisch zeichnerischen Bereich und eröffnet durch Andeutungen und Weglassen neue Räume und Perspektiven. So kann ein immer wieder frischer Blick auf Stereotype wie Schwarz-Weiß / Mann-Frau / dominant-unterwürfig aufgenommen und entwickelt werden.

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Komplexitäten erschließen

Wie wir lernen, die Welt wieder zu verstehen

Rezension: Wolf Lotter – ZUSAMMENHÄNGE   

Buchcover Zusammenhänge

Wolf Lotter hat in der Edition Körber wieder einmal ein hoch spannendes Buch geschrieben. Nach INNOVATION befasst er sich in ZUSAMMENHÄNGE mit den Aspekten komplexer Systeme, die in der VUCA-Welt immer mehr an Dynamik gewinnen und Fahrt aufnehmen.

Statt dem allgegenwärtigen Ruf nach Vereinfachung und Reduzierung à la „symplify your life“ zu folgen, schlägt Lotter den genau entgegengesetzten Weg ein und fordert seine Leser*innen auf, sich der Komplexität zu stellen und die Zusammenhänge zu erschließen.

Wer jetzt eine Anleitung erwartet nach dem Motto „Sag mir, was ich tun muss“, wird enttäuscht sein und sollte das Buch gleich wieder weglegen – oder verschenken – an Mitmenschen, die den Prozess der Selbstreflexion und entsprechendem Verstehen und Verhalten  nicht scheuen.

Es geht um Netzwerke – nicht nur der Technik – sondern auch der Ökonomie, der Kultur und der Bildung.

Und um das tiefere Verstehen und Begreifen derer Wirk- und Funktionsweisen, die wir uns aktiv erschließen müssen und diese nicht den sogenannten „Spezialisten“, den Vordenkern bzw. „Vorkauern“ überlassen, um die Gedanken-Konstrukte dann „nachzukauen“. Auf dass wir alle „Wiederkäuer“ werden und wie Kühe in den Ställen der Konsumwelten stehen als angepasste Konsumenten.

Lotter macht deutlich, dass Wissensarbeit wirklich Arbeit ist, nicht im Sinne von Plackerei oder Maloche, sondern Arbeit, die persönlicher Entscheidungsfähigkeit bedarf und Freiräume verlangt, Grundvertrauen, Ruhe und Fokussierung statt Aktionismus.

Letzterer ist vielfach zu beobachten im Management und in der Politik, wo sich die handelnden Personen vor der eigentlichen Aufgabe drücken:

Die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. „In ihrem Zentrum steht die Wiederentdeckung des Humanismus“ und damit der Mensch.

Hans-J. Hinken

ISBN: 978-3-89684-281-7 Seiten: 296 Bindung: Gebunden mit Schutzumschlag Format: 12×19 cm Erscheinungsdatum: 28.09.2020, Körber Stiftung

Buch: Preis: € 20,00 E-Book Preis: € 15,99

Verbale Attacken

Überwinden Sie die Schockstarre

Buchcover contra!

Sie sind perfekt auf Ihre Präsentation, auf Ihr Meeting vorbereitet. Doch dann kommt er: dieser eine verbale Angriff, der Ihnen die Luft nimmt. Aus Schockstarre wird Panik, aus Panik wird Blackout. Alles, was Ihnen noch einfällt, ist ein ausweichendes Herumdrucksen oder eine Rechtfertigung. Erst eine Stunde später fällt Ihnen ein, was Sie sagen hätten können. „Hätte ich doch!“ nagt es noch lange an Ihnen.

Der ungeduldige Kunde

So ging es Martin, Seniorberater im Finanzbereich. Er präsentiert gerne, sein Job macht ihm Spaß. Martin ist stets gut vorbereitet. Auch diesmal, als er vor einem Schlüsselkunden präsentiert. Von Anfang an bemerkt Martin, dass der Kunde genervt wirkt. Mitten in der Präsentation fährt in der Kunde plötzlich an: „Kommen Sie bitte zum Punkt. Bei Ihrem Tempo sitzen wir morgen noch da!“ Martin ist völlig irritiert und weiß nicht, was er sagen soll. Kurzfristig erstarrt er, dann verliert er seinen roten Faden, seine Souveränität kommt ihm abhanden. Hinterher ärgert er sich. Hätte er doch eloquent und sicher reagiert!

Die Biologie des Angriffes

Was Martin erlebt, ist die biologische Reaktion auf Angriffe, wenn wir unerwartet aus der Komfortzone gestoßen werden. Unsere Wahrnehmung ist sofort in Alarmbereitschaft, da unsere Sicherheit bedroht ist. Die erste Reaktion ist Schock –

als würde eine innere Sirene ertönen: AAACHTUNG! Angriff! Dabei ist es nicht relevant, ob der Angriff physisch oder verbal erfolgt. Wir erstarren, die Luft bleibt weg. Es tritt die sogenannte Schrecksekunde ein. Jetzt entscheidet sich, ob wir kämpfen oder fliehen. Der US-amerikanische Psychologe Walter Cannon prägte diese Reaktion als fight-or-flight response. In der Schrecksekunde finden erstaunliche messbare Vorgänge in unserem Organismus statt: Hormone (hauptsächlich Adrenalin und Cortisol) werden ausgeschüttet, Blutzuckerspiegel und Blutdruck sowie Herz-, Puls- und Atemfrequenz steigen. Messbar sind unter anderem auch eine Erweiterung der Pupillen, Kontraktion der Muskeln und ein Anstieg der Milchsäure. Wir sind in diesem Moment ganz darauf eingestellt, unsere Sicherheit wiederherzustellen.

Erst atmen, dann reagieren Aus rhetorischer Sicht ist es wichtig, über diesen biologischen Hintergrund Bescheid zu wissen. So können wir die beste Option wählen und lassen uns weniger zu einer unüberlegten Reaktion hinreißen. Die meisten möchten klug und schlagfertig kontern und vergessen dabei, vorher durchzuatmen, dem biologischen Programm seinen Lauf zu lassen und die Situation einzuschätzen. Doch dafür ist immer Zeit – es sind relevante Sekunden, die uns wieder klare Gedanken fassen lassen. Auch in Martins Fall gilt: Angriff wahrnehmen, durchatmen. Nun kann Martin die Situation einschätzen und reagieren, indem er entweder die Situation bewertet („Offenbar stehen Sie unter Zeitdruck. Bitte geben Sie mir fünf Minuten, damit ich den Kreis schließen kann.“) oder eine deeskalierende Technik wählt („Sehen wir uns gemeinsam an, warum hier eine ausführlichere Erklärung wichtig ist: …“). So fällt Martin nicht Rechtfertigung und hält seinen professionellen Status bei.

Keine Angst vor Sprachlosigkeit

Als Kinder haben wir gerne mit dieser Reaktion gespielt: Zwei sitzen sich gegenüber, jedes Kind bewegt die zusammengelegten Hände vor sich auf und ab. Dann versucht eines, unvermittelt auf die Hände des anderen zu schlagen – das muss natürlich ausweichen. Gelingt das nicht, kassiert man neben einem roten Handrücken auch einen Strafpunkt. Der Reflex ist hier gut wahrzunehmen: Obwohl wir dem anderen ins Gesicht sehen, seine Körpersprache genau beobachten, gelingt ihm doch der eine oder andere völlig unerwartete Schlag. Dann spüren wir den Schock für eine Sekunde physisch – nicht nur, weil der Handrücken wehtut. Vielmehr ist es die Überraschung, die uns kurzfristig die Luft nimmt. Unser biologisches System schaltet sich sofort ein.

Genau dasselbe passiert bei verbalen Attacken. Je nachdem, wie verletzlich wir an der attackierten Stelle sind, desto stärker stellt sich die Schrecksekunde ein. Wer versucht, diese kurze Phase zu übergehen, setzt die darauffolgende Reaktion aus dem Affekt. Er erstarrt, flüchtet oder schlägt blindlings zurück. Die Reue folgt oft auf dem Fuß, denn eine Affektreaktion ist meist nicht die optimale Wahl, weil sie keine bewusste Wahl ist. Sie kann zu einem Verlust des eigenen Status führen, die Sympathie des Publikums kosten oder grobe Schäden in Beziehungen anrichten. Lernen Sie, durchzuatmen, diese Affektreaktion zu überwinden und einen gezielten Konter zu setzen. So sind Sie klar im Vorteil und bleiben auch in kritischen Situationen in Führung. Sie verlieren die Angst vor Sprachlosigkeit, weil Sie wissen, dass Sie Zeit haben, Ihren Konter zu wählen.

Entwickeln Sie Ihren Konter-Stil

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, sofort und schlagfertig reagieren zu müssen. Die wenigsten Menschen sind von Natur aus schlagfertig – schon gar nicht, wenn sie eiskalt erwischt werden. Wichtig ist, dass Sie reagieren. Zeigen Sie, dass Sie den Angriff wahrgenommen haben. Das können Sie durch Blickkontakt und Ihre Körpersprache machen. Geben Sie beim ersten Angriff dem Gegner die Chance, mit Würde aus der Situation zu kommen. Sie brauchen nicht gleich zuzuschlagen! Wer gewieft ist, macht aus einem Angriff auch noch ein Kompliment. Erst wenn Ihr Gegner diese Chance nicht wahrnimmt, verstärken auch Sie Ihre Bandagen.

Authentisches, wirksames Kontern ist eine Stilfrage. So, wie nicht jede Kleidungsfarbe zu jeder Person passt, passt auch nicht automatisch jede Schlagfertigkeitsfloskel. Vergessen Sie also auswendig gelernte Phrasen – arbeiten Sie stattdessen an Ihrem persönlichen Stil. Denken Sie an James Bond: Der Agent ist stets eloquent, meist charmant und hat perfekte Umgangsformen. Dennoch wissen seine Gegner, dass es sehr hart werden kann, sich mit ihm anzulegen.  

Wie kontern Sie wirksam?

#Haltung. Durch Ihre Körpersprache strahlen Sie aus, wie sicher Sie sich fühlen. Zeigen Sie sich aufrecht und offen – so schaffen Sie Vertrauen und demonstrieren Souveränität.

#Stimme. Atmen Sie und sprechen Sie im Ausatmen. So klingt Ihre Stimme tiefer und entspannter – und damit sicherer.

#Mittel. Wählen Sie im ersten Zug die Deeskalation. Fragen Sie nach, stellen Sie klar. Erst dann werden Sie härter.

#Technik. Paraphrase, Zoomtechnik oder dialektischer Ansatz – probieren Sie aus, was zu Ihnen passt.

Iris Zeppezauer, die Autorin des Buches contra!
Iris Zeppezauer

Die Autorin: Iris Zeppezauer steht für exzellente Kommunikation im Business. Sie ist Wissenschaftlerin, Hochschuldozentin und Beraterin. Seit über zehn Jahren coacht sie Persönlichkeiten, die in jeder Situation ihre Meinung klar, aber wertschätzend transportieren müssen. »https://www.sekundeeins.at

Contra!
Angriffe erkennen. Treffend kontern. Wirksam durchsetzen.

1. Auflage BusinessVillage 2021, 240 Seiten

ISBN-Buch   978-3-86980-572-6  19,95 Euro
ISBN-PDF    978-3-86980-573-3  15,95 Euro
ISBN-EPUB  978-3-86980-574-0  15,95 Euro

Notleidende Kredite und Corona

cepAnalyse zu COM(2020) 822)

cepAnalyse die Ampel steht auf Gelb für notleidende Kredite
Screenshot

Die Quote notleidender Kredite (NPL) nimmt erstmals seit fünf Jahren in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union wieder zu. Das Centrum für Europäische Politik (cep) hat mit Blick auf Vorschläge der EU-Kommission das Problem sogenannter fauler Kredite in einer cepAnalyse eingehend untersucht.

Demnach ist der Anteil von NPL nach einem stetigen Rückgang seit 2016 (4,8 Prozent) im vergangenen Jahr erstmals wieder auf 2,6 Prozent gestiegen. Die Quote betrug 2020 in Griechenland 30, in Zypern 15,2, in Italien 5,1, in Frankreich 2,2 und in Deutschland 1,1 Prozent. „Je nach Verlauf der Corona-Krise könnten die Kreditausfallrisiken sehr schnell anwachsen. Dass Wettbewerber oder Steuerzahler in anderen Mitgliedstaaten die daraus entstehenden Kosten tragen sollten, ist abzulehnen“, sagt cep-Vorstandschef Professor Lüder Gerken.

Der Top-Ökonom der Freiburger Denkfabrik lehnt das Einrichten einer EU-weiten Bad Bank für faule Kredite ab. „Es ist sachgerecht, dass die EU-Kommission keine EU-weite Bad Bank für faule Kredite anstrebt. Eine solche Bad Bank würde angesichts der sehr unterschiedlichen Ausgangslagen in den Mitgliedstaaten ein erhebliches Umverteilungsrisiko in sich tragen“, sagt Gerken.

Die EU-Kommission will Banken dazu verpflichten, bestimmte „essenzielle Daten“ zu neuen NPL in einem standardisierten Verfahren offenzulegen. Zudem spricht sich die Kommission für eine Europäische Plattform („Data Hub“) für NPL-Daten aus. „Mit dieser europäischen Vernetzung können tatsächlich Vorteile verknüpft sein“, sagt cep-Vorstandschef Gerken. „Beihilferegeln und Abwicklungsvorschriften für Banken dürfen nicht faktisch außer Kraft gesetzt werden, denn das würde es staatlichen Bad Banks erlauben, die Bestände fauler Kredite mit Steuermitteln abzubauen.“ Notleidende Kredite und Corona (cepAnalyse zu COM(2020) 822)  (veröff. 23.03.2021)

Übernahme durch Finanzinvestoren bringt Unternehmen oft große Belastungen und höheres Insolvenzrisiko

Studie zu Private-Equity

Schwache Beschäftigung, mehr Schulden, weniger Eigenkapital und daher ein höheres Insolvenzrisiko: Unternehmen, die von Finanzinvestoren aufgekauft werden, entwickeln sich in den Jahren nach der Übernahme vergleichsweise schlecht. Das zeigt eine Studie desFinanzierungsexperten Dr. Christoph Scheuplein vom Institut Arbeit und Technik (IAT), die das Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat. Unternehmen seien nach der Übernahme durch einen Finanzinvestor „deutlichen Belastungen“ ausgesetzt, schreibt der Wissenschaftler. Besonders betroffen seien Firmen, die von einem Investor zum nächsten weiterverkauft werden, was häufig passiert. Ein solcher Secondary Buyout nach wenigen Jahren erzeuge zusätzlichen Druck – nicht selten verbunden mit erneuten Veränderungen von Unternehmensstrategien, Geschäftsfeldern, Standorten und mit zusätzlichen Schulden.Der Experte des IAT an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen hat die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen in Deutschland untersucht, die 2013 von einer Private-Equity-Gesellschaft übernommen worden sind. Insgesamt waren das in dem Jahr 156 Unternehmen. Für 103 dieser Firmen waren über Geschäftsberichte und Unternehmensdatenbanken detaillierte Informationen verfügbar. Jedem dieser Unternehmen stellte der Wissenschaftler ein Unternehmen ohne Finanzinvestor gegenüber, das in seiner Ausrichtung und Größe vergleichbar ist. So konnte er herausarbeiten, wie sich unter anderem Wachstum, Beschäftigung und Finanzlage in den zwei Jahren vor und in den Jahren nach der Übernahme bis 2017 im Vergleich zu Unternehmen ohne Private Equity entwickelt haben.

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Covid-19 als Innovationsbooster

Warum Corona-Hilfszahlungen Unternehmen auch bremsen können

 Foto von Elle Hughes von Pexels zeigt einen Einblick in eine Restaurantküche.
Foto von Elle Hughes von Pexels

Das Gastgewerbe zählt zu jenen Wirtschaftssektoren, die besonders von der Corona-Pandemie erschüttert werden. Aus Sicht der Innovationsforschung kann die Krise jedoch auch zur positiven Entwicklung von Unternehmen beitragen. Das zeigen gleich mehrere Studien, an denen ein neu berufener Professor der unibz beteiligt ist: Sascha Kraus, seit Herbst 2020 Dozent für Unternehmensführung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen. „Viele Betriebe überdenken und überarbeiten angesichts der Krise ihr Geschäftsmodell in einer Geschwindigkeit, die alle bisherigen Annahmen über Geschäftsmodellinnovation revolutioniert“, so Prof. Sascha Kraus.

Innovation bedeutet nicht nur, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln. Angesichts immer rasanterer wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen gilt es für Unternehmen zunehmend, ihr Geschäftsmodell selbst zu überdenken. Wie rasch dies möglich ist, zeigt sich im Pandemiejahr 2020 auf beeindruckende Weise. „Das Tempo, in dem viele Unternehmer auf einen Lockdown oder neue Bedürfnisse des Marktes reagiert haben, widerspricht dem bisherigen Stand der Wissenschaft, wonach Innovationprozesse des zugrundeliegenden Geschäftsmodells mit großem Zeitaufwand und hohen Kosten verbunden sind“, sagt der Professor für Unternehmensführung Sascha Kraus. Gemeinsam mit Kolleg*innen und Doktorand*innen arbeitet er derzeit an der dritten Studie, die neue Erkenntnisse aus der aktuellen Krise in seinen Forschungsbereich einbringt.

Innovationsprozess mit Design Thinking
Foto von Elle Hughes von Pexels
Foto von Elle Hughes von Pexels

Bereits während des ersten Lockdowns hatte ein internationaler Forschungsteam rund um die Professoren Sascha Kraus und Thomas Clauß von der Universität Witten/Herdecke die weltweit erste wirtschaftswissenschaftliche Studie zu den Auswirkungen und damit einhergehenden Transformationsprozessen von Familienunternehmen in der Corona-Krise durchgeführt. Die Studie, die im „International Journal of Entrepreneurial Behavior & Research“ veröffentlicht wurde, beruht auf 27 Interviews mit Geschäftsführern eines breiten Querschnitts von Familienunternehmen in fünf europäischen Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Liechtenstein). Darin formulierten die Wissenschaftler*innen einerseits kurzfristige Handlungsempfehlungen für Familienunternehmen. Anderseits zeigen sie langfristige Konsequenzen der Krise auf, aus denen Unternehmen sogar wachsen und für die Zukunft lernen könnten – darunter die Förderung einer Kultur der Solidarität und des Zusammenhalts, die weitere Forcierung des Digitalisierungsschubs oder die kritische Hinterfragung von Unternehmensprozessen.

Auf Basis dieser Studie vertieften Kraus und sein Doktorand Matthias Breier die Analyse anhand einer besonders von Covid-19 betroffenen Branche: dem Gastgewerbe. Ihre neuesten Ergebnisse erschienen soeben in einer der führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften in diesem Feld, dem „International Journal of Hospitality Management“. Anhand von sechs zusätzlichen Fallstudien österreichischer Bars, Restaurants und eines Hotels untersuchten die Forscher nunmehr, welche Rolle die Innovation des Geschäftsmodells in den Betrieben infolge des Lockdowns spielte und welche Faktoren sie begünstigten bzw. bremsten. Das Bild, dass sich daraus ergab? Zumindest aus Perspektive der Innovationsforschung bringt die aktuelle Krise auch viele Chancen. „Die Fallstudien haben klar gezeigt, dass Unternehmer dank des Lockdowns endlich die zeitlichen Ressourcen hatten, um sich strategischen Fragen zu widmen, die vor allem in KMU oft dem operativen Tagesgeschäft zum Opfer fallen“, erklärt Matthias Breier.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass Unternehmen, die infolge der Krise stärker unter Druck kamen, viel innovativer wurden. „Wer beispielsweise Miete zahlen musste und viele Angestellte hat, war viel einfallsreicher als jemand, der geringe Fixkosten oder hohe Liquiditätsreserven hatte oder auch hohe öffentliche Transferzahlungen erhielt.“ Während solche Betriebe einfach abwarteten, machten andere aus der Not eine Tugend. In Form neuer Produktideen, wie dem Verkauf fertig vorbereiteter Grillkörbe durch ein Restaurant, das auf diese Art seine überschüssigen Fleisch- und Lebensmittelvorräte abbaute, oder der räumlichen und zeitlichen Verlagerung der eigenen Betriebstätigkeit – wie eine Bar, die im Sommer statt abends im eigenen Geschäftslokal weiterzuarbeiten tagsüber eine mobile Bar in einem umgebauten Airstream- Wohnwagen in einem Strandbad betrieb. „Manche dieser Innovationen mögen temporär sein, doch selbst in diesen Fällen stärken sie die künftige Innovationsbereitschaft der Unternehmer“, so Kraus. Denn wer sich selbst in der Krise als handlungsfähig und kreativ erlebt, nimmt dies in die weitere Geschäftstätigkeit mit. Eine wichtige Erkenntnis der untersuchten Unternehmen war laut den Studienautoren auch die Rolle der Stammkundschaft: „Sie wurden quasi als Freunde beschrieben, die auch während der Schließung immer wieder Kontakt aufnahmen und Unterstützung anboten und laut einigen Unternehmern eine starke Motivation waren, überhaupt weiterzukämpfen“, so die Autoren. „Wo es Veränderungen gibt, entstehen auch neue Geschäftsgelegenheiten“, sagt der Wirtschaftsprofessor, der nun in einer weiteren Studie die Faktoren untersucht, die im Zusammenspiel von Innovation und Krise ausschlaggebend sind.

Zur Person: Sascha Kraus ist seit September 2020 ordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensführung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der unibz. Der aus Deutschland stammende Wirtschaftswissenschaftler war zuvor als Professor an der Durham University (GB), der École Supérieure du Commerce Extérieur in Paris, der Universität Liechtenstein, und der niederländischen Universität Utrecht tätig. „Mit der Verpflichtung von Professor Kraus ist es der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, wie in vielen anderen Fällen auch, gelungen, einen Kollegen mit hoher fachlicher Expertise und internationaler Reputation zu verpflichten. Wie die Forschung von Professor Kraus zeigt, schließen sich Internationalität und Beschäftigung mit regional relevanten Problemstellungen nicht aus“, sagt der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Oswin Maurer.

Originalpublikation: https://www.researchgate.net/publication/340916762_The_economics_of_COVID-19_Initial_empirical_evidence_on_how_family_firms_in_five_European_countries_cope_with_the_corona_crisis

Führen mit Achtsamkeit und Fokus

Intensiv Workshop: Aikikendo & Leadership

In Zeiten komplexer Herausforderungen und vielfältiger Informationen auf allen Kanälen kommt es auf ein hohes Maß an Selbstführung an, wenn Mitarbeiter, Teams, Abteilungen und ganze Unternehmen fokussiert geführt werden wollen.

In diesem Workshop werden wir zielführende Wege aufzeigen, die Selbstreflexion eigenen Handelns vornehmen und durch klares und offenes Feedback von außen den Grad der eigenen Selbstführung erkennen und ausbauen.

Mithilfe des japanischen Holzschwertes „Bokken“, einem Nachbau des „Katanas“ der Samurai aus Holz, erlernen wir einfache Formen der Fokussierung und der Achtsamkeit, die eine partnerschaftliche Begegnung auf Augenhöhe erlauben.

Gleichzeitig erleben Sie die Vorzüge pro-aktiven Handelns und das FLOW-Gefühl, welches die Leichtigkeit des Seins – auch und gerade im Leadership Kontext ermöglichen.

Sie lernen, aus der eigenen Mitte heraus zu handeln, Ihrer Intuition mehr zu vertrauen, Ihr Gegenüber im Dialog zu erreichen und so gemeinsam die Unternehmenskultur zu verändern. Dadurch sind Sie auf die Herausforderungen eines partizipativen Führungsalltags besser vorbereitet.

Neben dem praktischen Umgang mit dem Bokken, der Reflexion von Krafteinsatz, Energiefluß und Wirkung im Dialog, werden wir ein valides Messverfahren zur Erfassung und zum Ausbau Ihrer Führungswirkung nutzen, damit Sie Autorität, Verantwortung und Power kontrolliert einsetzen können.

Auf ein Wiedersehen oder eine erste Begegnung freut sich Ihr Trainergespann

Hans-Harry Bittner und Hans-Josef Hinken

Termin:      26.11.2020, 17:00-19:30 Uhr Get-Together / Einführung Workshop: 27.11.2020 von 09:00-17:30 Uhr

Ort: Dorint Hotel an den Thermen, D – 79111 Freiburg, An den Heilquellen 8

Preis:   € 495,- inkl. Verpflegung zzgl. 16 % MwSt.

Anmeldung bis zum: 11.11.2020  anmeldung@aikikendo.com