Künstliche Intelligenz und sichere Digitalisierung

Deutscher IT-Sicherheitskongress

Bonn, 20. Mai 2019. Im Spannungsfeld einer dynamischen Gefährdungslage mit zunehmend professionellen Cyber-Angriffen, einer steigenden smarten Vernetzung und wachsender Abhängigkeit von funktionierenden IT-Systemen veranstaltet das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-technik (BSI) den 16. Deutschen IT-Sicherheitskongress. Rund 700 Cyber-Sicherheitsexpertinnen und -experten werden unter dem Motto „IT-Sicherheit als Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung“ vom 
21. Mai bis 23. Mai 2019 in Bonn zusammenkommen.

Open Codes, ZKM Foto: Ria Hinken

BSI-Präsident Arne Schönbohm erklärt: „Angesichts einer Gefährdungslage, in der wir es mit gezielten Cyber-Angriffen auf Unternehmen, mit Datenleaks nach millionenfachem Identitätsdiebstahl und mit 
schadprogrammverseuchten Tablets und Smartphones zu tun haben, zeigt der Deutsche IT-Sicherheitskongress des BSI auf, wie Digitalisierung ‚Made in Germany‘ funktionieren kann: 
Cyber-Sicherheit ist die Antwort auf die neuen Herausforderungen, vor denen Behörden, Unternehmen, Kritische Infrastrukturen und Privatanwender jeden Tag aufs Neue stehen, um die Vorteile ihrer 
digitalisierten Geschäftsprozesse oder die Vorzüge ihres digitales Lebens zu nutzen. Als tragende Säule der Sicherheitsarchitektur Deutschlands laufen die Fäden der Cyber-Sicherheit im BSI zusammen. Mit unseren nationalen und internationalen Partnern übernehmen wir Verantwortung und 
zeigen beim Kongress Strategien und Lösungen auf, mit denen wir die Digitalisierung für alle zum Erfolg führen können.“

Als einer der Thought Leader der Cyber-Sicherheit greift das BSI im Rahmen des Deutschen IT-Sicherheitskongresses aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Supply-Chain-Security, die Sicherheit der Blockchain, die Absicherung Kritischer Infrastrukturen oder die Erhöhung der 
Cyber-Resilienz Deutschlands auf. In 48 Fachvorträgen, fünf Keynotes und zwei Paneldiskussionen stehen dabei Technologien wie 5G, Blockchain oder Post-Quanten-Kryptografie ebenso im Fokus wie neue Trends für mehr Sicherheit im Internet der Dinge, im Smart Home oder in Industriesteuerungssystemen. Abgerundet wird der Kongress traditionell durch eine begleitende Ausstellung mit 23 Ausstellern. Das Programm und weitere Informationen zum 16. Deutschen 

Studie: EU-Datenschutzrecht

EU-Datenschutzrecht

Die cepStudie gibt einen Überblick über die bestehenden Vorschriften auf EU-Ebene und die aktuellen Reformbestrebungen der EU-Kommission.

Gegenwärtig werden die auf EU-Ebene geltenden Datenschutzregeln umfassend überarbeitet und reformiert. Dabei lässt sich leicht der Überblick verlieren. Deshalb stellt das cep in einer Studie die wichtigsten Sekundärrechtsakte im Bereich Datenschutz sowie die geplanten inhaltlichen Veränderungen vor.

Die cepStudie widmet sich u.a. der EU-Datenschutzgrundverordnung, die die allgemeine EU-Datenschutzrichtlinie im Mai 2018 ablösen wird.

Ferner hat die EU-Kommission Anfang 2017 eine Verordnung über Privatsphäre und elektronische Kommunikation vorgeschlagen, die die bisherige Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation ersetzen soll. Eine wesentliche Neuerung dabei ist, dass die neuen Regeln dann auch für internetbasierte Kommmunikationsdienste wie Whatsapp und Skype gelten sollen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter zu schaffen. Sie sollen zudem generell auch für die Anbieter gelten, die aus Drittstaaten heraus Kommunikationsdienste an Endnutzer in der EU erbringen.

Eine tiefergehende Analyse zu diesem Verordnungsentwurf werden die Autoren in den kommenden Wochen vorlegen.

cepStudie_EU-Datenschutzrecht