Speicherplatz in der Cloud wird immer beliebter

Internetnutzung von Personen im Jahr 2014

Kostenlose Dienste am häufigsten genutzt

Die Grafik zeigt den Anteil der Bevölkerung, der 2014 Cloud-Speicher genutzt hat.

Infografik: Jeder 5. Deutsche speichert in der Cloud | Statista

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Die Internetnutzung hat sich in der EU-Bevölkerung weit verbreitet. Nicht nur nutzen immer mehr Personen das
Internet, sondern sie nutzen es auch immer häufiger. Nahezu zwei Drittel (65%) aller Personen im Alter zwischen
16 und 74 Jahren nutzten im Jahr 2014 in der EU28 täglich das Internet, gegenüber weniger als einem Drittel
(31%) im Jahr 2006. Im selben Zeitraum fiel der Anteil der Personen in der EU28, die noch nie das Internet genutzt
hatten, von 43% im Jahr 2006 auf 18% im Jahr 2014.

In den letzten Jahren hat sich eine relativ neue Form von Web-Diensten entwickelt: die Cloud Dienste. Dienste, die
auf der Cloud-Technologie basieren, ermöglichen es, große Dateien zu speichern und mit anderen Personen
auszutauschen oder Software zu nutzen, die auf einem Server über das Internet läuft. Im Jahr 2014 nutzte jede
fünfte Person (21%) im Alter zwischen 16 und 74 Jahren in der EU28 Speicherplatz im Internet, um Dateien zu
speichern (z.B. Fotos, Dokumente, Musik oder Videos). Es ist nicht überraschend, dass der höchste Anteil an
Personen in der EU28, die im Jahr 2014 Cloud Dienste nutzten, bei Jugendlichen zu finden ist (35% der Personen
im Alter zwischen 16 und 24 Jahren speicherten Dateien auf einem Internet-Speicherplatz).
Nur eine Minderheit der Nutzer von Cloud Diensten (11%) in der EU28 nutzte kostenpflichtige Dienste. Die
Möglichkeit, Dateien von verschiedenen elektronischen Geräten oder Standorten aus zu nutzen, das leichte Teilen
von Dateien mit anderen Personen und der Schutz vor Datenverlust waren die Hauptgründe für die Nutzung der
Cloud Dienste im Jahr 2014.

Diese Daten stammen aus einer Veröffentlichung1 von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen
Union. Sie sind Teil der Ergebnisse einer Erhebung2 über die Nutzung von IKT (Informations- und
Kommunikationstechnologie) von Haushalten und Personen. Die Ergebnisse werden zur Messung der Fortschritte
im Hinblick auf mehrere politische Initiativen der EU verwendet, insbesondere für die Digitale Agenda für Europa.

Jede dritte Person in Rumänien, Bulgarien und Griechenland hat das Internet noch nie genutzt
Im Jahr 2014 war der Anteil der Bevölkerung, der keine Erfahrung mit der Nutzung des Internets hatte (ob zu
Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs) in Rumänien (39%), Bulgarien (37%), Griechenland (33%), Italien
(32%) und Portugal (30%) am höchsten. Demgegenüber hatten weniger als 10% der Bevölkerung in Dänemark
(3%), Luxemburg (4%), den Niederlanden (5%), Finnland, Schweden und dem Vereinigten Königreich (je 6%)
noch nie das Internet genutzt.

Der Anteil der täglichen Nutzer an der Bevölkerung reichte im Jahr 2014 von 32% in Rumänien bis 85% oder mehr
in Dänemark (85%) und Luxemburg (87%). Gegenüber 2006 hat sich der Anteil der täglichen Internetnutzer im
Jahr 2014 deutlich erhöht, mit einem Anstieg um mindestens 20 Prozentpunkte in allen Mitgliedstaaten.

Cloud Dienste in Dänemark und dem Vereinigten Königreich am meisten genutzt
In der EU28 nutzten 21% der Bevölkerung im Alter zwischen 16 und 74 Jahren Speicherplatz im Internet, um
Dateien zu speichern. Die Nutzung von Cloud Diensten zur Datenspeicherung war in Dänemark (42% der
Personen), dem Vereinigten Königreich (38%), in Luxemburg und Schweden (je 35%) sowie in den
Niederlanden (34%) besonders beliebt, während der Anteil in Litauen, Polen und Rumänien (je 8%) unter 10%
lag.

Kostenlose Cloud Dienste in allen Mitgliedstaaten am häufigsten genutzt
Mit Hinblick auf die Altersgruppen war die Nutzung von Cloud Diensten im Jahr 2014 in allen Mitgliedstaaten bei
den Jugendlichen am meisten verbreitet. Mehr als die Hälfte bzw. die Hälfte der Personen im Alter zwischen 16
und 24 Jahren in Dänemark (63%), den Niederlanden (51%), Luxemburg und Malta (je 50%) speicherten
Dateien auf dem Internet-Speicherplatz. Die Nutzung von Cloud Diensten war hingegen bei Personen im Alter
zwischen 55 und 74 Jahren in allen Mitgliedstaaten am wenigsten verbreitet. Die Anteile reichten von 1% in
Litauen und Polen bis 22% in Dänemark, Luxemburg und dem Vereinigten Königreich.
Die große Mehrheit der Cloud-Nutzer in der EU28 nutzte im Jahr 2014 kostenlose Dienste. Nur 11% der Nutzer
zahlte für die Nutzung von Speicherplatz im Internet. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, variierte der Anteil der Cloud-Nutzer, die für diesen Dienst zahlten, von weniger als 5% in Zypern und Slowenien bis nahezu 20% in Dänemark und Schweden.

Einfaches Austauschen von Dateien und Zugang zu Dateien von verschiedenen elektronischen
Geräten aus waren die Hauptgründe für die Nutzung der Cloud Dienste
Die Möglichkeit, Dateien von verschiedenen elektronischen Geräten oder Standorten aus zu nutzen und das
einfache Teilen von Dateien mit anderen Personen (je 59%) waren im Jahr 2014 in der EU28 die häufigsten
Gründe, die Personen für die Nutzung von Cloud Diensten nannten. Schutz vor Datenverlust (55%) wurde auch
von mehr als der Hälfte der Cloud-Nutzer genannt, während die Nutzung größerer Speicherkapazität (44%) und
der Zugang zu umfangreichen Beständen von Musik, Fernsehprogrammen oder Filmen (22%) an vierter bzw.
fünfter Stelle unter den Hauptgründen für die Nutzung der Internet-Cloud im Jahr 2014 in der EU28 lagen.

Der Anteil von Firefox geht zurück

Am 09. November 2004 erblickte der erste Firefox das Licht des Webs und schickte sich an, dem damals mit 90 Prozent Marktanteil allgegenwärtigen Internet Explorer, Konkurrenz zu machen. Zehn Jahre später ist der Browsermarkt mit drei großen Anbietern deutlich fragmentierter. In Gestalt von Chrome hat sich in den letzten Jahren eine weitere Internet-Explorer-Alternative etabliert. Der Google-Browser hat es unlängst sogar geschafft, die von der Mozilla Foundation verantwortete Konkurrenz auf den dritten Platz zu verdrängen. Wer den Google-Browser nutzt, liefert damit natürlich auch gleichzeitig zusätzliche Informationen an Google. Damit wird die Vormachtstellung von Google gefestigt. Dies scheint wohl in Vergessenheit geraten zu sein.

International lieg der Desktop-Marktanteil des Firefoxes nur noch bei 14 Prozen

Die Grafik zeigt die weltweiten Desktop-Marktanteile der Browser Chrome und Firefox. Infografik: Firefox verliert den Anschluss | Statista

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Amazon weiter auf Verlustkurs

 

Amazon hat gestern den größten Verlust der Unternehmensgeschichte gemeldet. Zwar wuchs der Umsatz gewohnt zweistellig auf 20,6 Milliarden US-Dollar (+20 Prozent), aber 437 Millionen US-Dollar Miese waren den Anlegern dann doch ein paar Dollar zu viel. Der Kurs der Amazon-Aktie brach im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent ein. Verantwortlich für den tiefroten Abschluss ist der rigorose Expansionskurs von Konzern-Chef Jeff Bezos, bei dem langfristiges Wachstum als Unternehmensziel über allem steht. Der Konzern, der sich seinen Namen ursprünglich als Versandhandel für Bücher, Videos und CDs machte, hat seinen Einflussbereich in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und ist inzwischen Hardware-Hersteller, Cloud-Dienstleister und Online-Kaufhaus in einem.

 

Diese Grafik zeigt Umsatz und Gewinn bzw. Verlust von Amazon.com seit dem 1. Quartal 2010.

Infografik: Amazon mit Rekordverlust im 3. Quartal | Statista

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Der Schwertweg zur Selbstführung – ein Workshop

AiKiKenDo – ein Workshop für Frauen und Männer

AiKiKenDo-LogoAiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körrperkontakt und „Rüstung“.
Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum.

Die Schwertführenden stehen sich als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung.

Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Faähigkeiten ausgebildet, die den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens entgegenwirken.

 

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über den Einsatz der Übungen im beruflichen Kontext.Leitung: Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer, www.hans-hinken.de Ort: Wiesbaden, genauer Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben Zeit: 27. – 28.09. 2014 von 10 bis 17 Uhr
Teilnehmer: max. 12 TN
Kosten: € 300,- incl. 19 % MwSt
Anmeldung: Martina Gross, mobil +49 171 5753657
E-mail: inf(at)martinagross.de
Anmelde-Schluss: 21. September 2014

Schwert-Übung vor dem Golftraining
Schwert-Übung vor dem Golftraining

Wenn der Urlaub zur Arbeitszeit wird, bleibt die Erholung auf der Strecke

Personal

Drei von vier Berufstätigen sind im Urlaub erreichbar

  • 61 Prozent beantworten Anrufe, 54 Prozent E-Mails
  • Rund jeder fünfte Berufstätige macht im Sommer keinen Urlaub
Berlin, 8. Juli 2014 – Die große Mehrheit der Berufstätigen ist auch in den Sommerferien für Kollegen, Vorgesetzte oder Geschäftspartner erreichbar. Mehr als drei Viertel der Berufstätigen (76 Prozent), die im Sommer Urlaub haben, beantworten gleichwohl dienstliche E-Mails oder Anrufe. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Ans Telefon gehen dabei 61 Prozent der Urlauber, E-Mails lesen und beantworten 54 Prozent. „So erfreulich die hohe Identifikation der Beschäftigten mit ihrer Arbeit ist, Berufstätige müssen in den Ferien einmal richtig abschalten können“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf das Umfrageergebnis. „Moderne Kommunikationsmittel zu nutzen um im Notfall erreichbar zu sein ist das eine, den Erholungswert eines Urlaubs jedoch durch regelmäßige dienstliche Korrespondenz zu gefährden, ist etwas anderes.“Nicht einmal jeder vierte Urlauber (24 Prozent) schaltet komplett ab und ist beruflich nicht erreichbar. Bei den Jüngeren bis 29 Jahre sind es mit 30 Prozent die meisten, bei den Beschäftigten ab 30 Jahren sind es rund 22 Prozent. Die Jüngeren beantworten dabei seltener Telefonanrufe (50 Prozent), aber häufiger Mails (56 Prozent). Bei den 50- bis 64-Jährigen wird häufiger das Telefon genutzt (64 Prozent) als E-Mail (48 Prozent). Rund jeder fünfte Berufstätige (18 Prozent) hat in den Sommermonaten keinen Urlaub.

Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris hat im Auftrag des BITKOM 1006 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 620 Berufstätige. Die Umfrage ist repräsentativ.

Verlorene Firmenhandys mit sensiblen Daten – Anzahl erschreckend hoch

Studie: 4,4 Millionen Deutsche haben schon einmal ihr Firmenhandy

verloren – sensible Daten inklusive

smartphoneKöln, 16.07.2014. 15 Prozent der deutschen Handynutzer haben schon einmal ihr Mobiltelefon verloren. Besonders hoch ist die Zahl unter Mobiltelefon-Nutzern, die ihr Gerät auch für berufliche Zwecke nutzen: Hier ist es mehr als jeder fünfte Befragte (22 Prozent), der sein Mobiltelefon mit zum Teil sensiblen Firmendaten schon einmal verloren hat. Hochgerechnet sind dies rund 4,4 Millionen Menschen.

Am häufigsten verlieren die Handybesitzer ihr Gerät an öffentlichen Orten (35 Prozent) oder in öffentlichen Verkehrsmitteln (23 Prozent). Damit haben in den letzten Jahren mehr als zwei Millionen Menschen ihr beruflich genutztes Mobiltelefon im Bus oder Taxi liegen lassen – und das allein in Deutschland. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die rund 1.000 Mobiltelefonnutzer ab 18 Jahren vom 19.06. bis 23.06.2014 befragt wurden.

Obwohl die Themen Datenschutz und Datenskandale immer häufiger Bestandteil der Medienberichterstattung sind, gehen doch viele Handynutzer leichtsinnig mit ihren Geräten um. Und das, obwohl laut einer weiteren YouGov-Studie („Smartphone Mobile Internet eXperience“ (SMIX)) die breite Mehrheit der Smartphone-Nutzer (74 Prozent) angibt, dass ihnen Sicherheit ein sehr wichtiges Thema sei.

Virusanfälligkeit von Smartphones: Über die Hälfte hat keinen Schutz

Doch nicht nur das Verlieren des eigenen Mobiltelefons birgt eine Gefahr für Datenmissbrauch; auch Hackerangriffe können möglich sein. Aber auch in diese Richtung unternehmen die Nutzer laut SMIX-Studie bisher keine besonderen Anstrengungen. Über die Hälfte (52 Prozent) der Befragten hat keine Antiviren-Software auf dem eigenen Smartphone installiert, obwohl das Bewusstsein eines möglichen Cyberangriffs auf Smartphones bei der breiten Mehrheit (89 Prozent) durchaus vorhanden und im Vergleich zu 2012 sogar um sieben Prozentpunkte angestiegen ist.

Wie wichtig ausreichende Sicherheitsvorkehrungen bei Smartphones sind, zeigen die Studienergebnisse ebenfalls: Deutschlandweit sind immerhin bereits rund 1,2 Millionen Smartphone-Nutzer (3 Prozent) Opfer eines Virus geworden und haben dies auch mitbekommen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich um ein Vielfaches höher. „Gerade in Zeiten einer permanenten Nutzung des mobilen Internets sollte sich jeder aktiv mit dem Thema Virenschutz auseinandersetzen. Denn der Schaden ist unter Umständen immens, die Brisanz wird in den kommenden Jahren weiter dramatisch zunehmen“, weiß Jens Raabe, Director Telecoms, Technology & Energy bei YouGov.

Studie Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)

Bei der Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ von YouGov handelt es sich um eine halbjährlich durchgeführte Repräsentativerhebung zur Entwicklung des Smartphone-Markts Deutschland. Die Studie liefert eine ganzheitliche Betrachtung des Konsumentenverhaltens und gibt u. a. Aufschluss über aktuelles Nutzungsverhalten, Zufriedenheit sowie Anschaffungs- und Wechselplanung der Smartphone-Nutzer, heruntergebrochen auf Smartphone-Hersteller und Mobilfunkanbieter. In der aktuellen Welle wurden 2.205 Smartphone-Nutzer im Zeitraum vom 26.02. bis 10.03.2014 befragt.

 

Intelligente Abfalltrennung im Büro der Zukunft

Pressemitteilung 18.6.2014

Ein neues Labor im Fraunhofer-inHaus-Zentrum Duisburg beschäftigt sich mit der Erforschung, Entwicklung und Demonstration von intelligenten Systemlösungen für das Anwendungsfeld Büro. Fraunhofer UMSICHT hat hierfür ein intelligentes Abfalltrennsystem entwickelt, das dazu beitragen soll, die getrennte Erfassung von Wertstoffen zu erhöhen.

Die berührungsfreie Öffnung des Systems ermöglicht eine hygienische Abfallentsorgung
Die berührungsfreie Öffnung des Systems ermöglicht eine hygienische Abfallentsorgung
 
inRaum-ATMO – Eröffnung des intelligenten Büros im Fraunhofer-inHaus, Duisburg.

Laut Statistischem Bundesamt verbringt ein durchschnittlicher Büroangestellter in Deutschland 1.390 Stunden im Jahr im Büro. Bei 35 Arbeitsjahren sind das durchgehend 2.027 Tage (und Nächte) – ohne Zweifel eine lange Zeit. Umso wichtiger ist es, dass diese Zeit in den Büroräumlichkeiten für die dort arbeitenden Menschen so angenehm aber auch produktiv wie möglich gestaltet wird. Viele Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle: Licht, Akustik, Luftqualität – all das sind Umgebungsbedingungen, die Einfluss auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Mitarbeiter haben. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aus Industrie und Wirtschaft erforschen, entwickeln und demonstrieren sieben Fraunhofer-Institute im Rahmen des »inRaum-Systemprojekts« daher intelligente und integrierte Systemlösungen für das Anwendungsfeld Büro. Das dabei neu entstandene »Living-Lab« wurde am Montag, 16. Juni 2014 im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg eröffnet. Auf rund 80 Quadratmetern zeigt das jüngste Labor im inHaus2 des Fraunhofer-inHaus-Zentrums Innovationen für den Arbeitsraum von morgen. Das Büro der Zukunft zeigt unter dem gemeinschaftlichen Projektrahmen »inRaum-ATMO« (Assistives Multifunktionales System-Büro) die teilweise noch prototypischen Umsetzungen folgender Ziele: Steigerung der Produktivität, Verbesserung der versc

inRaum-ATMO - Eröffnung des intelligenten Büros im Fraunhofer-inHaus, Duisburg
inRaum-ATMO – Eröffnung des intelligenten Büros im Fraunhofer-inHaus, Duisburg

hiedenen Workflows, Optimierung des Wohlbefindens und Senkung der Betriebskosten.

Wertstoffe in Bürokomplexen gezielter erfassen

Fraunhofer UMSICHT beteiligt sich mit einem intelligenten Abfalltrennsystem an inRaum-ATMO, das in Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg konzipiert wurde. Denn das Umweltbewusstsein der Bevölkerung steigt erfreulicherweise stetig, und spätestens seit Einführung des Dualen Systems 1991 ist auch die Mülltrennung etabliert. Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beziffert über 80 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung, die Abfälle aus Überzeugung trennen und korrekt entsorgen. Dies jedoch meist im privaten Bereich, während die Qualität der Abfalltrennung in Bürokomplexen oft auf deutlich niedrigerem Niveau stattfindet – manchmal auch gar nicht. Dadurch werden viele Wertstoffe nicht getrennt erfasst und können folglich auch nicht einer stofflichen Trennung zugefügt werden.

Der Konstruktion des intelligenten Abfalltrennsystems ist eine mehrwöchige Projektphase vorausgegangen, in der das Abfallaufkommen in einer Büroetage analysiert wurde. Über die Hälfte der Abfälle (52 Prozent) fällt in den Büros an, 39 Prozent in der Teeküche, in den Toilettenräumen sind es 9 Prozent. Es werden drei Abfallfraktionen unterschieden: Die größte Fraktion setzt sich aus Papier, Pappe und Kartonagen zusammen, gefolgt von Biomüll sowie Restmüll. In dem sich in einem Standard-Küchenschrank befindlichen Abfalltrennsystem sind drei Behälter für Biomüll/Speisereste, Restmüll und Leichtverpackungen installiert, deren Volumen der jeweils durchschnittlichen Abfallmenge plus ausreichend Reserve entspricht. Die Etagenküche hat sich als idealer Aufstellort für das System herausgestellt, das Design kann mittels verschiedener Blenden und Materialien sowie modularer Bauweise angepasst werden.

Motivationsanreize erhöhen Bereitschaft zur Abfalltrennung

Dass Funktion und Gestaltung eines Abfalleimers positiven Einfluss auf die Abfalltrennung haben, bestätigen zahlreiche Studien und Versuche. So wurden in der Vergangenheit bereits »sprechende Abfalleimer« installiert, die eine Sounddatei, ausgelöst durch den Einwurf von Abfall, abspielen. Ebenso zeigte die Volkswagen-Initiative »The Fun Theory«, wie man durch einen motivierenden, spielerischen Ansatz das Abfallsammeln erleichtern kann. In diesem Fall wurde ein Glascontainer zu einem Spielautomaten umgebaut, der für den korrekten Einwurf Punkte vergibt.

Das neuentwickelte Trennsystem von Fraunhofer UMSICHT nutzt ebenfalls Motivationsanreize, um die getrennte Erfassung von Wertstoffen zu erhöhen. Auf einem Bildschirm werden Informationen zu den einzelnen Abfallfraktionen sowie zur Notwendigkeit von Abfalltrennung angezeigt. Die Anzeige reagiert, sobald eingeworfener Abfall eine der Rahmenlichtschranken in den drei Behältern passiert. Durch die Interaktion von Nutzer und Trennsystem wird die Aufmerksamkeit auf das System gelenkt, man beschäftigt sich automatisch länger mit dem Thema Abfalltrennung. »Denkbar ist auch die Nutzung des Bildschirms als digitales Schwarzes Brett oder Nachrichtenkanal«, erklärt Projektleiterin Asja Mrotzek von Fraunhofer UMSICHT.

Das System funktioniert vollkommen berührungsfrei

Eine Akzeptanzsteigerung gegenüber herkömmlichen Abfalltrennsystemen wurde bereits in einer ersten Testphase bestätigt. Hierzu trägt auch die berührungsfreie Öffnung bei, denn gerade bei der Nutzung durch verschiedene Personen ermöglicht diese eine hygienische Abfallentsorgung. Im Sockelbereich ist dazu ein Annäherungssensor verbaut, der auf Fußbewegungen reagiert. Das intelligente Abfalltrennsystem ist so aufgebaut, dass es in einem nächsten Schritt um zusätzliche Komponenten erweitert werden kann. Eine Füllstandanzeige ist ebenso realisierbar wie eine integrierte Aktenvernichtung.

 

An inRaum-ATMO beteiligte Fraunhofer-Institute:

Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT)
Fraunhofer- Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)
Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS)
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (ISE)
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST (ISST)

Ein gutes Netz ist Telekommunikations-Kunden wichtig

Umfrage zu Telekommunikationsanbietern: Gutes Netz ist wichtiger als Preis

Köln, 18.06.2014. Ein schnelles, verlässliches Netz und eine gute Netzabdeckung sind aus Verbrauchersicht beim Telekommunikationsanbieter die wichtigsten Kriterien. Erst danach schaut der Verbraucher auf den Preis sowie die Kombination aus Bereitstellung von Endgeräten und Netz und erweiterten Serviceleistungen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der ServiceRating GmbH.

Bei der Wahl ihres Telekommunikationsanbieters ist den Bundesbürgern nicht der Preis am wichtigsten. Andere Entscheidungskriterien spielen eine viel größere Rolle: Neun von zehn Befragten sind ein verlässliches Netz und eine gute Netzabdeckung am wichtigsten. Fast genauso wichtig ist ihnen schnelles Internet (86 Prozent). Erst an dritter Stelle folgt der Preis (79 Prozent).

Neben den klassischen Leistungen ist aber auch 59 Prozent der Befragten wichtig, dass der Telekommunikationsanbieter Endgeräte und Netz aus einer Hand anbietet. Für ähnlich viele Befragte (58 Prozent) sollte dieser Leistungen anbieten, die über das reine Telefonieren hinausgehen, wie beispielsweise Internet und Fernsehen.

Geht es konkret um die Serviceleistungen der Telekommunikationsanbieter, so stehen Internet-Services, die es dem Kunden ermöglichen Tarifeinstellungen oder -veränderungen selbst vorzunehmen (z. B. Kostenübersicht, persönliche Daten ändern), bei den Verbrauchern an erster Stelle (69 Prozent). An zweiter Stelle steht die telefonische Hotline zur Beratung und Betreuung (62 Prozent). Ein Einbau- oder Reparaturservice vor Ort sowie Filialen für eine persönliche Beratung und Betreuung sind für fast die Hälfte der Befragten wichtig. Weniger populär ist eine Beratung via Internet-Chat (23 Prozent).

Insgesamt scheinen die Befragten mit ihrem Anbieter zufrieden zu sein. 71 Prozent haben ihren Telekommunikationsdienstleister innerhalb der letzten drei Jahre nicht gewechselt. Die allgemeine Zufriedenheit spiegelt sich auch darin wider, dass nur rund jeder vierte Befragte (27 Prozent) in den letzten zwölf Monaten ein negatives Leistungserlebnis mit seinem Anbieter hatte. Davon haben sich 78 Prozent bei ihrem Anbieter beschwert. Bezüglich des Beschwerdemanagements ist auf Seiten der Anbieter allerdings noch Nachholbedarf, denn lediglich 24 Prozent waren mit der Lösung des Problems zufrieden.

Für die Umfrage wurden insgesamt 1.030 Personen vom 13.06. bis 16.06.2014 repräsentativ befragt.

Speaking Two Languages Benefits the Aging Brain

New research reveals that bilingualism has a positive effect on cognition later in life. Findings published in Annals of Neurology, a journal of the American Neurological Association and Child Neurology Society, show that individuals who speak two or more languages, even those who acquired the second language in adulthood, may slow down cognitive decline from aging.

Bilingualism is thought to improve cognition and delay dementia in older adults. While prior research has investigated the impact of learning more than one language, ruling out “reverse causality” has proven difficult. The crucial question is whether people improve their cognitive functions through learning new languages or whether those with better baseline cognitive functions are more likely to become bilingual.

“Our study is the first to examine whether learning a second language impacts cognitive performance later in life while controlling for childhood intelligence,” says lead author Dr. Thomas Bak from the Centre for Cognitive Aging and Cognitive Epidemiology at the University of Edinburgh.

For the current study, researchers relied on data from the Lothian Birth Cohort 1936, comprised of 835 native speakers of English who were born and living in the area of Edinburgh, Scotland. The participants were given an intelligence test in 1947 at age 11 years and retested in their early 70s, between 2008 and 2010. Two hundred and sixty two participants reported to be able to communicate in at least one language other than English. Of those, 195 learned the second language before age 18, 65 thereafter.

Findings indicate that those who spoke two or more languages had significantly better cognitive abilities compared to what would be expected from their baseline. The strongest effects were seen in general intelligence and reading. The effects were present in those who acquired their second language early as well as late.

The Lothian Birth Cohort 1936 forms the Disconnected Mind project at the University of Edinburgh, funded by Age UK. The work was undertaken by The University of Edinburgh Centre for Cognitive Ageing and Cognitive Epidemiology, part of the cross council Lifelong Health and Wellbeing Initiative (MR/K026992/1) and has been made possible thanks to funding from the Biotechnology and Biological Sciences Research Council (BBSRC) and Medical Research Council (MRC).

“The Lothian Birth Cohort offers a unique opportunity to study the interaction between bilingualism and cognitive aging, taking into account the cognitive abilities predating the acquisition of a second language” concludes Dr. Bak. “These findings are of considerable practical relevance. Millions of people around the world acquire their second language later in life. Our study shows that bilingualism, even when acquired in adulthood, may benefit the aging brain.”

After reviewing the study, Dr. Alvaro Pascual-Leone, an Associate Editor for Annals of Neurology and Professor of Medicine at Harvard Medical School in Boston, Mass. said, “The epidemiological study by Dr. Bak and colleagues provides an important first step in understanding the impact of learning a second language and the