Cloud-Speicher – Wie Nutzer ihre Daten online sichern

Wer immer und überall Zugriff auf seine Daten haben möchte, braucht einen Cloud-Dienst wie Dropbox oder eine Netzwerkfestplatte.

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<p>Im Doppeltest klärt die Stiftung Warentest,
 was sich für wen eignet, welche Anbieter am besten sind und was Nutzer 
zum Schutz ihrer Daten tun können.</p>



<p>Im <a href=Test der Cloud-Dienste überzeugen zwei deutsche Anbieter am meisten. Die Portale funktionieren gut und sind einfach zu handhaben. Technisch sind Dienste wie Dropbox, Google und pCloud in vielen Punkten zwar überlegen, doch sie verspielen den Sieg durch sehr deutliche Mängel bei Datenschutzerklärungen, Nutzungs- und Geschäftsbedingungen.

Insgesamt vergeben die Tester fünfmal die Note Gut. Sechs Anbieter bekommen ein Befriedigend, unter anderem Microsoft, Amazon und Apple.

Alle Anbieter im Test bieten Gratis-Pakete mit Speichervolumen zwischen 2 und 15 Gigabyte. Für mehr Kapazität fallen Kosten an, meist maximal 10 Euro pro Monat.

Wer seine privaten Daten nicht auf Servern eines Konzerns speichern möchte, kann zu Hause mit einer Netzwerkfestplatte einen eigenen Cloud-Speicher einrichten. Im Test von acht Geräten schneiden vier gut ab, der Rest nur ausreichend. Die internetfähigen Platten erfordern allerdings einiges an Technikwissen und Einarbeitungszeit.

Die vollständigen Testergebnisse sind in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht sowie online unter www.test.de/cloud und www.test.de/netzwerkspeicher.

Tech-Schwergewichte in den Klauen des Bären

Die verwöhnte Tech-Branche zeigt Schwächen

Aktionäre von Tech-Unternehmen dürften die aktuelle Entwicklung mit Sorge betrachten. Die Schwergewichte der Branche befinden sich derzeit fest in den Klauen des Bären. Ein Bärenmarkt ist definiert als ein Rückgang von 20 Prozent oder mehr vom 52-Wochen-Hoch einer Aktie. Besonders hart hat es Facebook, Netflix und Apple erwischt, die alle dieses Kriterium erfüllen. Aber auch Amazon und Alphabet haben es derzeit nicht weit zum 20-Prozent-Schwellenwert. Zuvor hatten die Tech-Papier über Jahre nur eine Richtung gekannt wie die Statista-Grafik zeigt.

Infografik: Tech-Schwergewichte in den Klauen des Bären | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

DAX versus Tech

Im Vergleich mit den digitalen Champions der USA sieht die Creme de la Creme der deutschen Wirtschaft ziemlich mickrig aus. Das zeigt auch ein Vergleich, der im Morning Briefing von Gabor Steingart auf Basis von Daten des Handelsblatt Research Institut getätigt wurde. Google beispielsweise hatte 2017 rund 80.000 Mitarbeiter und jeder dieser Mitarbeiter erwirtschaftete im Schnitt einen Gewinn von 140.000 Euro. Dagegen Daimler, die Nummer zwei im deutschen Leitindex (gemessen am Umsatz) hinter Volkswagen: 289.000 Mitarbeiter und 36.000 Euro Gewinn pro Mitarbeiter. Ähnlich sieht es auch bei den anderen Vergleichen – Apple vs. Bayer und Facebook vs. Deutsche Bank – aus. Nun ließe sich sicher argumentieren, dass hier aufgrund der sehr unterschiedlichen Geschäftsfelder Äpfel und Birnen verglichen werden, aber eines gilt doch für beide Dreiergruppen: Hier steht die Old Economy (Autos, Chemie, Finanzen) der New Economy (Smartphones, Suchmaschine, soziales Netzwerk) gegenüber. Und letztere performt unbestreitbar deutlich besser.

Infografik: DAX-Unternehmen versus US Tech-Riesen 2017 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista