Deutsche Kommunen mit niedrigen Gewerbesteuern immer noch attraktiver als Kalifornien und New York

Auch nach der US-Steuerreform mit ihrer massiven Steuersenkung können deutsche Gemeinden mit niedrigen Gewerbesteuern immer noch wichtige US-Bundesstaaten wie Kalifornien oder New York unterbieten.

Skyline von San Francisco, ©Ria Hinken
Skyline von San Francisco, ©Ria Hinken

Zu diesem zentralen Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.

Mit der Unternehmenssteuerreform 2018 haben sich die USA einen erheblichen Standortvorteil im Vergleich zu Deutschland verschafft. Während der deutsche Standort bis zur US-Steuerreform noch mit geringeren Gewinnsteuersätzen punkten konnte, hat sich mit der Absenkung des Körperschaftsteuersatzes in den USA von 35 Prozent auf 21 Prozent das Bild gewandelt. Nach wie vor haben allerdings die deutschen Kommunen mit ihrer Entscheidung über die Höhe der Gewerbesteuer einen erheblichen Einfluss auf die internationale steuerliche Wettbewerbsfähigkeit ihrer Standorte.

Die Studie betrachtet ausgewählte US-Bundesstaaten – Texas, New York, Kalifornien sowie North Carolina und South Carolina – im Vergleich zu Standorten in Bayern. Die Auswahl richtet sich nach der Höhe der Körperschaftsteuer in den einzelnen Bundesstaaten, die zusätzlich zur Körperschaftsteuer auf US-Bundesebene erhoben wird. In Bayern reicht die Spannweite der gemeindespezifischen Gewerbesteuerhebesätze von 230 Prozent (Wolfertschwenden im Unterallgäu) bis 490 Prozent (München). Daraus ergibt sich eine Spanne für den kombinierten Gewinnsteuersatz – also die Höhe der Steuer, die Unternehmen für ihre erwirtschafteten Gewinne abzugeben haben – von 23,9 Prozent für Wolfertschwenden bis 33,0 Prozent für München. Bundesweit sind ähnliche Spannweiten zu beobachten, weshalb die Ergebnisse der Studie für Bayern als repräsentativ gelten können.

Deutliches Gefälle bei Steuerbelastung

Im Ergebnis der Untersuchung zeigt sich nun ein deutliches Gefälle: Vor der US-Steuerreform wiesen alle deutschen Standorte geringere Gewinnsteuersätze als alle betrachteten US-Bundesstaaten auf. Nach der Reform aber fallen selbst Standorte in der Bundesrepublik mit einem niedrigen kombinierten Gewinnsteuersatz wie Wolfertschwenden mittlerweile hinter US-Bundesstaaten wie North Carolina (23,4 Prozent kombinierter Gewinnsteuersatz) mit besonders niedrigen Steuern zurück. Nach wie vor sind die deutschen Niedrigsteuer-Kommunen aber steuerlich attraktiver als wichtige US-Bundesstaaten mit vergleichsweise hohen Steuerbelastungen. So unterbietet die Gesamtsteuerlast in der Beispielgemeine Wolfertschwenden mit 23,9 Prozent die Steuerbelastung in New York (26,1 Prozent Steuerbleastung) und Kalifornien (28,0 Prozent).

„Die Gewerbesteuer hat für Unternehmen und ihre Standortentscheidung in Deutschland eine enorme Bedeutung, die vor allem im internationalen Vergleich zu Verschiebungen führen kann, wenn man sich die steuerliche Belastung vor Augen führt“, fasst Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ sowie Mitautor der Studie, zusammen.

Digitaler Wandel in Unternehmen

Der digitale Wandel führt in vielen Unternehmen zu neuen, flexiblen Arbeitszeitmodellen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter

HomeofficeHomeoffice und Teilzeit sind immer öfter möglich und nötig. Dafür ist Vertrauen unerlässlich. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Vertrauen fördert die Produktivität und kann ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein.

Mehr Homeoffice und flexible Arbeitszeiten – die Digitalisierung macht es möglich. Chefs stellt das jedoch vor ein Problem: Die direkte Kontrolle über die Mitarbeiter wird schwieriger. Doch wer sein Team weniger stark kontrolliert, kann die Zufriedenheit und Produktivität der Angestellten langfristig steigern, zeigt die IW-Studie.

Sie wertet Zahlen des European Working Conditions Survey aus, die unter anderem zeigen, dass die direkte Kontrolle durch den Chef nur einen geringen Einfluss auf die Produktivität hat. Die direkte Kontrolle ist nur für 2 Prozent der Arbeitnehmer entscheidend dafür, wie schnell sie arbeiten. Dagegen geben 35 Prozent der Arbeitnehmer an, ihr eigenes Arbeitstempo vor allem am Tempo der Kollegen zu orientieren. Für rund 26 Prozent sind Forderungen von Kunden der wichtigste Treiber. „Chefs sorgen insbesondere dann für mehr Zufriedenheit und damit Produktivität, wenn sie selber vertrauenswürdig sind und sich wertschätzend gegenüber ihren Mitarbeitern verhalten“, sagt IW-Wissenschaftler Dominik Enste.

Setzt ein Unternehmen also auf weniger Kontrollen, sind rund 60 Prozent der Arbeitnehmer sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, belegen Daten des Sozio-oekonomischen Panels. Je stärker die Überwachung, desto niedriger ist der Wert: Bei Firmen mit strengen Kontrollen sind nur noch 45 Prozent der Arbeitnehmer zufrieden mit der Arbeit, rund jeder Dritte klagt dann über Konflikte mit dem Vorgesetzten.

„Manche Unternehmen haben nach wie vor Angst, durch Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten die Kontrolle zu verlieren. Unsere Studie zeigt jedoch ganz klar, dass es dafür keinen Grund gibt. Vertrauen zahlt sich aus“, sagt Enste.

Gründen in den Lebenswissenschaften

Vortrag von Michael Lauk vom Freiburger Start-up „neuroloop“

Plakat Academia meets IndustryDr. Michael Lauk, Geschäftsführer des Freiburger Start-ups „neuroloop“, spricht am 11. Juli 2018 zum Thema „Starting without Ending: Insights into 20 years of founding and managing Life-Science Start-ups“. An den Vortrag wird sich eine Podiumsdiskussion zum Thema anschließen, die Prof. Dr. Thomas Stieglitz vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg leitet. Die Veranstaltung ist Teil der Seminarreihe „Academia meets Industry – A Political-Scientific Discussion“. Ihr Ziel ist es, die Universität disziplinübergreifend mit Gastvortragenden aus der Industrie und Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens ins Gespräch zu bringen und einen Dialog über Chancen und Risiken der Entwicklungen der Lebenswissenschaften zu ermöglichen.

Inspired Concept Store in Werner Aisslingers Loft Cube

Die neue Sammlung in der Pinakothek der Moderne

© AAA and Judith van Vliet for Mode
© AAA and Judith van Vliet for Mode

Der Loft Cube des Berliner Industrial Designers Werner Aisslinger ist auf Einladung der Neuen Sammlung – The Design Museum noch bis Mitte September auf dem Gelände der Pinakothek der Moderne auf Seiten der Gabelsbergerstraße zu Gast. Für vier Wochen im Juli verwandelt sich Aisslingers Loft Cube zum sommerlich swingenden Store mit Design und Fashion aus den Niederlanden – dem „Inspired Concept Store“. Der Store ist Teil des Kooperationsprojektes DIALOOGKREATIV, initiiert von den Regionen München, Amsterdam und Utrecht. Hier wird frisches, innovatives, zeitgenössisches und nachhaltiges niederländisches Modedesign präsentiert. Mode von jungen niederländischen Entwerfern und Künstlern wartet darauf, in diesem von Kuratorin Martiene Raven in Zusammenarbeit mit M-ODE Foundation Amsterdam und dem Centraal Museum Utrecht konzipierten „Inspired Concept Store“ neue Liebhaber zu finden – Schuhe inspiriert von dem niederländischen Maler Piet Mondriaan, Recycling-basierte Jeans, filigraner Fair-Trade Schmuck und vieles mehr.

Zu Ehren der Vermeer-Präsentation des Gemäldes „Briefleserin in Blau“ ist zudem ein Kleid der niederländischen Modedesignerin Tess van Zalinge in der Alten Pinakothek zu sehen – ein Brückenschlag zwischen Alt und Neu, zwischen altniederländischer Malerei und zeitgenössischem Design.

Das DIALOOGKREATIV Projekt und der „Inspired Concept Store“ im Loft Cube werden am 02. Juli 2018 um 19.00 Uhr vom Botschafter des Königreichs der Niederlande, Wepke Kingma, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Amsterdam, Udo Kock, sowie dem stellvertretenden Leiter für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, Kurt Kapp, sowie von Angelika Nollert, Direktorin der Neuen Sammlung eröffnet.

ERÖFFNUNG

Montag, 02. Juli 2018, 19.00

Pinakothek der Moderne | Loft Cube auf Seiten der Gabelsbergerstraße / Ecke Türkenstraße

ÖFFNUNGSZEITEN „INSPIRED CONCEPT STORE“

  1. Juli bis 28. Juli 2018, täglich 12.00–18.00, Montags geschlossen, Donnerstags 12.00–20.00

WORKSHOP „GOLDEN JOINERY“

Workshop „Golden Joinery“ durchgeführt von dem Mode-Kollektiv „Painted Series“ aus Amsterdam, am 22.07.2018 von 13.00-17.00, Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzzahl. Weitere Informationen: gold@goldenjoinery.com

Innovationsprogramm München-Amsterdam/Utrecht in der Münchner Freiheit

Digitale Verwaltung

Digital Administration zeigt praxisnahe Anwendungen

Die digitale Transformation ist für die öffentliche Verwaltung eine der herausfordernsten Aufgaben der Zukunft.

Dafür sind Digitalisierungsprozesse für den gesamten öffentlichen Bereich notwendig. Diese führen bei optimaler Umsetzung mittelfristg zu effizienterem Verwaltungshandeln sowie zu verbesserten Serviceleistungen für Bürger und Unternehmen.

kommune.digital mit Anwendungen zum Ausprobieren und Bildungsforum

Mach und Materna greifen Top-Themen der CEBIT auf Blockchain, Chatbots, KI und VR für Kommunen

mps public solutions leitet neue Ära des kommunalen Finanzwesens ein Neu: Public Administration Ticket für 50 Euro

#GenerationLochkarte trifft Digitalisierung

Das ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch im Personalwesen. Da gilt es vor allem die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mitzunehmen, damit die digitale Transformation nicht auf der Strecke bleibt. Gerade Kommunen neigen dazu, diesen Aspekt zu vernachlässigen. Die Folgen sind aus der Vergangenheit hinlänglich bekannt. Man muss den Menschen die Angst nehmen, dass ihre Arbeitsplätze in Gefahr sind. Und die älteren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen ebenso am Veränderungsprozess teilhaben wie die jüngeren Kollegen und Kolleginnen.

#GenerationLochkarte trifft Digitalisierung, gilt auch für die öffentliche Verwaltung.

Das neue Konzept der CEBIT bietet für den öffentlichen Sektor im Bereich d!conomy in Halle 14 mit „Digital Administration“ eine neue, moderne Plattform. Hier werden Lösungen und Anwendungsbeispiele für eGovernment-Portale bis hin zu Best Practices für smarte Städte und Regionen gezeigt.

Premiere auf der CEBIT: kommune.digital mit Anwendungen zum Ausprobieren

Erstmals wird sich die GFKD AG (Gesellschaft für kommunale Digitalisierung AG) mit der Marke kommune.digital und dem kommune.digital.forum auf der CEBIT präsentieren. Dort stellt kommune.digital gemeinsam mit namhaften Partnern ganzheitliche Konzepte, innovative Entwicklungen und Lösungen vor, die den Besuchern eine digitale Kommune erleben lassen und Wege in die digitale Gesellschaft vor Augen führen. Mit mehr als 30 Vorträgen und Diskussionspanels werden Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft innovative Konzepte und Best Practices aufzeigen, mit deren Hilfe sich Kommunen nachhaltig für die digitale Zukunft aufstellen können. Im Fokus steht die Praxistauglichkeit für kommunale Anwender.

„Wir sind mit kommune.digital auf der CEBIT, weil sie uns in Halle 14 die perfekte Gelegenheit bietet, die Chancen der Digitalisierung in den Kommunen erlebbar zu machen. Wir freuen uns sehr, mit dem kommune.digital.forum auf rund 350 qm die Innovationen für den kommunalen Sektor in Deutschland zu präsentieren. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Menschen in den Kommunen, die Ihre digitale Zukunft selber gestalten möchten,“ betont Martin Schmiedel, Vorstand der GFKD.

Im Rahmen des CEBIT-Auftritts werden der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und kommune.digital gemeinsam am 15. Juni den Ideen-Pitch impulse.digital veranstalten. Gesucht und prämiert werden Ideen für den digitalen Wandel in Kommunen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Neu: kommune.digital.bildungsforum

Im kommune.digital.bildungsforum bietet kommune.digital gemeinsam mit dem Partner Experience Research & Consulting Workshops zur Weiterbildung für Fachbesucher, insbesondere aus dem öffentlichen und kommunalen Sektor, an. Die Teilnehmer erhalten digitale Impulse und entwickeln konkrete Lösungsansätze für ihre eigene Kommune.

Geplante Themen sind unter anderem Implementierungsstrategien von Blockchain-Prozessen, beratende und forschende Begleitung von Stadtentwicklungs-Projekten, Entwicklung und Evaluation von AI-Systemen sowie Unterstützung im Change-Management-Prozess. Das Bildungsforum findet in einem separaten Workshopraum im d!talk-Bereich der Halle 14 statt.

Intelligente Chatbots für Bürger und Verwaltung

Intelligente Chatbots entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Baustein für die Digitalisierung. Mit einem Chatbot lassen sich über alle digitalen Kanäle automatisch Fragen von Bürgern und Unternehmen rund um Verwaltungsservices beantworten. Anwendungsfälle können allgemeine Informationen sein, Verwaltungsinformationen oder Verwaltungsprozesse wie beispielsweise Terminvereinbarungen, Wohnsitzummeldungen oder Wunschkennzeichen. Integriert in das Content-Management-System Government Site Builder oder das Formular-Management-System des Bundes (LIP) kann der intuitiv bedienbare GovBot sowohl redaktionelle Inhalte wie Artikel, Videos und Bilder verwenden als auch passende Informationen zu Anträgen von Bürgern und Firmen Iiefern.

Das Unternehmen Materna informiert über den Einsatz und die Einführung von Chatbots, die die Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung vereinfachen. Im Angebot ist ein Komplettpaket für die Umsetzung von Chatbots: von Onboarding-Workshops über Dialogstrukturen und Content-Erstellung bis zu Technologieauswahl und Betriebsunterstützung. Materna kooperiert mit publicplan, dem Anbieter der Chatbot-Lösung GovBot, die speziell für den Einsatz in Behörden entwickelt wurde.

Fitness-Check für den digitalen Aufstieg

Die MACH AG befasst sich bei ihrem CEBIT-Auftritt mit der Frage, wie die öffentliche Verwaltung ihre Fitness für den digitalen Aufstieg steigern kann. Vorgestellt wird ein Fitness-Check. Dazu bietet die MACH AG so genannte Gipfel-Touren in den Camps „E-Verwaltung“, „E-Personal“ und „E-Finanzen“ an. Präsentiert werden kurze und schnelle Routen für Digitalisierungsprojekte in der öffentlichen Verwaltung, die sich durch ein intelligentes Datenmanagement für optimierte Prozesse auszeichnen. Außerdem erläutert die MACH AG, welchen Mehrwert Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Augmented oder Virtual Reality für öffentliche Einrichtungen bieten.

Am Dienstag, 12. Juni spricht der Vorstandsvorsitzende Rolf Sahre von 13 bis 14 Uhr bei einer Podiumsdiskussion auf der Expert Stage in Halle 14 über „Personalmanagement in der öffentlichen Verwaltung – mit der richtigen Strategie zu besseren Aussichten“. Am CEBIT-Donnerstag, 14. Juni wird der Technologie-Vorstand Sebastian Wenzky gemeinsam mit dem Vertriebsleiter DMS und E-Verwaltung Thorben Ehlers von 12.50 bis 13.10 Uhr einen Vortrag zum Thema „Verwaltung digitalisieren – Vision oder Wirklichkeit? Wie Sie mit smarter E-Verwaltung Papierberge abbauen“ halten.

Startschuss für neue Ära des kommunalen Finanzwesens

Die mps public solutions gmbh entwickelt derzeit eine Lösung, die es Kommunen, Unternehmen und Institutionen ermöglicht, künftig mit einem Finanzwesen zu arbeiten, das für jeden Bediener innovativer, einfacher und funktionaler ist. Bei der Entwicklung helfen Anwender, die ihre Ideen einbringen können.

Am 13. Juni um 11.30 Uhr startet mps public solutions den „Go-live K1“ auf dem Messestand J58 in Halle 14. „Das neue Messekonzept hat uns absolut überzeugt. So sehr, dass wir während der CEBIT 2018 mit dem Marktstart von K1 die neue Ära des kommunalen Finanzwesens einleiten werden“, erläutert Dr. Tino Wagner, Geschäftsführer von mps public solutions.

Neues CEBIT-Konzept kommt gut an

Auch der DATABUND wird sich mit seinen Mitgliedern erneut auf der CEBIT 2018 präsentieren. „Das neue CEBIT-Konzept hat uns durchaus überzeugt. Es bietet eine ideale Plattform für die digitale Verwaltung und öffnet neue Räume für Innovation und Kommunikation. Die neue CEBIT hat das Potenzial, ein in die Zukunft weisendes Forum auch für die Herausforderungen der Digitalisierung der Verwaltung und für das bundesdeutsche eGovernment zu werden“, sagt Detlef Sander, Vorstandsvorsitzender DATABUND – Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor.

IT-Planungsrat zeigt nutzerfreundliche Bürgerservices

Bund und Länder werden auf einem gemeinsamen Stand des IT-Planungsrats 2018 auf der CEBIT in Hannover ihre Digitalisierungsprojekte vorstellen. Verwaltungsprofis und Digitalisierungsexpert/Innen von Bund und Ländern präsentieren aktuelle Entwicklungen im Bereich der digitalen Bürger- und Unternehmensservices. Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen werden in der Halle 14 ihre Lösungen auf eigenen Gemeinschaftsständen mit den Lösungsanbietern wie bspw. Alcatel-Lucent präsentieren.

Perfektes Umfeld für den CEBIT-Bereich „Digital Administration“

In Halle 14 beschäftigen sich auch mehrere Partner-Veranstaltungen mit der Digitalisierung von Kommunen: Sowohl bei den Kommunaltagen von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein als auch bei der offenen Sitzung des innovatorsclubs werden Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft die digitale Transformation in Kommunen diskutieren und Wege zu smarteren Städten aufzeigen.

Mit der unmittelbaren Nähe von „Digital Administration“ zu den Ausstellungsbereichen des „Digital Business“ ist eine optimale, besucherorientierte Lage gewährleistet, die Synergien zu den Bereichen Data Management & Digital Processes sowie Workspace 4.0 & Collaboration schafft.

Neu: Public Administration Ticket für Besucher aus dem öffentlichen Bereich

Für Mitarbeiter von Behörden und Verwaltungen gibt es eine spezielle Eintrittskarte für die CEBIT 2018 zum Vorzugspreis von 50 Euro. Das so genannte Public Administration Ticket ist ein Dauerticket. Es ist nur in Verbindung mit einem aktuellen Dienstausweis oder einer Bescheinigung des Abeitgebers zum Nachweis der Ermäßigungsberechtigung gültig.

Die Tickets können unter https://www.cebit.de/de/be-part-of-it/tickets/ bestellt werden.

Über die CEBIT

CEBIT 2018 – Business, Leads und Ideen. Der Dreiklang aus Messe, Konferenz und Networking-Event ermöglicht den 360-Grad-Blick auf die Digitalisierung von Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft. Auf der Messeplattform d!conomy finden IT-Professionals und Entscheider aus Unternehmen, öffentlichem Sektor und Handel alles, was für die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung notwendig ist. Beim Messeformat d!tec dreht sich alles um Entwickler; Startups zeigen disruptive Geschäftsmodelle und Forscher zeigen Technologien von morgen und übermorgen. Auf den Konferenz-Bühnen von d!talk sprechen Visionäre, Querdenker, Kreative und Experten aus aller Welt. Das emotionale Herzstück der CEBIT ist der d!campus mit Platz zum Netzwerken in Lounge-Atmosphäre, für Streetfood und Livemusik. Die CEBIT inszeniert Digitale Transformation neu – aber bei einem bleibt es: Es geht um Business und Leads, Leads, Leads! Die CEBIT 2018 startet am Montag, 11. Juni mit einem Konferenz- und Medientag, die Ausstellung beginnt am Dienstag, 12. Juni. Die Messehallen sind von Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der d!campus bis 23 Uhr. Der CEBIT-Freitag geht von 10 bis 17 Uhr. Mit den CEBIT Events Worldwide bietet die Deutsche Messe ihren Kunden weitere Plattformen zur Geschäftsanbahnung in Zukunftsmärkten wie China, Australien, Thailand und Spanien.

SBA kooperiert mit der Six Sigma Akademie Deutschland

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am Steinbeis-Haus Gaggenau

v. l. n. r. Ralf Gutmann, Prof. Dr. Peter Dohm, Ramona Schlesier, Dr. Markus Maier, Nina Bünte
v. l. n. r. Ralf Gutmann, Prof. Dr. Peter Dohm, Ramona Schlesier, Dr. Markus Maier, Nina Bünte

Die Steinbeis Business Academy kooperiert ab sofort mit dem Heitersheimer Weiterbildungsspezialisten Six Sigma Akademie Deutschland, einer Marke der EAQC GmbH. Geplant ist für 2018 eine Weiterbildung mit Hochschulzertifikat zum Thema Qualitätsmanagement, dem „Six Sigma Green Belt“. Six Sigma ist eine erfolgreiche Methode zur Produkt- und Prozessverbesserung in der Produktion, durch die Kosten erspart und Durchlaufzeiten verkürzt werden. Um kundenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden, Ergebnisse zu verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, müssen Prozesse detailliert betrachtet, ausgewertet und optimiert werden. Die Prozessziele sollten dabei stets an den Unternehmenszielen ausgerichtet sein, um diese erfolgreich zu verwirklichen.

Die Weiterbildung findet im Rahmen von Präsenzmodulen in Heitersheim und dem eCampus statt. Die wissenschaftliche Leitung trägt Dr. Markus Maier, ein erfahrener und qualifizierter Black Belt von Six Sigma Akademie Deutschland. „Prozessprobleme zu beseitigen gelingt durch die konsequente Anwendung bewährter Qualitätswerkzeuge, die Six Sima mit an die Hand gibt“, so Dr. Markus Maier.

Die Trainer der Six Sigma Akademie Deutschland mit Sitz in Heitersheim sind anerkannte BAFA-Berater, die sich auf die Beratung von Jungunternehmern und Bestandskunden zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung spezialisiert haben.

Nach erfolgreichem Abschluss der SBA-Weiterbildung erhalten die Teilnehmer/innen das Zertifikat zum „Six Sigma +LEAN Green Belt“.

Wie Emotionen die innere Uhr beeinflussen

Forschungsteam um Freiburger Psychologen deckt bislang unbekannte Effekte auf

verschiedene UhrenWie sie genau funktioniert, ist unbekannt – doch der Mensch verfügt über eine innere Uhr, die es ermöglicht, Zeiträume unbewusst wahrzunehmen und abzuschätzen. Ein Forschungsteam um Dr. Roland Thomaschke vom Institut für Psychologie der Universität Freiburg hat in Experimenten gezeigt: Emotionen bewirken, dass sich dieses mentale Zeitverarbeitungssystem schnell und flexibel an zeitliche Vorhersagemuster anpassen kann. Die Studie ist im Fachjournal „Emotion“ erschienen.

Die Psychologinnen und Psychologen nehmen in ihrer Arbeit den Zeitraum von einer bis drei Sekunden in den Blick. Ihre Probandinnen und Probanden hatten die Aufgabe, auf dem Computerbildschirm nacheinander eingeblendete Substantive nach Geschlecht zu ordnen. Beim Übergang zum nächsten Wort wurde jeweils ein kleines Kreuz gezeigt. Was den Probanden nicht klar war: Es handelte sich allesamt um positiv oder negativ besetzte Begriffe wie Liebe und Freundschaft auf der einen, Folter und Tod auf der anderen Seite. Bei den meisten positiv besetzten Substantiven erschien das Kreuz zuvor für eine halbe Sekunde, bei den meisten negativ besetzten für zwei Sekunden. „Das Muster beeinflusste die Probanden, obwohl es ihnen nicht bewusst war“, sagt Thomaschke: „War die Kombination ungewöhnlich, etwa ein langes Intervall vor einem positiven Begriff, hatten sie größere Schwierigkeiten, das Geschlecht richtig zuzuordnen.“ Diese Irritation trat allerdings nicht auf, wenn keine Emotionen im Spiel waren: Bei anderen Probanden verwendeten die Psychologen konkrete und abstrakte Begriffe anstelle von positiv und negativ besetzten – dann jedoch war der Effekt nicht zu beobachten.

Dieses Ergebnis trägt dazu bei, menschliche Wahrnehmungsmuster besser zu verstehen. In Gesprächen beispielsweise ist zu beobachten, dass positive, zustimmende Antworten in der Regel schneller gegeben werden als negative, ablehnende. Diese Erfahrung hat zur Folge, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Online-Konferenz, deren Redebeiträgen stets eine technisch bedingte zeitliche Verzögerung vorausgeht, von den anderen oft als negativ wahrgenommen werden – die Alltagserfahrung wird unbewusst auf die Konferenzsituation übertragen. Außerdem lassen sich aus den Resultaten Hinweise ableiten, wie es möglich sein kann, die Aufmerksamkeit von Menschen zu gewinnen. Wird beispielsweise auf einer Website nach der immer gleichen Zeitspanne Werbung eingeblendet,  können die Nutzerinnen und Nutzer dies unbewusst vorhersagen und daher besser ignorieren. Für den Werbetreibenden wäre es daher sinnvoll, die Einblendungen zeitlich unregelmäßig zu schalten – und damit Aufmerksamkeit durch Irritation zu erlangen.

Originalpublikation:
Thomaschke, R./Bogon, J./Dreisbach, G. (2017): Timing Affect: Dimension-Specific Time-Based Expectancy for Affect. In: Emotion.

Weitere Infos zum Thema Zeit und Emotion

How Emotions Change Time 

Emotional Modulation of Interval Timing and Time Perception

Startinsland Elevator Pitch der Businesspläne

Mündliche Präsentation der Businesspläne am 14.11.2017 – wer überzeugt das Publikum und gewinnt 1.000 Euro?

Elevator Pitch für Gründer

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: Genau drei Minuten Zeit haben die Teilnehmenden beim Businessplan-Wettbewerb Startinsland, um ihre Geschäftsmodelle so überzeugend wie möglich zu präsentieren. Im Anschluss daran stehen sie der Jury und dem Publikum Rede und Antwort. Für den besten Pitch gibt es einen Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro zu gewinnen. Die Gäste können die Menschen hinter den Geschäftsideen hautnah erleben, Fragen stellen und ihre Stimme für den überzeugendsten Pitch abgeben. Beim Get-together können sie mit ihrer Favoritin oder ihrem Favoriten plaudern und in die Gründungsszene Freiburgs eintauchen.

 

  • Was: Elevator Pitch
  • Wann: 14.11.2017, 18:00 Uhr / Einlass ab 17:30 Uhr

 

 

  • Wo:
    Peterhofkeller
    Niemensstraße  10
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Zentralstelle für Technologietransfer – Gründerbüro
  • Kontaktinformationen und Anmeldung:
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist erforderlich.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
  • Weitere Informationen

 

Armut mit Wirtschaftskompetenz begegnen

Businesstalk am 12. Oktober über Afrika

Afrika: nur Flüchtlinge, Hunger und Armut?

Frauen in Afrika - Hoffnung und Chancen - aber auch jede Menge Herausforderungen.
Frauen in Afrika – Hoffnung und Chancen – aber auch jede Menge Herausforderungen.

Darüber reden ist gut – aber nicht genug. Es geht ums Handeln – aber wie?
Was sollten wir über Afrika wissen? Was sind die Herausforderungen? Was bringt uns die Zukunft? Was können wir konkret, sinnvoll und nachhaltig tun?

Der Businessclub Stuttgart lädt zu diesem heißen Thema mit folgendem Text ein:

EU-Kommissar Günther H. Oettinger hat es beim „Kamingespräch“ im Business Club Stuttgart klipp und klar gesagt: In einer globalisierten Welt sind auch die Menschen in Afrika unsere Nachbarn und wir müssen dazu beitragen, dass es auf dem schwarzen Kontinent wirtschaftlich aufwärts und den Menschen dort bessergeht. Mit dem Bau von Zäunen oder Wasserbrunnen ist es nicht getan!

Auch die Gründerin der Stiftung „Manager ohne Grenzen“ sagt unmissverständlich: es ist höchste Zeit „Wir müssen Armut mit Wirtschaftskompetenz begegnen“. Sie spricht aus über 10 Jahren praktischer Erfahrung. Und sie redet Tacheles, ohne Sozialromatik. Aufrüttelnd und mit klarer Strategie. CSR hört nicht an den Grenzen des Ländles auf.

Wie Wirtschaftsleute, Manager und Unternehmer nachhaltig in Afrika und Asien konkret beim Aufbau des fehlenden Mittelstandes helfen können, erfahren die Teilnehmer an diesem Abend in

„Dr. Kugler’s Wirtschaftsgespräch“ am  12. Oktober 2017
um 18 Uhr im Businessclub Stuttgart auf Schloß Solitude.

Gäste sind herzlich will

Der Red Dot Award

Der Red Dot Award: Product Design startet wieder: Die Anmeldephase beginnt am 9. Oktober 2017

Glückliche Preisträger eines Red Dot: Best of the Best
Glückliche Preisträger eines Red Dot: Best of the Best

Am 9. Oktober 2017 beginnt die erste von drei Anmeldephasen für den Red Dot Award: Product Design 2018. Designer und Hersteller aus aller Welt haben dann wieder die Möglichkeit, ihre besten Produkte einzureichen und sie von der Red Dot Jury hinsichtlich ihrer gestalterischen Qualität evaluieren zu lassen. Werden die eingereichten Objekte mit einem Red Dot ausgezeichnet, so profitieren die Preisträger unter anderem von der Nutzung des international anerkannten Siegerlabels.

Red Dot Award: Product Design 2018
Die Ursprünge des Red Dot Award: Product Design gehen bis ins Jahr 1955 zurück, in dem erstmals eine Jury zusammenkam, um die besten Gestaltungen der damaligen Zeit zu bewerten. Seitdem reichen Designer und Hersteller jährlich ihre Produkte zum Wettbewerb ein. 2018 stehen ihnen dafür 48 Kategorien zur Verfügung – von Mode und Accessoires, über Unterhaltungselektronik bis hin zu Möbeln, Drohnen und Medizintechnik.

Juror Gordon Bruce während der Jury Session 2017
Juror Gordon Bruce während der Jury Session 2017

Die Einreichungen werden während des mehrtägigen Jurierungsprozesses genauestens von internationalen Experten, allesamt unabhängige Gestalter, Design-Professoren oder Fachjournalisten, in Augenschein genommen. Dabei stehen die eingereichten Produkte nicht in direktem Vergleich zueinander, sondern werden individuell getestet, diskutiert und bewertet. Innovationsgrad, Funktionalität, formale Qualität, symbolischer und emotionaler Inhalt, Langlebigkeit sowie Ergonomie und ökologische Verträglichkeit sind nur einige der Kriterien, die eine entscheidende Rolle bei der Jurierung spielen. Eine wichtige Besonderheit ist, dass die Jurymitglieder die Einreichungen live und vor Ort bewerten und direkt danach die Auszeichnungen vergeben.

Es gibt drei Auszeichnungsarten: „Honourable Mention“ steht für einen besonders gelungenen Aspekt gestalterischer Arbeit und „Red Dot“ wird für gute Gestaltungsqualität vergeben. Die Auszeichnung „Red Dot: Best of the Best“ ist die höchste Einzelauszeichnung und wird nur an die besten Produkte einer Kategorie vergeben.

Red Dot Award Desing Concept 2017
Red Dot Award Desing Concept 2017

Designer und Hersteller können im Falle einer Auszeichnung das weltweit bekannte Siegerlabel nutzen, um Konsumenten auf die gute Gestaltung ihrer Produkte aufmerksam zu machen. Die Präsenz im Red Dot Design Yearbook sowie die Ausstellung in den Red Dot Design Museen verschaffen den Objekten und ihren Machern zusätzliche Aufmerksamkeit.

Young Professionals Application Day
Am 6. Dezember 2017 haben Nachwuchsdesigner, deren Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, die Chance, bei einer Verlosung für 50 kostenfreie Anmeldeplätze zum Red Dot Award: Product Design 2018 mitzumachen. Der Young Professionals Application Day ermöglicht es jungen Talenten, ihr Know-How unter Beweis zu stellen. Im Falle einer Auszeichnung können sie das Vertrauen von potenziellen Auftraggebern gewinnen und von kostenfreien sowie umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen profitieren.

Teilnahmephasen des Red Dot Award: Product Design 2018
Early Bird: 9. Oktober 2017 – 28. November 2017
Regular: 29. November 2017 – 16. Januar 2018
Latecomer:17. Januar 2018 – 9. Februar 2018

Young Professionals Application Day: 6. Dezember 2017

Weitere Informationen zur Anmeldung sind unter www.red-dot.de/pd zu finden.