Berlin auf Platz 10 der Cities of Opportunity

 

4,8 Milliarden US-Dollar Erlös hat die Medien- und Unterhaltungsbranche in Berlin im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Damit liegt die größte deutsche Metropole laut der PwC-Studie “Cities of Opportunity“ auf Rang 10 der umsatzstärksten Medienstädte der Welt. Mehr noch, zehn Prozent der Arbeitskräfte und 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen den PwC-Analysten zufolge in der Bundeshauptstadt an der Branche hängen. Nummer eins unter den Medienstädten ist New York mit 19,7 Milliarden US-Dollar Umsatz vor Tokyo (19,5 Milliarden US-Dollar) und London (16,3 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz der Medienbranche setzt sich laut Methodologie der Studie aus Konsumentenausgaben, Werbeerlösen und Internetzugängen zusammen.

Die Grafik bildet den Umsatz der Medien- und Unterhaltungsbranche in 2014 ab.

Infografik: Die Top 10 Medienstädte der Welt | Statista

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BMW gilt als Top Arbeitgeber

 

Die Top 10 der deutschen Arbeitgeber wird das dritte Jahr in Folge von einem Automobilunternehmen angeführt: BMW thront auf dem 1. Platz und Vorjahressieger Audi rangiert knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Auch ein Einzelhändler hat es nun unter die Top 3 geschafft: dm Drogerie Markt. Überraschender Neueinstieg in die Top 10 der deutschen Arbeitgeber: Die Sparkasse Bielefeld.

Bereits zum dritten Mal in Folge untersuchte Statista gemeinsam mit dem Magazin FOCUS, dem Karriere-Netzwerk XING sowie der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.com die Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber. Hierfür wurden über 70.000 Arbeitnehmerurteile ausgewertet.

Neben dem Attraktivitätsranking von 1.100 Arbeitgebern liefert Statista die Antwort auf die zentrale Frage: Welche Faktoren beeinflussen die Arbeitgeberattraktivität wie stark (analysiert für 22 Branchen, nach Unternehmensgröße, nach Geschlecht etc.)? Waren in 2014 noch das Image & Wachstum des Arbeitgebers, also sicherheitsrelevante Faktoren, die Kern-Treiber für Arbeitnehmerzufriedenheit, so sind in 2015 Miteinander- und Vorgesetztenverhalten vorrangiger für die Zufriedenheit.

Die Studie zeigt für jede Branche die Bedeutung der sieben Haupteinflussfaktoren auf.Neben diesen mittleren Treiberwerten für jede Branche sind auch für alle 1.100 Arbeitgeber die erreichten Werte für in der Studie enthalten. So können Arbeitgeber individuelle Handlungsansätze für ihr Unternehmen direkt ableiten und sich mit ihrer Branche vergleichen.

Die Grafik bildet die laut Statista Arbeitgeber-Studie 2015 zehn besten Arbeitgeber in Deutschland ab.

Infografik: Die Top 10 Arbeitgeber in Deutschland | Statista

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Die Grafik zeigt die Abhängigkeit der Länder von ihren natürlichen Ressourcen

Die Grafik zeigt den Anteil natürlicher Ressourcen am BIP verschiedener Länder im Jahr 2012.

Am stärksten von Öl, Gas, Kohle, Mineralien und Holz abhängig war die Republik Kongo: Fast drei Viertel des BIP gingen hierauf zurück. Saudi-Arabien und der Irak erwirtschafteten ihr BIP etwa zur Hälfte mit natürlichen Ressourcen. Bei Russland war es immerhin fast ein Fünftel. An Deutschlands BIP hingegen hatten die genannten Rohstoffe laut Weltbank nur einen Anteil von 0,2 Prozent.

Infografik: Wie stark Länder von ihren natürlichen Ressourcen abhängig sind | Statista

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Soziale Medien werden von Journalisten stark genutzt

Social Media

Journalisten veröffentlichen eigene Inhalte in sozialen Medien

  • 79 Prozent der Journalisten publizieren in sozialen Netzwerken oder Blogs
  • Auch große Mehrheit der älteren Medienmacher in sozialen Medien aktiv

 Gut drei Viertel (79 Prozent) aller hauptberuflichen Journalisten in Deutschland verbreiten eigene journalistische Inhalte in sozialen Netzwerken oder Blogs. Das hat eine Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von ResponseSource ergeben, bei der 1.344 Journalisten befragt wurden. Danach veröffentlicht fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Journalisten die eigenen Texte, Videos oder Hörfunkbeiträge regelmäßig (immer/häufig) in sozialen Medien und nahezu ein Drittel (30 Prozent) unregelmäßig (gelegentlich/selten). „Soziale Netzwerke und Blogs haben sich zu einem zentralen Instrument für die Verbreitung journalistischer Inhalte im Netz entwickelt“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Laut Umfrage publizieren 63 Prozent der befragten Journalisten ihre Arbeitsergebnisse bei Facebook, davon 32 Prozent regelmäßig. Fast die Hälfte (49 Prozent) veröffentlicht eigene Inhalte in Blogs oder Foren, allerdings nur 15 Prozent regelmäßig. 45 Prozent der Befragten verbreiten ihre Erzeugnisse über Twitter (23 Prozent regelmäßig) und 37 Prozent über Google+ (15 Prozent regelmäßig). Ebenfalls 37 Prozent veröffentlichen in dem beruflichen Netzwerk Xing, davon 8 Prozent regelmäßig. 22 Prozent nutzen Linkedin (3 Prozent regelmäßig).

Jüngere Journalisten nutzen soziale Netzwerke und Blogs etwas häufiger als Medium zur Verbreitung von Inhalten als ihre älteren Kollegen. Allerdings sind die Unterschiede nicht gravierend. 87 Prozent der unter 35-Jährigen verföffentlichen ihre journalistischen Erzeugnisse in sozialen Medien, in der Altersgruppe von 35 bis 45 Jahre sind es 85 Prozent. Nur geringfügig unter dem Durchschnitt liegen die 46- bis 55-Jährigen mit 76 Prozent. Und auch in der Altersklasse zwischen 55 und 65 Jahren publizieren 75 Prozent ihre Inhalte in den sozialen Medien.
Hinweis zur Methodik: Im Rahmen der Studie „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ sind im Auftrag der Rechercheplattform ResponseSource 1.344 Journalisten befragt worden. Für die Durchführung war Bitkom Research verantwortlich.

BRAIN-TUNING

BRAIN-TUNING: schneller, schlauer, konzentrierter 

presse-927von Siegfried Lehrl und Peter Sturm, Göttingen 2013

BusinessVillage Verlag

Dies ist kein Buch aus der Pharmaindustrie, die leistungssteigernde Pillen verkaufen möchte. Im Gegenteil werden auf rund 250 Seiten die Unterschiede zwischen „kristalliner und fluider Intelligenz“ herausgearbeitet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Methode, wie die Fähigkeit zur Entwicklung von Lösungsstrategien ausgebildet und trainiert werden kann (fluide Intelligenz) im Gegensatz zu Gedächtnistrainings à la ZDF – Zahlen, Daten, Fakten- (kristalline Intelligenz).

Als ich aber im Vorwort von Siegfried Lehrl den Satz lese „Seit kurzem scheint alles Wichtige auf dem Gebiet der gesellschaftlich relevanten Hirnleistungen untersucht zu sein . . . . Es wird sich  . . . in den nächsten Jahren nicht mehr wesentlich ändern“, beschlich mich unweigerlich ein seltsames Gefühl. Ist es Hybris oder die Fähigkeit des Autors, in die Glaskugel schauen zu können und die wissenschafliche Erkenntnis auf diesem Gebiet für abgeschlossen zu erklären ?

Nun – ganz so „abgehoben“ geht es in dem Buch nicht weiter.

Die Autoren belegen ihre Methode anhand vieler internationaler Studien und streuen immer wieder kleine Übungen zur Praxisanwendung ein, die lohnend sind, um das Gesagte direkt auch anwenden und überprüfen zu können.

Beide sind seit Jahren aktiv und federführend in der „Internationalen Gesellschaft für Gehirntraining e.V.“ (GfG) tätig und forschen auf dem Gebiet des „Gehirnjoggings“, aus dem das „Mentale Aktivierungstraining“ (MAT) entwickelt wurde.

Ähnlich wie für die Muskulatur im Sport gilt auch im mentalen Bereich, dass die grauen Zellen ihre volle Kraft nur entfalten, wenn sie erst einmal aufgewärmt und angedehnt wurden, durch Spiele und Rätsel zum Beispiel. Erst wenn sie ihre Betriebstemperatur erreicht haben, vollbringen sie Höchstleistungen.

Eine genaue Anleitung dazu erfährt der Leser in Kapitel 7 und 8, wo die Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit in der SOMECO-Treppe beschrieben wird. (Somatic-MEntal-COmpetence).

Rundum eine gelungene Leistung der Diplom-Psychologen Dr. Siegfried Lehrl und Peter Sturm.

Empfehlenswert !

Hans – Josef Hinken