Fokus halten – Achtsamkeit vertiefen

„Wie schaffe ich das alles – ohne durchzudrehen?“

Stress durch Informationsüberflutung, Erwartungsdruck, Herausforderungen – überall.

Hans Hinken bei einer Schwertübung

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Haben Sie den Weg aus dem Dschungel schon gefunden oder stecken Sie mittendrin?

Das Aikikendo-Schwerttraining bringt Sie physisch, psychisch und energetisch in eine andere Erfahrungswelt und stärkt Ihre innere Basis. Auf ungewohnte Art und Weise werden hinderliche Verhaltensmuster fernab des aktuellen Geschehens veränderbar. Sie lernen, sich zu zentrieren und zu spüren, was zu Ihnen und was zu Ihrem Gegenüber gehört. Das lockert festgefahrene Kommunikationsmuster und ermöglicht eine neue Offenheit dem Anderen gegenüber – ohne sich selbst zu verlieren.

Das japanische Holzschwert wird mit sanfter Energie aus der eigenen Mitte geführt. Es ermöglicht den Teilnehmenden, sich mit gelassener Konzentration den Herausforderungen zu stellen. Dabei erweitern Sie Ihre Wahrnehmung, lernen mit allen Sinnen und wechseln je nach Situation zwischen Tunnelblick und Weitblick.

Sie fokussieren auf unterschiedliche Weise, tauchen in Flow-Erlebnisse ein und erleben

Win-Win-Situationen, ohne den eigenen Standpunkt aufzugeben.

Sie begegnen sich in einem geschützten Raum mit Respekt und Wertschätzung. Sie erfahren, wie es sich anfühlt, aus der eigenen Mitte heraus zu handeln. Selbstreflexion, wertfreies Feedback und die abschließende gemeinsame Integration des Erlebten helfen Ihnen ganz pragmatisch, Ihren beruflichen und privaten Alltag gelassen zu meistern.

Wir arbeiten in Einzel-, Partner- und Gruppenübungen mit Stab und Holzschwert.

Außer Neugier auf Neues und Offenheit sind keine weiteren Voraussetzungen erforderlich.

Sie benötigen bequeme, leichte Kleidung, warme Socken und eine Flasche Wasser.

Leitung:
Hans Hinken
, Psychologe, Coach und Trainer für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburg – sowie seit über 25 Jahren Ausbilder in der japanischen Schwertkunst Aikikendo.

www.aikikendo.com

www.hans-hinken.de

TrainingsTermine -A:         freitags, 18:30 bis 21h am 31. Januar & 07. / 14. Februar 2025

Zum Kennenlernen:           auf Spendenbasis

WorkshopTermin -B:         29. – 30. März 2025, SA: 10-17h / SO: 09-16h

Kosten:                                 280,- €, ermäßigt 180,- €

Ort:                                     DIVA 12, Lise-Meitner-Str. 12 – Zeit-Raum 1. OG  in 79100 Freiburg – Vauban

Teilnehmeranzahl:             8 TN

Anmeldung                     per E-Mail: Hans Hinken, mail@hans-hinken.de

Anmeldeschluss:               für B – 24. 03. 2025

Die Stäbe und Holzschwerter werden gestellt.

Nordlichter


Es ist das erste Mal, dass diesem Thema in Europa eine eigene Ausstellung gewidmet wird

  Edvard Munch, Zugrauch, 1900

Öl auf Leinwand, 84,5 x 109 cm
Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet/Halvor Bjørngård
Edvard Munch, Zugrauch, 1900
Öl auf Leinwand, 84,5 x 109 cm
Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet/Halvor Bjørngård

Die Ausstellung ist nicht chronologisch angeordnet, sondern widmet sich den einzelnen Künstlern und deren einzigartigen Ansätzen zur Darstellung der Natur. Künstler wie Helmi Biese, Akseli Gallen-Kallela und Anna Boberg haben innovative Perspektiven gewählt, um die Weite der Landschaften darzustellen. So werden gleich 3 Perspektiven in „Der Mantykoski-Wasserfall“ vom finnischen MalerAkseli Gallen-Kallela wiedergegeben.

Die nordische Malerei erlebte zwischen 1870 und 1920 eine Blütezeit, beeinflusst von internationalen Strömungen und der Suche nach künstlerischer Freiheit. Die Werke sind geprägt von leuchtenden Farben und expressiven Pinselstrichen, die die extremen Lichtverhältnisse der Region einfangen.

Zusätzlich wird die Rolle des Buffalo AKG Art Museum hervorgehoben, das 1913 eine bedeutende Ausstellung zeitgenössischer skandinavischer Kunst zeigte und damit die Entwicklung der modernen Malerei in Kanada beeinflusste.

Die Ausstellung «Nordlichter» erweitert die Perspektive der modernen Landschaftsmalerei und reflektiert die nationale Identität und kulturelle Verbundenheit der nordischen Länder. Begleitend zur Ausstellung wird die digitale Installation «Boreal Dreams» des dänischen Künstlers Jakob Kudsk Steensen gezeigt, die sich mit den Auswirkungen der Klimakrise auf das boreale Ökosystem auseinandersetzt.

Ein umfangreicher Katalog, herausgegeben von Ulf Küster, ergänzt die Ausstellung und bietet tiefere Einblicke in die Werke und deren Kontext. Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung beinhalten u.a. Morgenmeditationen zu Themen der Ausstellung, die noch bis zum 25.5.2025 zu besuchen ist.


Rahmenprogramm «Nordlichter» Veranstaltungen

Konflikt-Lösungen der neuen Art

Eine Einführung ins Improtheater und in die Schwertkunst

Konfliktsituationen sind fordernd und aufreibend – auf allen Ebenen.

Emotionen, Projektionen, unterschiedliche Perspektiven, Verletzungen und alte Themen lassen eine respektvolle, friedliche Kommunikation kaum noch möglich erscheinen.

Um in solchen oder ähnlichen Situationen souverän und bewusst handelnd zu bleiben, bieten Gero Mertens und Hans Hinken einen erfahrungsbasierten Workshop aus der Kombination von Improtheater und Schwertkunst in Hamburg an.

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Die Kommenden Diktaturen

Ein Worst-Case-Szenario

In seinem Worst-Case-Szenario geht Fritz B. Simon von mehreren Grundannahmen aus:

  • Schlimmer geht immer
  • Simpel schlägt Komplex
  • Diktatur frisst Demokratie
  • Klima toppt Kriege

Diese Paarungen ließen sich locker fortsetzen und lassen Qualitäten des bissigen, schwarzen Humors durchscheinen, der in intellektuellen Kreisen gerne gepflegt wird, gesteigert bis zum Zynismus.

Simons Absicht ist allerdings eine andere – Lösungen zu entdecken in den Konflikten und Paradoxien.

In seiner Vorbemerkung grenzt der Autor seine Betrachtung von einem Zukunftsszenario ab, das er „Best-Case-Szenario“ nennt und das eher einem Ponyhof-Idyll von gesellschaftlichem Zukunftsbild gleicht – hoffen auf DIE INNOVATION, die in der Lage sein wird, die Erderwärmung einzudämmen, ohne dass Menschen ihr Verhalten und ihre Einstellung ändern müssten.

Seine Ausführungen stützt er auf die neuere soziologische Systemtheorie nach Luhmann, Baecker und Willke.

Nach einem Abriss über „Die gegenwärtige Struktur der Weltgesellschaft“, die einleuchtend die Interdependenzen der einzelnen gesellschaftlichen Subsysteme wie Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz und Politik beschreibt, hebt er die „Attraktion und Funktionalität autoritärer Herrschaft“ hervor.

Die Folge mangelnder politischer Erfolge bei der Klima- und anderen Krisen bringt in vielen Demokratien autoritäre und postfaschistische Parteien und Persönlichkeiten weltweit an die Macht. Dadurch geraten demokratische Strukturen ins Wanken und autoritäre Systeme und Diktatoren erobern die Macht. Diese Tendenz ist nicht nur in Europa zu beobachten, sondern global.

Fritz B. Simon gelingt durch sein beschriebenes „Worst-Case-Szenario“ ein Wachrütteln und Sichtbarmachen der aktuellen Weltlage, das zu verantwortlichem Handeln aufruft – falls es nicht schon zu spät ist.

Das ist alles andere als Zynismus.

Rezensent: Hans J Hinken


Der Autor:
Fritz B. Simon, Dr. med., Professor für Führung und Organisation am Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke; Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut; Mitbegründer der Simon, Weber and Friends, Systemische Organisationsberatung GmbH. Autor und Herausgeber von: „Anleitung zum Populismus oder: Ergreifen Sie die Macht!“ (2019) und „Stalin und der Apparat. Die Organisation der Diktatur und die Psyche des Diktators“ (2023).

Führen Videobeweise zu gerechteren Entscheidungen?

War der Ball jetzt im Aus oder war er es nicht?

Hat die Läuferin ihre Bahn verlassen? Das war doch ein verbotenes Handspiel, oder? Alles ging so schnell. Helfen kann dann ein Videobeweis. Mit Hilfe modernster Videotechnik können in vielen Sportarten Situationen noch einmal angeschaut und Entscheidungen untermauert oder revidiert werden. Das soll zu gerechteren Ergebnissen führen. Doch ist das auch wirklich so? Die FernUni-Psychologin Dr. Laura Sperl befasst sich mit der Wahrnehmung von Zeit.

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Sommerausstellung 2024 in der Fondation Beyeler

Muliperspektivisches Sehen

Erstmals in der über 25-jährigen Geschichte der Fondation Beyeler werden das gesamte Museum und der umliegende Park zum Schauplatz einer experimentellen Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Räume werden zu Nicht-Räumen, Grünflächen zu Gewächshäusern, Parks zu Wolkenformationen, Restaurants zu Kassenhäuschen, Waschmaschinen zu gigantischen Orgs – der Umdeutung sind weder Grenzen noch Begrenzungen gesetzt.

Federico Campagna & Frida Escobedo, A library as big as a world, 2023, Courtesy of the artists Foto: Hans J Hinken
Federico Campagna & Frida Escobedo, A library as big as a world, 2023, Courtesy of the artists Foto: Hans J Hinken

Alle Betrachter*innen sind eingeladen, ihre Sehgewohnheiten an der Garderobe abzugeben und sich auf eine neue, multiperspektivische Weltsicht einzulassen.

Adrián Villar Rojas, The End of Imagination VI, 2024, live simulations of active digital 
ecologies, and layered composites of organic, inorganic, human and machine-made matter, 
courtesy the artist  © Adrián Villar Rojas
Adrián Villar Rojas, The End of Imagination VI, 2024, live simulations of active digital
ecologies, and layered composites of organic, inorganic, human and machine-made matter,
courtesy the artist  © Adrián Villar Rojas

Die von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der LUMA Stiftung von Maja Hoffmann organisierte Ausstellung vereint die Werke von 30 Mitwirkenden unterschiedlicher Herkunft und Disziplinen wie Malerei, Geisteswissenschaft, Bibliothekswesen, Fotographie, Gesang, Schauspiel, Restauration, Ausstellungsdesign, Tanz und Kunsttransporten.

Foto:Hans J Hinken
Foto:Hans J Hinken

Da die Ausstellung als ein lebender Organismus konzipiert ist, der sich verändert und transformiert, hat eine wachsende Anzahl von Mitwirkenden ihre Gedanken zu jeder Phase der Ausstellungsgestaltung eingebracht, von der Konzeption und Ausarbeitung über die Produktion bis hin zur Gestaltung und Präsentation.

Konzipiert von Sam Keller, Mouna Mekouar, Isabela Mora, Hans Ulrich Obrist, Precious Okoyomon, Philippe Parreno und Tino Sehgal in enger Zusammenarbeit mit den Mitwirkenden – aber leider nicht mit den Besuchenden.

Denn auch die Betrachtenden greifen durch aktive Wahrnehmung in das Ausstellungssystem ein und verändern es permanent. Sie sind die eigentlichen Transformatoren durch Perspektiv- und Tempowechsel, indem sie sich einlassen auf Überraschungen der besonderen Art.

Gelegenheit dazu besteht täglich bis zum 19. August 2024 in den Parks und Räumen/Nicht-Räumen der Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, Schweiz.

Europawahl: Dexit würde 690 Milliarden Euro kosten

Wir würden nicht nur Wohlstand, sondern auch Freiheit verlieren

Die Alternative für Deutschland (AfD) fordert den Austritt Deutschlands aus der EU. Dieser sogenannte Dexit würde einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge nicht nur Milliarden Euro Wertschöpfung kosten, sondern auch Millionen Arbeitsplätze in der Bundesrepublik vernichten.

Am 9. Juni findet in Deutschland die Wahl zum zehnten Europäischen Parlament statt. Bei der vergangenen Wahl 2019 stimmen die Briten noch mit ab, kurz danach verließen sie die EU. Geht es nach der AfD, würden es die Deutschen den Briten gleichtun – auf den Brexit soll der Dexit folgen. Welche Auswirkungen das für die deutsche Wirtschaft hätte, zeigt eine neue IW-Studie: Bereits nach fünf Jahren würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um schätzungsweise 5,6 Prozent geringer ausfallen. Der Verlust wäre vergleichbar mit dem der Corona- und Energiekrise zusammen. Innerhalb der ersten fünf Jahre würden der Bundesrepublik so 690 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren gehen.  

Millionen Arbeitslose und weniger Wohlstand als heute

Ein weiterer Effekt: Den IW-Schätzungen nach würden aufgrund des Dexits rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Weil Deutschland als Exportnation stark vom Handel mit anderen Staaten abhängig ist, insbesondere anderer EU-Mitglieder, bekämen Unternehmen und Verbraucher die Folgen hierzulande deutlich zu spüren.

Nicht nur Wohlstand, sondern auch Freiheit

„Unsere Analyse zeigt, dass der Brexit kein nachahmenswertes Unterfangen ist“, sagt Studienautor und IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt. „Der Austritt hätte katastrophale Folgen für die Unternehmen, den Standort Deutschland und die Menschen hierzulande.“ Der Brexit und die negativen Erfahrungen seien eine Warnung für andere Mitgliedstaaten, die wirtschaftliche Integration leichtfertig aufzugeben. „Wir sollten auch nicht vergessen, dass es in der EU nicht nur um Wohlstand, sondern auch um Offenheit, Freiheit und Frieden geht“, so Bardt.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. file:///Users/riahinzmann/Downloads/IW-Trends_2024-02-06_Bardt_et_al.pdf

Neue Forschung zeigt, was Unternehmen in Sachen strategischer Agilität von der NASA lernen können

European School of Management and Technology (ESMT)

In ihrer 60-jährigen Geschichte durchlief die National Aeronautics and Space Administration (NASA) mehrere radikale organisatorische Veränderungen. Eine neue Studie der ESMT Berlin in Zusammenarbeit mit der Warwick Business School zeigt, was Unternehmen aus der Entwicklung der NASA über strategische Agilität lernen können und wie sie ihre Geschäftsmodelle effektiv anpassen, um auf externe Herausforderungen zu reagieren.

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Burnout in der Box

Gedanken in der Nachspielzeit

Nils Petersen war in seiner Kindheit kein Überflieger. Er flog auch nicht – wie Nils Holgersson – mit den Wildgänsen durch die Lüfte. Sein „Luftraum“ war die Box, der „Sechzehner“, und seine Hauptaufgabe, Tore zu machen – egal wie. Und das gelang ihm wie keinem anderen.

Das Buchcover zeigt Nils Petersen auf einer Bank sitzend. Im Hintergrund das SC Freiburg Stadion,

Die Bälle flogen ihm entgegen, maßgeschneidert, präzise in den Strafraum – das war sein Terrain, da war er zu Hause in fast jedem Stadion dieser Republik.

Immer im richtigen Moment da, wo auch der Ball war, oder hin gezirkelt wurde. Fast immer zum richtigen Zeitpunkt eingewechselt – eine Ikone als Top-Joker beim SC Freiburg und in der Bundesliga bis heute.

Und doch ist da weit mehr zu erwähnen über die „Selbstgespräche eines Fußballprofis“, die Nils Petersen in seinem ersten Buch „Bank-Geheimnis“ niedergeschrieben hat.

Ein selbstkritischer Rückblick eines Fußballprofis, der ebenso selbstsicher mit Sprache umgeht, wie viele Mitspieler und Fans ihn mit dem Ball erlebt haben.

Diese Selbstsicherheit aber war für einen Moment unterbrochen – wie er in Kapitel 25 „Menschliche Züge“ beschreibt.

Nach seinen sportlichen und medialen Höhepunkten im Jahr 2018 beschreibt er ein noch nie erlebtes Unwohlsein samt Herzrasen und Magenbeschwerden, sowie schlaflosen Nächten. Eisern hält er sich aufrecht, um seinen ersten Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft nicht zu verpassen – eine Sternstunde für jeden Fußballer.

Diese Erfahrung gipfelte in der Erkenntnis, sich Unterstützung zu holen und 18 Monate lang therapeutische Begleitung zu suchen.

Ein Transformationsprozess mit offenem Ausgang, den er und sein näheres Umfeld mit einem „neuen“ Nils Petersen begrüßen konnten.

Gewiss haben diese und andere Erfahrungen dazu beigetragen, dass Nils Petersen mit Wohlwollen, Wertschätzung und Dankbarkeit auf seine Entwicklung zum Profi anerkennend zurückblicken kann.

Dies beschreibt er exzellent und in einem selbstkritischen „Plauderton“ auf 174 Seiten. Ein Buch, das sich unterhaltsam liest – mit menschlichem Tiefgang – und Einblick gibt in die inneren und äußeren Prozesse eines Profifußballers, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und damit persönliche und berufliche Erfolge feiern konnte.

Gleichzeitig ist es ein „Lehrbuch“ für aktuelle und angehende Profis, die sich dieser Sportart mit ganzem Herzen verschrieben haben, und sich bewusst oder unbewusst in das Mahlwerk eines durchkapitalisierten Businessbetriebs begeben, der eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

In diesem Umfeld verkörpert Nils Petersen nicht nur die alten deutschen Fußballtugenden wie Ausdauer, Disziplin und Kampfgeist, sondern – heute noch wichtiger – die neuen Tugenden und Werte wie Respekt, Demut und Wertschätzung.

Nils Petersen ist zu wünschen, dass er in seiner „SCF-Vereinsfamilie“ einen angemessenen Platz findet, wo er im besten Sinne mit seiner reflektierten, kritischen Haltung Einfluss nehmen kann und dem sportlich-menschlichen Aspekt weiterhin Größe verleiht.

Eine Leseempfehlung mit Höchstpunktzahl für alle, die sich der Magie des Spiels aktiv und passiv verschrieben haben und – Nils Holgersson gleich – bei jedem Tor in die Lüfte abheben.

Hans-Josef Hinken

  • Verlag Herder
  • 1. Auflage 2023
  • Klappenbroschur
  • 176 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-03438-1

Tabuthema Alkohol

Wie umgehen mit dem heimlichen Begleiter am Arbeitsplatz?

Das Foto zeigt einen Becher Bier neben einem Laptop. Alkohol am Arbeitsplatz.
Foto: Pexels, Uriel Mont

Furth im Wald – Der Stellenwert der Gesundheit hat sich in deutschen Unternehmen in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Betriebe übernehmen Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden. Neben Burnout-Prävention, Stressmanagement und dem Aufbau von Führungskompetenz gehört dazu auch der richtige Umgang mit Mitarbeitenden, die regelmäßig zu viel trinken oder bereits eine Abhängigkeit von Alkohol entwickelt haben. In Bayerns größter stationärer Einrichtung zur Behandlung von Suchterkrankungen, der Johannesbad Fachklinik in Furth im Wald, lernen Führungskräfte deshalb, wie sie dieser Herausforderung begegnen und warum Prävention nicht nur eine Investition in die mentale Gesundheit, sondern auch in die Produktivität und Sicherheit im Unternehmen ist.

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