Das wird Fitness-Studios nicht freuen

Das Hormon Oxytocin: Mehr Sympathie für starke Männer

Männer finden körperlich trainierte, muskulöse Männer weniger sympathisch als schmächtige Männer. Das konnte in vielen Studien nachgewiesen werden. Unter dem Einfluss des Hormons Oxytocin allerdings verschwindet dieser Effekt und muskulöse Männer werden sympathischer beurteilt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Psychologen der Universitäten Freiburg und Köln, die jetzt in der Fachzeitschrift „Social Cognitive and Affective Neuroscience“ veröffentlicht wurde.

Wie attraktiv oder vertrauensvoll wir jemanden finden, hängt von vielen Faktoren ab. „Auch die körperliche Erscheinung eines Menschen beeinflusst, wie ihn andere wahrnehmen, da körperliche Kraft und Größe aus evolutionärer Sicht Hinweise auf Dominanz und Bedrohung darstellen“, sagt der Sozialpsychologe Thomas Mussweiler. Gemeinsam mit dem Biopsychologen und Neurowissenschaftler Markus Heinrichs hat er untersucht, ob Männer Fotos von muskulösen Gleichaltrigen weniger sympathisch bewerten als die von schmächtigen Altersgenossen. Sie wollten außerdem wissen, ob die Bewertung eines anderen Mannes durch das Hormon Oxytocin beeinflusst wird. Oxytocin ist für das soziale Verhalten (wie Blickkontakt, Vertrauen, Berührungen) sehr wichtig.

Die Wissenschaftler luden für ihr Experiment 100 männliche Studenten Anfang 20 ins Labor ein. Jedem Probanden wurde per Nasenspray eine Substanz verabreicht, die bei der einen Hälfte der Probanden das Hormon Oxytocin enthielt und bei den restlichen 50 Probanden ein Placebo. Welcher Proband welche Substanz bekam, erfolgte zufällig und verdeckt für alle Beteiligten. Danach betrachteten die Studenten das Foto eines Mannes am Computer. Dieses Foto lag in zwei Varianten vor. Gesicht und Gesichtsausdruck des Mannes waren auf beiden Bildern gleich, aber der Körper war digital manipuliert. Die eine Hälfte der Probanden betrachtete das Foto eines gleichaltrigen muskulösen Mannes. Die andere Gruppe betrachtete das Foto eines schmächtigen Altersgenossen. Die Forscher kreuzten die beiden Versuchsbedingungen, so dass jeweils die Hälfte der Oxytocin- und der Placebo-Gruppe das Bild des muskulösen Mannes betrachtete, während die andere Hälfte beider Gruppen das Bild des schmächtigen Mannes ansah.

Muskeln wirken unsympathisch

Die anschließende Aufgabe der Studenten war es, sich vorzustellen, mit dem Mann in Kontakt zu treten und diese Situation niederzuschreiben. Danach sollten sie den Mann auf dem Foto beurteilen: wie alt und wie stark er ist, wie ähnlich er ihnen selbst und ihrem Freundeskreis ist, und wie sympathisch sie ihn finden. Die Wissenschaftler verglichen die Bewertungen der beiden Bildervarianten durch die Oxytocin- und die Placebo-Gruppe. Die Ergebnisse zeigen, dass der muskulöse Mann insgesamt weniger sympathisch beurteilt wurde als der schmächtige Mann.

Oxytocin verändert die Sympathiebewertungen

Unter Einfluss von Oxytocin dagegen waren die Sympathiebewertungen für körperlich dominante, muskulöse Männer höher: bei dieser Gruppe wurden der muskulöse und der schmächtige Mann annähernd gleich sympathisch bewertet. Die Studenten der Placebo-Gruppe hingegen fanden den muskulösen Altersgenossen deutlich weniger sympathisch als den schmächtigen. Es zeigte sich auch, dass der muskulöse Mann von beiden Gruppen als der eigenen Person und dem eigenen Freundeskreis weniger ähnlich eingeschätzt wurde. Oxytocin scheint also die Sympathie gegenüber dem muskulösen Mann verbessert zu haben, ohne ihn aber ähnlicher erscheinen zu lassen. „Wir gehen davon aus, dass Oxytocin eine wichtige Rolle bei der sozialen Annäherung spielt“, fasst Markus Heinrichs die Ergebnisse zusammen, „das Hormon stellt damit eine wichtige Voraussetzung für die Erweiterung und Sicherung sozialer Netzwerke dar.“

Möglicher Einsatz von Oxytocin zur Therapie von sozialen Störungen

Heinrichs erforscht derzeit, inwieweit das Hormon Oxytocin in Kombination mit Psychotherapie eingesetzt werden könnte. Insbesondere psychische Störungen mit schweren zwischenmenschlichen Problemen, wie zum Beispiel Autismus oder die Borderline-Persönlichkeitsstörung, könnten davon profitieren. „Seit einigen Jahren lässt sich nicht mehr bestreiten, dass das Hormon Oxytocin eine zentrale Rolle für unser Sozialverhalten spielt“, sagt Heinrichs. „Die nächsten Jahre werden dadurch geprägt sein, das klinische Potential für sogenannte ‚soziale Störungen‘ zu ermitteln und Psychotherapie da wirksamer zu machen, wo die Entwicklung schon zu lange stagniert oder wie beim Autismus weitgehend ausbleibt.“

Die Originalstudie finden Sie hier:
Chen, F. S., Mayer, J., Mussweiler, T., & Heinrichs, M. (in press). Oxytocin increases the likeability of physically formidable men. Social Cognitive and Affective Neuroscience. doi:10.1093/scan/nsu116

http://scan.oxfordjournals.org/content/early/2014/09/24/scan.nsu116.long

ARTisFACTION. Joseph meets DJane

Kunst und Party für junge Besucher
am 24. April ab 20 Uhr in der Pinakothek der Moderne

image004ARTisFACTION, die erste Party, die sich speziell an junge Besucher der Pinakothek der Moderne richtet, war nur 3 Stunden nach Eröffnung des Vorverkaufs an der Museumskasse ausverkauft.
Nach über 6000 Anmeldungen bei Facebook konnten wir leider nur einen Bruchteil der Interessenten mit Eintrittskarten zufriedenstellen, denn leider darf die Pinakothek aus Brandschutzgründen nicht mehr als 800 Besucher zulassen.
Die Stiftung der Pinakothek der Moderne wie auch die Veranstalter werden baldmöglichst eine Fortsetzung von ARTisFACTION erarbeiten und die weiteren Termine mitteilen.
Bitte weisen Sie ihre Leser/ Hörer darauf hin. Herzlichen Dank.

Die Pinakothek der Moderne kann gerade für junge Besucher ein außergewöhnlicher Erlebnisort werden – vorausgesetzt, sie finden ihren Weg dorthin und einen Zugang zu den Exponaten. Auf Initiative der Stiftung Pinakothek der Moderne entwickelt das Museum seit gut zwei Jahren neue Angebote im Bereich der Kunstvermittlung und richtet sich mit einem neuen Format nun gezielt an Jugendliche und junge Erwachsene: »ARTisFACTION. Joseph meets DJane« ist eine Nacht in der Pinakothek der Moderne, bei der es um Kunst geht, aber auch die Party nicht zu kurz kommt.
Das Konzept des Abends basiert auf den Elementen Interaktion, Innovation und Intervention und bietet ein abwechslungsreiches Programm im Verlauf des Abends:

Von 20 bis 24 Uhr geben junge ARTisFACTORS in den Räumen der Klassischen Moderne und in der Ausstellung »ZOOM!« Auskunft zu den Exponaten bzw. der Ausstellung.

Die Videokünstlerin Betty Mü, unterstützt von Hiltmeyer.Inc., bespielt die 12 Pfeiler der Rotunde per Videomapping. Diese visuelle Kunst gleicht einer Videoperformance. Über den ganzen Abend werden die Videoinhalte der Installation live zu dem Music LineUp gemischt.

Die DJ’s Baal, Liza, Glaskin und Essika verwandeln die Rotunde mit vielfältigen Klangfarben und pulsierenden Bässen in Club-Atmosphäre und erweiterten den Raum für Emotionen und Tanz.

Einige aktuelle Ausstellungen wie beispielsweise »Creating Realities« können in Form von Projektionen an den Wänden des Wintergartens der Pinakothek der Moderne erlebt werden. Eine besondere Möblierung verwandelt diesen Raum zudem in eine zum chillen und chatten einladende Lounge.

»Board Trade«, eine Versteigerung von bemalten Skateboard-Decks, gehört zu den  weiteren Programmpunkten des Abends. Bei den Geboten zählt ausschließlich die Kreativität: Geboten werden können Aktivitäten wie ein gemeinsames Kocherlebnis, ein Abend durch die Lieblingsclubs, Klettern in den Alpen etc., Dienstleistungen oder selbst gemachte Produkte. Die Entscheidung, welches Gebot den Zuschlag erhält, treffen die Künstler, die die Skatedecks zur Verfügung stellen.

Ein weiteres Element der Interaktion ist ein Fotoautomat, in dem sich die Besucher alleine oder mit Freunden fotografieren lassen können. Das  Foto kann dabei mit einem Kommentar zum Abend an einer Feedbackwand hinterlassen werden.
Ein Rätsel zum Setzkasten am Eingang des Designmuseum Die Neue Sammlung rundet das nächtliche Programm ab.

ARTisFACTION wird durch die Stiftung Pinakothek der Moderne, private Förderer und mit freundlicher Unterstützung der Dr. Rudolf und Christa Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung München ermöglicht.

Einlass ab 20 Uhr | Ende 2 Uhr

Geschulte Erzähler, geübte Sammler, geschickte Vermarkter

Mit „museOn“ startet eine im deutschsprachigen Raum einmalige Weiterbildung für die Arbeit in Museen und Sammlungen

Auftaktworkshop des Programms „museOn - weiterbildung & netzwerk“ an der Universität Freiburg. Foto: Uwe Nüssle
Auftaktworkshop des Programms „museOn – weiterbildung & netzwerk“ an der Universität Freiburg. Foto: Uwe Nüssle

Wie können sich Museen im digitalen Zeitalter präsentieren? Was macht eine gute Sammlung aus? Und wie gelingt es Museen, eine breite interkulturelle Zielgruppe zu erreichen? Solche Fragen will das neue Weiterbildungsprogramm „museOn – weiterbildung & netzwerk“ der Albert-Ludwigs-Universität behandeln. Mit dem Angebot präsentiert die Universität Freiburg eine in Deutschland, Österreich und der Schweiz einmalige wissenschaftliche Weiterbildung. Sie richtet sich an Berufstätige und soll in den kommenden Jahren im Verbund von Universität und Museen entwickelt werden.

Die Weiterbildung ist auf die Anforderungen der Lernenden ausgerichtet und hat ein innovatives didaktisches Konzept: Mit einem Schwerpunkt auf der Online-Lehre und ergänzt durch Präsenzphasen in ausgewählten Museen können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Arbeitszeit individuell einteilen. Bis 2018 wird das gesamte Programm erarbeitet, die ersten Studierenden können zu Beginn des Jahres 2016 die ersten Module testen. Ab 2018 sollen mehr als 50 Angebote zur Auswahl stehen, die die Teilnehmer nach ihren persönlichen Interessen und Bedürfnissen frei kombinieren können – von Objektlagerung und medialer Wissensvermittlung über Optimierung von Besucherlebnissen und Fundraising bis hin zu Museumsethik und Krisenmanagement. Ein besonderes Augenmerk wird auf der Digitalisierung der Museumsarbeit liegen. Die Einheiten werden nach dem Blended-Learning-Prinzip unterrichtet, einer Mischung aus Selbstlernphasen mit Online-Materialien und Präsenzphasen. Wichtig wird darüber hinaus die digitale Vernetzung der Lernenden mit den Dozierenden sein.

Eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis sichert zudem die Qualität des Programms: Innerhalb der Universität ist das Weiterbildungsangebot an der Klassischen Archäologie, der Archäologischen Sammlung sowie am Kunstgeschichtlichen Institut angesiedelt. Beteiligt sind auch die Städtischen Museen Freiburg. „museOn“ kooperiert ferner mit renommierten regionalen und überregionalen Institutionen. Dazu gehören unter anderem das Badische Landesmuseum Karlsruhe, die Fondation Beyeler, das Historische Museum Basel, das Vitra Design Museum sowie die Ausstellungsagentur TRIAD, der Logistikspezialist hasenkamp und der Bibliotheksservice Baden-Württemberg.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Freiburger Akademie für Museums-, Ausstellungs- und Sammlungswissen – FRAMAS als Träger des Programms „museOn“ im Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“. Knapp 1,2 Millionen Euro stehen für eine Laufzeit von zunächst dreieinhalb Jahren zur Verfügung, um das Programm zu entwickeln. Für die zweite Förderphase sind zweieinhalb Jahre vorgesehen. Das Weiterbildungsangebot bietet unterschiedliche Abschlüsse – je nachdem, welche Module die Studierenden kombinieren, können sie entweder eine einfache Teilnahmebescheinigung, das akademisch anerkannte Certificate of Advanced Studies (CAS) oder ein Diploma of Advanced Studies (DAS) erwerben. Darüber hinaus wird das Team das Angebot zu einem Master of Advanced Studies (MAS) entwickeln.

Weitere Informationen:

www.museon.uni-freiburg.de

KASPAR – ein Sprechstück von PETER HANDKE am Berliner Ensemble

Der Geruch von frischem Tannenholz und Lack erfüllt den Pavillon des BE und der Blick in den abgedunkelten Raum schweift über einen Berg von Tischen – getürmt, gewürfelt und verschachtelt. Umgeben von einer Sitzrunde aus 100 nackten Holzstühlen, auf denen die Zuschauer ihr Sitzfleisch trainieren. Karg halt. Das kongeniale Bühnenkonzept entwarf Johannes Schütz.

Inmitten des Holzhaufens taucht langsam eine Hand auf und die Tische beginnen, sich schabend und knarzend zu bewegen. Dann ein Arm und ein Schuh – in Zeitlupe gefolgt von einem Bein. Am Ende steht ein ganzer Mensch zwischen dem Gewirr aus Holz-Tischbeinen. Kaspar im Feinripp-Unterhemd, schwarzer Hose und Hipster-Wollmütze.

Ein Satz erfüllt den Raum, zunächst kaum hörbar, fast zärtlich, dann anschwellend bis hin zum Schrei: „Ich möcht ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist.“ Dieser Satz bestimmt für 20 Minuten die Szene, bis plötzlich einer der Zuschauer sich verbal einmischt – einer von 6 „Einsagern“, die mit Zurufen, Satzpassagen und Chorfragmenten eine dialogische Struktur des Textes entwickeln.

Sehr hautnah und ergreifend wird die sprachliche Entwicklung des Kaspar Hauser von 1828 nachvollziehbar, die Peter Handke Ende der 60er Jahre in seinem Sprechstück niederschrieb. Er sieht KASPAR als „ mythische Figur, nicht nur interessant schlechthin, sondern ein Modell von Menschen, die nicht zurecht kommen mit sich selber und der Umwelt, die sich isoliert fühlen. Er hat mich sehr fasziniert.“ (Programmheft Nr. 168 zur Premiere am 21.2.2015) Für Handke war die Arbeit am Text KASPAR seine Initiation als Theaterautor. Ihm ging es nicht darum, die Wirklichkeit im Nacherzählstrang abzubilden, sondern mit den Wörtern und Sätzen der Wirklichkeit zu spielen. Für ihn stellen sich Fragen wie:

–       Wie redet man miteinander ?

–       Wie wird mit Reden Macht ausgeübt ?

–       Wie wird jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht ?

–       Wie ist das Verhältnis von Konstruktion, Konkretion und Abstraktion?

Der junge Regisseur Sebastian Sommer inszeniert das Handke Stück wie einen Ordnungsversuch, sich über Sprache Welt anzueignen.

Zunächst über Wortfetzen, einzelne Worte, Satzfragmente bis hin zu ganzen Sätzen.

Parallel dazu lässt er den Schauspieler Jörg Thieme sich an dem Tischgewirr abarbeiten, über gewagte Satz- und Tischkonstruktionen klettern und diese in einem Akt von Ordnungswahn zu einer zweiten Bühne aufbauen.

Eine sichtbare Metaebene entsteht, zu der sich zunächst die anderen 6 KollegInnen gesellen, und nach und nach Dreiviertel der Zuschauer von KASPAR an die große Tafel geladen werden.

Eine geniale Spielidee, die fulminant durch den athletischen und sprechakrobatischen Protagonisten und seine Mitstreiter umgesetzt wird.

Erneut ein Theaterabend am Berliner Ensemble, der magnetisch anziehend wirkt und die Zuschauer definitiv in seinen Bann gezogen hat. Man bekam direkt Lust, mit zu spielen.

Die nächsten Termin: 15. April und 06. Mai 2015

KASPAR
von Peter Handke

Mit: Jörg Thieme (Kaspar), Claudia Burckhardt (Einsager), Ursula Höpfner-Tabori (Einsager), Boris Jacoby (Einsager), Nadine Kiesewalter (Einsager), Marko Schmidt (Einsager), Thomas Wittmann (Einsager)

Regie: Sebastian Sommer
Bühne und Kostüme: Johannes Schütz
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Licht: Ulrich Eh
Sounddesign: Knut Jensen

Dauer: ca. 1h 30 Minuten (keine Pause)

Cybercrime kostet Unternehmen viel Geld

 Immer mehr Unternehmen werden Opfer von e-Crime

In den vergangenen zwei Jahren waren 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland von Computerkriminalität betroffen, so die Studie „e-Crime 2015“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaf KPMG. Die Mehrheit der Befragten schätzt das generelle Risiko eines deutschen Unternehmens, Opfer von e-Crime zu werden, als hoch oder sehr hoch ein. Ist ein Unternehmen zum Ziel von Cyberkriminellen geworden, wird es meist teuer. Die durchschnittliche Gesamtschadenssumme über alle Delikte hinweg beläuft sich demnach auf rund 371.000 Euro. Im Einzelfällen können aber auch schnell Schäden von über einer Million Euro auflaufen. Besonders kostenintensiv wird es mit um die 600.000 Euro pro Fall bei der Verletzung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen sowie der Verletzung von Urheberrechten.

In Freiburg gibt es in der nächsten Woche 3 Live-Hacking-Vorführungen. Diese richten sich zwar an Eltern, können aber gerade kleineren Unternehmen einen Einblick in die Gefahren sehr anschaulich vermitteln. Der Referent, Erwin Markowsky, bietet die Live-Hacking-Vorträge auch für Unternehmen an. http://www.8com.de/

Die Grafik zeigt die durchschnittliche Schadenshöhe pro E-Crime-Fall bei Unternehmen in Deutschland.

Infografik: Cybercrime kommt Unternehmen teuer zu stehen | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Nette Geste zu Ostern: Kostenfreie Kinder-Audioguides in der Fondation Beyeler

 Als kleine Überraschung zum bevorstehenden Osterfest bietet die Fondation Beyeler ab sofort kostenfrei die Audioguides für Kinder zur Ausstellung „Paul Gauguin“.

Impression vom Familientag „Peter Doig“, Infodesk der Fondation Beyeler, Foto: Mathias Mangold
Impression vom Familientag „Peter Doig“, Infodesk der Fondation Beyeler, Foto: Mathias Mangold

Erstmalig realisierte das Museum in Riehen/Basel anlässlich der Ausstellung „Paul Gauguin“ Audioguides für Kinder. Die Kinder-Audioguides sind ab sofort kostenlos, sie können beim Ausstellungsbesuch am Infodesk abgeholt werden. Die Kinder-Audioguides wurden für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren produziert und sind in deutscher Sprache verfügbar. Der kindergerechte Rundgang durch die Ausstellung dauert mit dem Audioguide ca. 30 Minuten.

Der Audioguide für Kinder startet mit Gauguins berühmtem Selbstbildnis mit Palette, (um 1893/94). Er besteht aus einem kurzen Einführungstext zum Künstler und seiner Geschichte und beleuchtet auf informative und altersgerechte Weise acht weitere Meisterwerke aus der Ausstellung. So lernen Kinder Gauguins eigenwilligen, revolutionären Umgang mit Farbe kennen, werden mit einigen seiner Werke aus verschiedenen Epochen und Gegenden, wie der Bretagne, Tahiti oder den Marquesas-Inseln bekannt gemacht oder erhalten Informationen über die Rolle der Tiere in den Gemälden des Künstlers. Der Kinder-Audioguide wurde von iart in Absprache und in Zusammenarbeit mit der Fondation Beyeler realisiert.

Die Fondation Beyeler wendet sich mit ihren temporären Ausstellungen, den Sammlungspräsentationen und dem Begleitprogramm zu den Ausstellungen an ein breites Publikum und will insbesondere auch das Interesse von Kindern und jungen Menschen für die Kunst wecken. Dies war den Gründern, dem Basler Kunstsammlerpaar Ernst und Hildy Beyeler, ein besonderes Anliegen, das das Museum kontinuierlich verfolgt.

Demnächst wird auch der Familientag zur Ausstellung „Paul Gauguin“ stattfinden: Am Sonntag, 10. Mai 2015, werden Workshops, kinder- und jugendgerechte Führungen in mehreren Sprachen und Museumsspiele für die ganze Familie angeboten.

Die Produktion des Kinder-Audioguides wurde durch die Freunde der Fondation Beyeler grosszügig unterstützt, insbesondere durch: Martin Bisang und Mirjam Staub-Bisang, Jürg und Catherine Geigy, Gustav E. und Annetta Grisard, Alfred und Mamuka Bliadze Kornfeld, Rudolf und Valeria Maag.

AiKiKenDo – Workshop in Emsdetten

Noch 3 Plätze frei für Kurzentschlossene

*AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.
Beim Umgang mit dem Schwert geht es darum, den kraftvollen Kern der inneren Mitte aufzuspüren.

Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum.

Die Schwertführenden stehen sich unterstützend als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Flexibilität, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung.

Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, mit deren Anwendung den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens leichter begegnet werden kann.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über den Transfer des Gelernten in den persönlichen wie beruflichen Alltag.

Termin:           Freitag, 20. März 201518:00 bis 21:00 Uhr

Kosten:            €  50,-

Ort:                    Agentur HUSARE, Sinninger Straße 44 in 48282 Emsdetten

*AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.

Berlin auf Platz 10 der Cities of Opportunity

 

4,8 Milliarden US-Dollar Erlös hat die Medien- und Unterhaltungsbranche in Berlin im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Damit liegt die größte deutsche Metropole laut der PwC-Studie “Cities of Opportunity“ auf Rang 10 der umsatzstärksten Medienstädte der Welt. Mehr noch, zehn Prozent der Arbeitskräfte und 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen den PwC-Analysten zufolge in der Bundeshauptstadt an der Branche hängen. Nummer eins unter den Medienstädten ist New York mit 19,7 Milliarden US-Dollar Umsatz vor Tokyo (19,5 Milliarden US-Dollar) und London (16,3 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz der Medienbranche setzt sich laut Methodologie der Studie aus Konsumentenausgaben, Werbeerlösen und Internetzugängen zusammen.

Die Grafik bildet den Umsatz der Medien- und Unterhaltungsbranche in 2014 ab.

Infografik: Die Top 10 Medienstädte der Welt | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Fondation Beyeler meldet erste Erfolge der Paul Gauguin-Ausstellung

Die Ausstellung „Paul Gauguin“ ist spektakulär angelaufen –

image006bereits in der dritten Woche nach Eröffnung sahen über 50‘000 Besucher Gauguins Meisterwerke in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel. Nach hochkarätigem Besuch aus Hollywood mit dem Schauspieler Keanu Reeves zur Ausstellungseröffnung, folgte mit dem Schweizer Sänger Bastian Baker ein weiterer prominenter Gast. Der sympathische Singer-Songwriter gab den Auftakt zu der Aktion #GauguinSounds, bei der Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Kultur, Politik und Wirtschaft wie Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger, Liedermacher und Schriftsteller Franz Hohler, The Voice-Gewinnerin Nicole Bernegger und die Sängerin Anna Rossinelli zu jedem der gezeigten Werke eine Playlist mit individuellen Musikstücken zusammengestellt haben. Der Singer-Songwriter Reza Dinally war so sehr von den Gemälden inspiriert, dass er eigens fünf Songs geschrieben und aufgenommen hat. Mit den Konzerten von Marc Almond und Dominique Horwitz folgen weiter musikalische Highlights.

Musik und Bilder sind im Bewusstsein der meisten Menschen eng miteinander verknüpft. Um den Besuchern ein einmaliges audiovisuelles Erlebnis zu ermöglichen, haben für #GauguinSounds bekannte Persönlichkeiten, Museumsmitarbeiter- und Besucher zu jedem der gezeigten Werke Gauguins eine persönliche Playlist geschaffen. Diese können direkt in der Ausstellung aber auch zu Hause am Computer oder unterwegs auf dem Smartphone gehört werden. Jeder, der möchte, kann seine ganz persönlichen Songs mit dem Hashtag #GauguinSounds mit anderen Musikliebhabern teilen. Die Fondation Beyeler wird fortlaufend Playlists von Besuchern in die offizielle #GauguinSounds-WebApp aufnehmen. So wird der Musik-Guide die Ausstellung mit immer neuen, individuell ausgewählten Musikstücken begleiten.

Jacques Brel Liederabende in der Fondation Beyeler

In ihrer Sehnsucht nach exotischer Ferne und Unberührtheit zogen zunächst Paul Gauguin und Jahrzehnte später der grosse Chansonnier Jacques Brel auf die Marquesas-Insel Hiva Oa, wo heute beide, nur wenige Meter voneinander entfernt, begraben sind. Inspiriert durch diese Gemeinsamkeit treten zwei charismatische Sänger in der Fondation Beyeler zu unterschiedlichen Liederabenden auf. Auf die erste musikalische Zeitreise nimmt uns der britische Sänger und Songwriter Marc Almond, der mit seiner Band Soft Cell eine Ikone der 1980er Jahre ist und über 30 Millionen Tonträger weltweit verkaufte. Der begnadete deutsch-französische Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz entführt uns an einem zweiten klangvollen Abend in der Fondation Beyeler mit seiner Stimme in Jacques Brels Chanson-Welt. Bereits 2002 wurde Horwitz für sein Brel-Chanson-Programm mit dem Mephisto-Preis ausgezeichnet.
Marc Almond singt Jacques Brel
Donnerstag, 12. März 2015, 19.00 Uhr
Gemeinsam mit Neal Whitmore und Martin Watkins nimmt der britische Kultstar das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch das Werk des Chansonniers Jacques Brel, der ein Bewunderer Gauguins war.
Preis: CHF 85.- / ART CLUB, FREUNDE: CHF 70.-
Museumseintritt im Preis inbegriffen.
Dominique Horwitz singt Jacques Brel
Mittwoch, 15. April, 2015, 19.30 Uhr
Der deutsche Schauspieler und Sänger entführt die Gäste mit seiner Stimme in die Welt Jacques Brels.
Preis: CHF 65.- / ART CLUB, FREUNDE: CHF 40.-
Museumseintritt im Preis inbegriffen.
Tickets Ausstellung „Paul Gauguin“
Wer an dem Kunstereignis des Jahres 2015 teilnehmen möchte, der hat noch bis zum 28. Juni die Gelegenheit dazu. Für den Besuch in der Fondation Beyeler können neben dem gewöhnlichen Weg an der Museumskasse die Tickets auch online erworben werden. Erhältlich sind sie über Starticket, Ticketcorner und Reservix, sowie auf der Homepage der Fondation Beyeler unter www.fondationbeyeler.ch/ticket.

Konzentration auf das Wesentliche

Ein Workshop mit japanischen Holzschwertern

AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen

Schwert-Übung vor dem Golftraining. Wir machen unsere Übungen im März nicht im Freien!
Schwert-Übung vor dem Golftraining. Wir machen unsere Übungen im März nicht im Freien!

Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“. Beim Umgang mit dem Schwert geht es darum, den kraftvollen Kern der inneren Mitte aufzuspüren. Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum. Die Schwertführenden stehen sich unterstützend als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Flexibilität, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung. Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, mit deren Anwendung den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens leichter begegnet werden kann.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über den Transfer des Gelernten in den persönlichen wie beruflichen Alltag.
Leitung: Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer, www.hans-hinken.de
Ort: Agentur HUSARE, Sinninger Straße 44, 48282 Emsdetten
Zeit: Freitag, 20. 03. 2015, 18-21h
Kosten: € 50,-
Anmeldung: Hans-Josef Hinken, D-79104 Freiburg, Wintererstr. 7
E-mail: mail@hans-hinken.de
Bitte mitbringen: Leichte Kleidung, warme Socken, Flasche Wasser
Holzschwerter werden gestellt