Es ist das erste Mal, dass diesem Thema in Europa eine eigene Ausstellung gewidmet wird

Öl auf Leinwand, 84,5 x 109 cm
Munchmuseet, Oslo
Foto: Munchmuseet/Halvor Bjørngård
Die Ausstellung ist nicht chronologisch angeordnet, sondern widmet sich den einzelnen Künstlern und deren einzigartigen Ansätzen zur Darstellung der Natur. Künstler wie Helmi Biese, Akseli Gallen-Kallela und Anna Boberg haben innovative Perspektiven gewählt, um die Weite der Landschaften darzustellen. So werden gleich 3 Perspektiven in „Der Mantykoski-Wasserfall“ vom finnischen MalerAkseli Gallen-Kallela wiedergegeben.
Die nordische Malerei erlebte zwischen 1870 und 1920 eine Blütezeit, beeinflusst von internationalen Strömungen und der Suche nach künstlerischer Freiheit. Die Werke sind geprägt von leuchtenden Farben und expressiven Pinselstrichen, die die extremen Lichtverhältnisse der Region einfangen.
Zusätzlich wird die Rolle des Buffalo AKG Art Museum hervorgehoben, das 1913 eine bedeutende Ausstellung zeitgenössischer skandinavischer Kunst zeigte und damit die Entwicklung der modernen Malerei in Kanada beeinflusste.
Die Ausstellung «Nordlichter» erweitert die Perspektive der modernen Landschaftsmalerei und reflektiert die nationale Identität und kulturelle Verbundenheit der nordischen Länder. Begleitend zur Ausstellung wird die digitale Installation «Boreal Dreams» des dänischen Künstlers Jakob Kudsk Steensen gezeigt, die sich mit den Auswirkungen der Klimakrise auf das boreale Ökosystem auseinandersetzt.
Ein umfangreicher Katalog, herausgegeben von Ulf Küster, ergänzt die Ausstellung und bietet tiefere Einblicke in die Werke und deren Kontext. Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung beinhalten u.a. Morgenmeditationen zu Themen der Ausstellung, die noch bis zum 25.5.2025 zu besuchen ist.
Rahmenprogramm «Nordlichter» Veranstaltungen



