Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter

Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter – Informationsveranstaltung für Arbeitgeber

titel-ablaufEine Initiative von Herder Verlag, Allert + Martin und Hinken Consulting

Mittwoch, 16. November 2016, 16.00 bis 20.00 in Freiburg

Geflüchtete zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen, stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Viele Unternehmen sind bereit, Geflüchtete bei entsprechender Qualifizierung einzustellen. Dabei stehen leider immer wieder widersprüchliche Vorschriften und viel Bürokratie im Weg.

Aus diesem Grund hat sich unsere Initiative entschlossen, Orientierung und Hilfestellung sowohl für Geflüchtete als auch für Unternehmen im Südwesten zu geben.

Im Vordergrund steht das Matching zwischen Geflüchteten, die eine Arbeit suchen und Untenehmen, die dringend Arbeitskräfte brauchen.

Mit gutem Willen, Engagement und viel Verständnis für eine andere Kultur, können beide Seiten davon profitieren.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir interessierte Unternehmen, sich rechtzeitig anzumelden.

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Wir danken unseren Sponsoren:

Ingenieurgruppe Freiburg GmbH
www.igf-info.de

Holger Warzecha
http://www.warzecha-formgeberei.de

Wehrle Medienproduktion UG
www.wehrle-mp.de

Zwei interessante Bücher zum Thema

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Vortragsreihe: Wirklichkeit in der Kunst

Vortragsreihe der Kunstwissenschaftlichen Gesellschaft und des Kunstgeschichtlichen Instituts der Universität Freiburg in Verbindung mit dem Studium Generale im Wintersemester 2016/17

Ist das noch Kunst, ist das schon Wirklichkeit?

Kreativtage in Bad Reichenhall 2014
Aufgenommen bei den Kreativtagen in Bad Reichenhall 2014

Im letzten Semester hatten wir Künstler zu Gast (Wochenklausur, Zentrum für politische Schönheit, Lukas Matthaei), deren Arbeiten als Kunst nicht unbedingt zu erkennen sind. In diesem Semester stellt Daniel Wetzel die Arbeit seiner Theatergruppe Rimini Protokoll vor. Rimini Protokoll war 2015 mit „Qualitätskontrolle“ in Freiburg, mit einer Arbeit mit einer wirklich querschnittsgelähmten Darstellerin.

Am 03.11.2016 startet eine Vortragsreihe zu realitätsnahen künstlerischen Formen

Andere Arbeiten luden Zuschauer in eine (echte) Aktionärssitzung ein, machten seltsame (tatsächliche) Gänge mit Kopfhörern durch Berlin möglich oder holten (wirkliche) Muezzine nach Zürich. Zuletzt waren in Freiburg in „Evros Walk Water“ authentische Flüchtlinge zu hören und Instrumente mit Wasser de facto zu spielen. – Rimini Protokoll ist ein Fall von der neuen Kunst, die nicht mehr nur in Kunstinstitutionen stattfindet und die Wirkliches in die Kunstinstitutionen holt. Weil bei zeitgenössischer Kunst oft schlecht zu entscheiden ist, wo die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst ist, haben auch professionelle Rezipienten echte Probleme.

Wie ist mit dieser Kunst umzugehen? Gibt es sinnvolle Methoden? Wie ist das Neue überhaupt zu vermitteln? Was ist da Qualität? Wie ist der Kontext? Die Kunstkritiker Hans Joachim Müller oder Georg Imdahl verfolgen aktuelle Probleme und nehmen zu neuer Kunst immer neu in einzelnen Rezensionen und auch in Überblicken Stellung, sie machen sie einem größeren Publikum zugänglich. Kuratoren wie Vanessa Joan Müller gehen mit der aktuellen Kunst um, sie wählen aus und präsentieren. An den Universitäten, in der Kunstwissenschaft, müssen noch neue Umgangsformen gefunden werden. Hans Dieter Huber arbeitet an den Rändern der klassischen Kunstgeschichte und fragt gerade für neue Kunst nach neuen Zugangsweisen. Wir beschäftigen uns im Wintersemester 2016/17 mit diesen Facetten dieser neuen Kunst, die mit großem Anspruch neu auftritt.

Donnerstag 03.11.2016 Hans Joachim Müller (Journalist, Freiburg)
Kunst als Handlungsform
Donnerstag 24.11.16 Vanessa Joan Müller (Kunsthalle Wien)
Neue Kunst ausstellen
Donnerstag 01.12.16 Hans Dieter Huber (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)
Irritationserwartungen in der Kunst
Donnerstag 22.12.16 Daniel Wetzel – Rimini Protokoll (Theater Berlin)
Donnerstag 09.02.17 Georg Imdahl (Kunstakademie Münster)
Realität Kunst

 

Geht der Demografische Wandel flüchten?

Ein Einblick in die aktuelle Debatte zur Flüchtlings- und
Demografie-Frage

Das WISE Demografie Netzwerk (WDN) ist ein Zusammenschluss einiger deutscher Unternehmen und Organisationen mit der
Jacobs University Bremen, konzipiert und geleitet vom Gründungsdirektor Prof. Dr. Sven C. Voelpel.

Zweimal jährlich treffen sich seine Vertreter in unterschiedlichen Städten und tauschen sich aus über die neuesten Studienergebnisse

und Trends auf dem Gebiet der Erforschung des Alterungsprozesses in unserer Gesellschaft und seiner Implikationen auf den Arbeitsmarkt.

Thema des 18. WDN Treffens: „Ich war noch niemals in New Work“.

In diesem Jahr, am 23.03. 2016, lud Staatsrat Henning Lühr aus der Abteilung Finanzen in die Bremer Landesvertretung nach Berlin ein.

Das Thema des 18. WDN Treffens lautete:

„Ich war noch niemals in New Work“.

Dort hielt er einen zukunftweisenden Vortrag über

„Verwaltung 4.0 – Die Digitalisierung und ihre möglichen Auswirkungen“.

Henning Lühr forderte eine flexible Offenheit aller Beteiligten im Mindset, um die Chancen der technischen Möglichkeiten zu sehen und umzusetzen. Diese Entwicklung wird richtungweisende Auswirkungen auf die gesamte Arbeitswelt haben.

Zugleich stellt sich die Frage, ob denn der Demografische Wandel wirklich so gravierend ausfallen wird, wie prognostiziert, wenn man bedenkt, dass mit der Industrie 4.0 hunderttausende von Arbeitsplätzen – vorwiegend im Niedriglohn-Sektor – wegfallen werden. Wie wird der Bedarf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Gibt es verlässliche Zahlen?

Bundesagentur für Arbeit mit erfolgreichem Diversity Management

Auch Frau Dr. Beatrix Behrens von der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg ging dieser Frage nach und stellte in ihrem Vortrag

„ Erfolgreiches Diversity Management: Interkulturelle Öffnung und Inklusion“ fest, dass es für die Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt noch ein weiter Weg ist. Den ersten Schritt in diese Richtung unternimmt das BA, indem es 40 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zu sofort einrichtet. Wir sind gespannt auf die gemachten Erfahrungen und wünschen viel Erfolg!

Aktuelle Studienergebnisse auf dem 5. Berliner Demografie Forum

Aktuelle Studienergebnisse wurden auch am nächsten Tag auf dem

  1. Berliner Demografie Forum vorgestellt, als Frau Prof. Dr. Staudinger von der Columbia University, New York, ihre internationalen Kolleginnen und Kollegen vortragen ließ. Unisono lautete das Ergebnis:

Nicht das Alter ist entscheidend für die abnehmende Leistungsqualität bei den Arbeitsprozessen, sondern ihre eintönige, wenig herausfordernde Gestaltung. Verglichen wurden die „blue-collar workers“ mit überwiegend manueller Tätigkeit in der Industrie und die „white-collar workers“ mit vorwiegend mentaler Arbeit und Verwaltungsaufgaben in den Büros.

Waren die technischen und intellektuellen Herausforderungen groß, konnten ältere Mitarbeiter beider Berufsgruppen ihren jüngeren Kollegen durchaus Paroli bieten. Überwog die Monotonie bei der Tätigkeit, waren Leistungsunterschiede in den Altersgruppen fest zu stellen.

Mentorenprogramm für Flüchtlinge mit ehrenamtlichen Helfern

Am letzten Veranstaltungstag widmete sich ein Panel dem Thema „Flüchtlinge“. Neben Vertretern der beiden Kirchen bestach vor allem die junge Socialentrepreneurin Luisa Seiler von der Organisation „SINGA -Deutschland e.V.“ mit ihrem Engagement für die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt. Sie berichtete von einem Mentorenprogramm, das sie in Berlin mit ehrenamtlichen Helfern aufgesetzt hat, um Flüchtlinge dabei zu unterstützen, ihre Lebensläufe dem deutschen Arbeitsmarkt anzupassen und sich auf Interviews vorzubereiten, bis hin zur Durchsicht der Verträge vor Unterzeichnung.

Dabei ist die angestrebte Mentorenschaft keine Einbahnstrasse. Auch die Mentoren lernen von ihren Mentees („Schützlingen“) und erhalten Einblicke in ein anderes kulturelles Umfeld und Lebensbedingungen unter krisenhaften, bedrohlichen Situationen. Umfängliche Trainingsangebote werden den Mentoren ebenso angeboten wie eine direkte Hotline zum SINGA-Büro.

Nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit ( BA ) können nur knapp 10 % der Flüchtlinge – nach Sprachkurs, Praktikum und Arbeit auf Probe – auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden und sie benötigen vor Ort intensive Betreuung.

Welche Mitarbeiter-Gruppe kommt für diese Betreuungsaufgabe infrage?

Vermutlich zuvorderst die „Silver-Generation“.

Denn derjenige, der als Mentor die Zeit erübrigen kann, sich mit jungen Flüchtlingen zu beschäftigen, gehört in der Regel zur fortgeschrittenen Altersgruppe der 50 oder 60 + Beschäftigten und hat den „Broterwerb“ schon hinter sich. Oder er verfügt über so viel Seniorität, dass er Zeit und Gelegenheit hat, seine Erfahrungen vor Ort unterstützend weiter zu geben.

Somit haben wir es bei dieser Konstellation nicht nur mit einem Kulturen-Mix und seiner sprachlichen Herausforderung zu tun, sondern auch mit einem Generationen – Mix.

X, Y, Z… – der Altersmix als Chance?

Foto: Dr. Norbert Lehmann moderierte die drei thematisch gegliederten Podiumsdiskussionen. Fotos: Arbeitgeber Baden-Württemberg
Foto: Dr. Norbert Lehmann moderierte die drei thematisch gegliederten Podiumsdiskussionen. Fotos: Arbeitgeber Baden-Württemberg

Unter diesem Motto stand auch die Veranstaltung des Arbeitgeberverbandes Baden-Württemberg am 10.03.2016 in Stuttgart, die in Kooperation mit dem Bildungswerk der Industrie in der Sparkassen-Akademie stattfand.

„X, Y, Z… – der Altersmix als Chance?! – Strategisches Generationenmanagement in Organisationen“

Nach einem ausgesprochen informativen Impulsreferat von Prof. Dr. Benedikt Hackl, DHBW Ravensburg, führte der Moderator, Dr. Norbert Lehmann vom ZDF, kurzweilig und sehr gut aufs Thema vorbereitet, durch den Panel-Marathon.

Den abschließenden Ausblick auf die „New Work Arbeitswelt“ lieferte die einzige Frau des Tages auf dem Podium, Dr. Steffi Burkhart, die als Vertreterin der Generation Y mit unterhaltsamer Bild- und Körpersprache die Teilnehmer zu einigen OHs und AHs animierte.

Ihre Ausführungen aus eigener, leidvoller Angestellten-Praxis bei einem größeren Konzern mit „betagter Belegschaft“ evozierten zuweilen Kopfschütteln aber auch verständnisvolles Nicken bei den eher 50 + Teilnehmern.

Ihre Ausführungen machten deutlich, wie notwendig die Vorbereitung auf einen produktiv zu führenden Generationen-Dialog ist und eine wertschätzende, respektvolle Kommunikation dabei unabdingbar ist.

1. Zukunftskongress „Migration und Integration“ in Berlin

Das Plenum mit Dr. Johannes Ludewig Dr. h.c. Frank-J Weise zur aktuellen Lage
Das Plenum mit Dr. Johannes Ludewig
Dr. h.c. Frank-J Weise zur aktuellen Lage

Brandaktuelle Daten und Fakten gab es auf dem 1. Zukunftskongress „Migration und Integration“ im Bundespressehaus der Bundesregierung in Berlin am 16.03. 2016.

Eröffnet wurde diese von mehr als 650 Teilnehmern besuchte Veranstaltung durch Hans-Georg Engelke, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern.

In den anschließenden Impulsvorträgen wurden kritische Positionen – vor allem von der Professorin für Integrationsforschung der Humboldt Universität, Frau Naika Foroutan – vorgetragen. Die Aussage aus dem Bundesfinanzministerium allerdings erzeugte unlaubwürdiges Erstaunen, dass die Flüchtlingsherausforderung nicht am Geld scheitern würde. Sie sei ohne Steuererhöhungen bezahlbar, so Staatssekretär Werner Gatzer. Das erinnerte irgendwie an die Aussagen nach der Wiedervereinigung Deutschlands.

Zur aktuellen Lage beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Besondere Programmhighlights bildeten zwei 90-minütige Sessions: Das Plenum mit Dr. Frank-J Weise zur aktuellen Lage beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundesagentur für Arbeit. In einem anschließenden „Kreuzverhör“ mit Dr. Johannes Ludewig, Beiratsvorsitzender vom Veranstalter Wegweiser, beantwortete er Fragen, die insbesondere von Vertretern aus Kommunen gestellt wurden.

Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, Peter Altmaier hielt eine engagierte, z.T. sehr emotionale Rede und diskutierte am späten Nachmittag mit Dr. Klaus von Dohnanyi die großen politischen Linien rund um die Flüchtlingsfrage. Auch hier blieben einige Fragen offen.

Dr. Klaus von Dohnanyi und Foto: Hans-J. Hinken
Dr. Klaus von Dohnanyi (links im Bild) und Peter Altmaier
Foto: Hans-J. Hinken

Da das Interesse an diesem Kongress unerwartet hoch war und das Thema so brisant wie selten, beschlossen die Veranstalter von Wegweiser, in Person des agilen Geschäftsführers Oliver Lorenz, einen 2. Kongress noch in diesem Jahr zu organisieren. Diesmal über 2 Tage.

Er findet vom 20. bis 21. 09. 2016 am gleichen Ort in Berlin statt.

Hans J Hinken

 

Interviews vom Berliner Demografie Forum 2016

 Das Berliner Demografie-Forum ist eine parteiübergreifende, globale Dialogplattform, konzipiert als jährlich stattfindende Konferenz mit wechselnden Fragestellungen zu demografischen Herausforderungen.

Zielsetzung ist, die Spitzen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam neue Impulse zu setzen, Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten für den demografischen Wandel zu entwickeln.

Vom 24. bis 25. Februar 2016 fand das BDF zum fünften Mal statt. Themenschwerpunkt des 5. BDF war „Arbeit – Lebenschancen – Wohlstand“.

Franz Müntefering hielt einen beeindruckenden Eröffnungsvortrag. Hier ein kurzes Interview.

 

Berlin Demography Forum 2016 – Interview with Prof. Dame Carol Black

Berliner Demografie-Forum 2016 – Interview mit Prof. Dr. Volker Deville

Cyborgs, Roboter und Dinosaurier im Loft der CeBIT Global Conferencess

Hier geht’s unter die Haut: Cyborgs, Roboter und Dinosaurier im Loft der CeBIT Global Conferencess

 CeBIT Global Conferencess
© Deutsche Messe
CeBIT Global Conferencess

Alle reden vom digitalen Wandel – hier kann man ihn hautnah erleben und anfassen: Die CeBIT Global Conferences in Hannover präsentieren im März erstmals im so genannten Loft insgesamt neun beeindruckende Installationen zur digitalen Transformation.

Hannover. Die CeBIT Global Conferences haben ab März ihr eigenes Loft. Der führende Kongress der digitalen Wirtschaft diskutiert dann nicht nur die Zukunftsthemen des digitalen Wandels, sondern macht sie auch mit allen Sinnen in räumlichen Installationen erlebbar. Das neue Loft in Halle 8 veranschaulicht in neun ineinander übergehenden „Wohnwelten“ die digitale Transformation in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen. Dabei geht es nicht nur um die Technologie, sondern vielmehr um die Art der Nutzung und die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Besucher des Lofts sehen unter anderem, wie Cyborgs mit implantierten Mikrochips agieren, wie soziale Roboter auf Kundenfang gehen und wie 70 Millionen Jahre alte Saurier zum Leben erweckt werden.

Die Themenbereiche der „Wohnwelten“ im Loft reichen von Robotik, Virtual Reality und  Augmented Reality über Big Data und Application Car bis zur Technik unter der Haut. Außerdem geht es um die Zukunft des Arbeitens sowie Forschung im digitalen Wandel. In drei Räume sind darüber hinaus das Deutsche Welle Studio, die F- Secure Lounge und CarUnity von Opel eingezogen.

Biohacking: Technik geht unter die Haut

Im Rahmen der digitalen Transformation bekommt das so genannte Biohacking eine neue Bedeutung. Doch was verbirgt sich hinter diesen „Dangerous Things“? Ein Beispiel ist das Implantieren eines reiskorngroßen Chips zwischen Zeigefinger und Daumen. In einem Raum des Lofts sprechen Amal Graafstra, Gründer des Unternehmens Dangerous Things, und Dr. Patrick Kramer, Gründer von digiwell, über das Leben als Cyborg. Dabei werden die implantierten Chips als „mobile Datenträger“ genutzt und ermöglichen so beispielsweise das Öffnen der Haustür ohne Schlüssel. Auch beim Zahlen an der Kasse im Supermarkt wird eine neue „Tür geöffnet“. Cyborgs können ohne Pin und Geldkarte ihren Einkauf zahlen, ganz einfach mit der Hand. Wer diese Technologie einmal selbst ausprobieren möchte, kann dies im Loft der CeBIT Global Conferences tun. Graafstra und Kramer implantieren auf Wunsch auch auf der CeBIT Chips in die Hände angehender Cyborgs. Das Prozedere ist dabei vergleichbar mit einem Besuch im Piercing-Studio.

Sozialer Roboter definiert neues Kundenerlebnis

„Bewohner“ eines der neun Loft-Zimmer ist Pepper, der erste soziale, humane Roboter, der menschliches Verhalten versteht und darauf reagiert. Pepper kann im Straßenverkehr fahren, Kunden unermüdlich grüßen, Produkte und Dienstleistungen empfehlen sowie Big-Data-Analysen in Echtzeit durchführen. Entwickelt wurde Pepper von Julien Seret von Aldebaran/Softbank Robotics.

Virtual Reality – vom Gaming zum Business

Im nächsten Zimmer geht es um das Thema Virtual Reality. Auf den Gebieten Gaming und Entertainment sind VR-Anwendungen mittlerweile State-of-the-art. Aber wie können Unternehmen Virtual Reality nutzen, um mit ihren Kunden zu kommunizieren und ein außergewöhnliches Kundenerlebnis zu erzielen? Im Loft der CeBIT Global Conferences kann der Besucher unter anderem an einem Experiment zur interaktiven Website des mobilen Bezahlunternehmens PEY teilnehmen. Außerdem ist dort eine exklusive Sneak Preview des Soulpix-Spiels EDEN zu sehen sowie eine Virtual-Reality-Adaption des Kurzfilms „Design in Experiences“ von Hardy Seiler, der dafür den European Design Award verliehen bekam.

Augmented Reality lässt Dinosaurier durch das Loft laufen

Tristan der Raubsaurier ist eines der weltweit am besten erhaltenen Exemplare seiner Gattung und gilt unter Experten als einzigartiger Fund. Insbesondere der mehrere hundert Kilo schwere Schädel ist sehr gut erhalten. Im Berliner Naturkundemuseum ist das Skelett und der nahezu vollständige Schädel des Raubsauriers inklusive seiner zwölf Zentimeter langen Zähne ausgestellt. Im Loft der CeBIT Global Conferences wird eine Kopie eines Teilstücks des Schädels zu sehen sein. Noch viel spannender dürfte die zusätzliche Animation sein. Dazu wird der komplette Saurier Tristan mithilfe unzähliger Daten nachgebaut und dank Augmented Reality durch die Gänge des Lofts und der CeBIT Global Conferences laufen. Ganz so wie er es vor rund 70 Millionen Jahren mit Haut und Haaren in einer etwas anderen Umgebung tat.

Big-Data-Vorstandstreffen als Virtual-Reality-Erlebnis

Um wichtige Entscheidungen treffen zu können, ist es notwendig, auf alle relevanten Daten und Informationen zugreifen und Ergebnisse schnell auswerten zu können. In einem Raum des Lofts wird eine imaginäre Vorstandssitzung durchgeführt, bei der alle Teilnehmer alle verfügbaren Daten direkt vor sich haben und gemeinsam daran arbeiten können. Ziel ist es, die Daten dabei so zu visualisieren, dass Auswirkungen schnell und einprägsam erkannt werden. Da Daten zunehmend komplexer werden und sich stetig verändern, werden die Grenzen der 2D-Visualisierung schnell deutlich. Bei der „Vorstandssitzung“ im Loft der CeBIT Global Conferences können die Teilnehmer die Internetdaten aus einer „blockchain“ als Hologramm direkt vor sich sehen.

Der Eintritt in den Loft-Bereich der CeBIT Global Conferences ist für CeBIT-Besucher kostenfrei.

CeBIT 2016 (Montag, 14., bis Freitag, 18. März)

Über die CeBIT
Die CeBIT in Hannover ist die weltweit wichtigste Veranstaltung für Digitalisierung. Im Rahmen einer einzigartigen Verzahnung von Messe und Kongress präsentieren die beteiligten Weltkonzerne, Mittelständler und Startups die relevanten Themen der IT-Wirtschaft und Digitalisierung wie etwa Big Data and Analytics, Cloud-Anwendungen, Mobile, Social Business, IT-Sicherheit oder Internet of Things. Als Partnerland präsentiert sich die Schweiz als Hightech-Nation. Die CeBIT Global Conferences liefern in Keynotes und Foren den Überblick über die wichtigsten Trends und Themen der digitalen Welt. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Topthema  „d!conomy: join – create – succeed“. Exklusiver Eventpartner der CeBIT 2016 ist die Salesforce World Tour mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.cebit.de.

WoMenCONNEX

WoMenCONNEX – die Kongress- und Karrieremesse im Süden zur Positionierung von Frauen in der Arbeitswelt

 

WoMenCONNEX
WoMenCONNEX 2104

Die WoMenCONNEX feierte im vergangenen Jahr ihre erfolgreiche Premiere. 350 TeilnehmerInnen und 45 Unternehmen, Verbände und Initiativen beteiligten sich daran und vergaben im Nachgang Bestnoten: Insgesamt 95% der TeilnehmerInnen waren mit der WoMenCONNEX rundum zufrieden und über 98% bewerteten die besuchten Programmpunkte positiv.

Die WoMenCONNEX in der Messe Karlsruhe bietet eine Impuls gebende Mischung aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen, interaktiven Workshops, Kurzcoachings und der angeschlossenen Karrieremesse. Holen Sie sich Anregungen und Ideen in den Keynotes bekannter Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft, in Workshops erfahrener CoachInnen sowie in Best-Practice-Vorträgen ausgewählter Firmen. Die Karrieremesse, in der  Unternehmen wie Bilfinger SE, EnBW AG, EY, Capgemini und die BBBank e.G. präsent sind, ergänzt das Vortragsprogramm und ermöglicht den weiterführenden Austausch mit Unternehmen, Netzwerken und Dienstleistern. Die anschließende Networking Night lässt den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen und bietet zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal die Gelegenheit, intensive Gespräche mit UnternehmerInnen, Personalverantwortlichen und VertreterInnen aus Frauennetzwerken zu führen und Erfahrungen auszutauschen.

Bei diesem Businessevent treffen sich Frauen und Männer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Angestellte, HochschulabsolventInnen, Berufs(wieder)einsteigerInnen, Selbstständige und FreiberuflerInnen nutzen den Austausch mit Unternehmen und Personalverantwortlichen und profitieren von den Impulsen aus Vorträgen und Workshops. Neben dem Kongress-Ticket, welches Zugang zu allen Bereichen der Kongressmesse bietet, wird es in diesem Jahr erstmals ein preiswertes Ausstellungsticket geben. Hiermit erhalten die TeilnehmerInnen Zutritt zur Hauptbühne, der Ausstellung sowie den Speed Coachings.

WoMenCONNEX am 27. November 2015.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Connecting innovators in Life Sciences and Information Technologies

Am 29. und 30.10. 2015 fand in der Markthalle Basel der 2. Kongress für Entrepreneure, Startups, Erfinder und Wissenschaftler der biotech- und life-science Szene statt.

Über LIFT:
Seit 2006 werden auf den LIFT Events die Auswirkungen technologischer Innovationen auf Business und soziales Engagement erforscht. Dazu werden weltweit internationale Events und „open-innovation“- Programme durchgeführt. In den letzten 9 Jahren kamen ca. 15’000 Teilnehmer aus 40 Ländern in mehr als 30 Veranstaltungen zusammen.

LIFT Basel 205
LIFT Basel 2015
Lift Basel 2015
Lift Basel 2015

In Basel waren es ca. 450 Teilnehmer, die sich zum Thema
Connecting innovators in Life Sciences and Information Technologies

eingefunden haben. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf der aktuellen Herausforderung und kreativen Lösung, die technische Innovationen auf unseren Alltag von heute und morgen haben werden.

Neben Erfindungen wie die 3-D-Animationen einer DNA Kette von Labster.com und der Flugdrohne von VitiScan.com , die Weinberge und ganze Äcker mit einer Infrarot- Kamera überfliegt und auf Defizite überprüft, gab es vor allem spannende Vorträge und „state-of-the-art“ – Projekte auf 6 Sessions verteilt:

– Synthetic Biology Today and Tomorrow
– The Future of Food & Beverage
– Surgeon Superpowers
– Doctors and Patients, Revisited
– Global Ageing
– Strategic Openness in Life and Data Science

„Die Produktion und Aufnahme von Nahrung ist ein ökologischer und sozialer Prozess, der weit mehr als Sonne und Wasser benötigt - vor allem Zeit.“
„Die Produktion und Aufnahme von Nahrung ist ein ökologischer und sozialer Prozess, der weit mehr als Sonne und Wasser benötigt – vor allem Zeit.“

Äusserst erfrischend und direkt von der ETH Zürich Woche „The Story of Food“ kam BinBin Pearce mit Studierenden aus 2 Projekten, die das kritische Denken
von Bachelor und Master Studenten fördern sollen.
Zum einen wurde aus alten Brotresten Bier gebraut, zum anderen die öffentliche Wahrnehmung sensibilisiert für die Vitamin D Insuffizienz älterer Mitbürger – vor allem im Winter.

Dazu sollen – so die Projektidee – in grossen Schweizer Städten Toilettenhäuschen aufgestellt werden, in denen per Urintest der Vitamin-D Spiegel ermittelt werden kann.

Mithilfe des Design-Thinking-Prozesses wurden diese Projekte an der ETH Zürich und während eines Workshops auf der LIFT Basel zum Thema „Prototyping the Future of Food“ entwickelt.

Beendet wurde die Konferenz durch einen zukunftweisenden Vortrag von Marcel Salathé zum Thema „Creating a European Culture of Innovation“, in dem er darauf hinwies, Europa möge den Anschluss an die weltweite technologische Entwicklung nicht verschlafen. Ansonsten gäbe es ein erschreckendes Erwachen.

Die LIFT Basel 2015 war ein sehr gut organisiertes und inspirierendes Erlebnis der europäischen „Life Science und Information Technology“ – Szene.
Ein grosser Dank geht an Hannes Grassiert und das Team.

Menschen und Werte

Gespräch mit Matthias Platzeck am 08.10.2015

Matthias Platzeck (Foto: privat)
Matthias Platzeck (Foto: privat)

Die Frage nach „Menschen und Werten“ in Staaten, Gesellschaften, Institutionen, Religionen, Politik und Wirtschaft ins Gespräch zu bringen, ist Ziel der Diskussionsrunde, bei der Matthias Platzeck zu Gast sein wird. Der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums. Thematisch bringt er sich besonders bei den Spannungen zwischen den alten und neuen Bundesländern sowie zum Verhältnis von Russland, der Ukraine und der Europäischen Union ein. Platzeck wirbt für Zurückhaltung und Verständnis für die Position Russlands angesichts der geopolitischen Entwicklung seit 1990.

 

 

  • Was: Gespräch
  • Wann: 08.10.2015, 19:00 Uhr
    • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
    • Veranstalter: Theologische Fakultät, Abteilung Fundamentaltheologie in Kooperation mit der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg
  • Kontaktinformationen: Katholische Akademie, 0761/31918-0
  • Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular.
  • Der Tagungsbeitrag beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Aikikendo: Ein Schnupperkurs in Basel

Aikikendo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.

Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum.

Die Schwertführenden stehen sich als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbststeuerung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung.

Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, die Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens couragiert und erfolgreich anzunehmen.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über deren Anwendung im beruflichen Kontext.

Ai K iKen Do im Sport
Aikikendo im Sport

Auf Wunsch können separat Einzelcoachings vereinbart werden.

Der Schnupperkurs am 27.08.2015, 19 – 22 h ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten.

Leitung: Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer, www.hans-hinken.de

Ort: Kleiner Saal im Borromäum, CH- 4051 Basel, Byfangweg 6, Nähe SBB

Zeiten: Donnerstags, 10.09., 24.09., 08.10., 22.10., 05.11.,19.11.,03.12., 17.12. 2015

Kosten: CHF/ € 60,- pro Abend, CHF/ € 400,- pro Halbjahr

Anmeldung: Hans-Josef Hinken, D-79104 Freiburg, Wintererstr. 7

E-mail: mail@hans-hinken.de

Ein Wochenende in Basel oder Aarau am 19. – 20.09. 15, 10-17h ist geplant.

Kosten: CHF / € 370,-

Bitte mitbringen: Leichte Kleidung, warme Socken, Flasche Wasser

Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Kunst

Auftakt zur Reihe „Science, Sustainability & Art“ am 29.06.2015

 „Science, Sustainability & Art“ Die Impuls-Reihe „Science, Sustainability & Art – Exploring Tools for Transformation“ ergründet in Vorträgen, Workshops und einer Theateraufführung, welche Rolle die Kunst in den aufstrebenden Nachhaltigkeitswissenschaften spielt. Zum Auftakt hält der Soziologe Dr. Sacha Kagan einen Vortrag mit dem Titel „Artful Sustainability Studies: Of aesthetics of complexity and radical open citizenship“. Die Theatergruppe Freiburg Scientific Theatre e.V. befasst sich in ihrer Aufführung „Paradise Vetoed: Stories of Climate Change“ am 02.07.2015 mit dem Thema Klimawandel.