Ausschreibung für landesweiten Wettbewerb zur Share Economy

Ressourcen teilen, Miteinander fördern, Digitalisierung gestalten
shareBW: Ausschreibung für landesweiten Wettbewerb zur Share Economy ist gestartet

Stuttgart/Karlsruhe, 03. April 2017.
Nach einer erfolgreichen ersten Auflage vor zwei Jahren lobt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) nun erneut den landesweiten Wettbewerb „shareBW“ aus. Der Wettbewerb fokussiert Projektideen zur Share Economy, die einen Bezug zur Digitalisierung und modernen Technologien aufweisen. Die diesjährigen Wettbewerbskategorien umfassen die Themen Nachhaltigkeit und Energie, geteilte Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe und gemeinsame Kreativität. Der Wettbewerb, der sich sowohl an Startups, Institutionen, Vereine und an Bürger richtet, wird vom CyberForum e.V. im Auftrag des MWK durchgeführt. Projektideen können bis 31. Mai 2017 unter www.sharebw.de eingereicht werden.

Wie können durch die Share Economy Ressourcen effizienter und damit umweltschonender genutzt werden? Wie kann das Prinzip des Teilens mehr bürgerschaftliches Engagement hervorrufen? Und wie können innovative und dennoch sozial verträgliche Share-Economy-Modelle aussehen?

Diesen Fragen geht das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gemeinsam mit dem CyberForum e.V. nach und lobt zum zweiten Mal den landesweiten Wettbewerb „shareBW“ aus.
„Die Idee der Share Economy ist nicht neu, die Digitalisierung eröffnet aber neue Potenziale und sorgt für einen enormen Schub“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und fügt hinzu: „Auf digitalen Plattformen können sich schnell und einfach Nutzergemeinschaften bilden und Ressourcen unkompliziert getauscht und geteilt werden. Mit shareBW wollen wir somit einerseits kreative Ideen auszeichnen, die einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten, aber auch neuartige Digitalisierungspotenziale identifizieren und heben.“

„Die Share Economy ist nicht nur ein Impulsgeber für eine moderne Gesellschaft, sondern auch ein starker Wachstumsfaktor für die Digitalbranche“, ergänzt David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum aus Karlsruhe. „Hier steckt in Baden-Württemberg großes Potenzial, was sich auch daran zeigt, dass wir bei der vergangenen Auflage des Wettbewerbs 60 Bewerbungen erhalten haben. Ich bin schon sehr gespannt, welche innovativen Sharing-Konzepte wir dieses Jahr durch shareBW unterstützen können.“

shareBW: Zielgruppe und Wettbewerbskategorien

Der Wettbewerb wird in vier Hauptkategorien ausgeschrieben: In der Kategorie „Smarter Earth/Energy“ geht es um Projekte, die speziell die Themen Klima, Nachhaltigkeit, Naturschutz oder Erneuerbare Energien fokussieren. Bei „Mobility“ steht im Vordergrund, mit zum Beispiel sozialen Netzwerken oder der Nutzung offener Daten neuen Mobilitätsformen Vorschub zu leisten, um Mobilität umweltverträglicher und bezahlbar zu machen. In der Kategorie „Integration/Participation“ werden Ideen gesucht, die das alltägliche Leben betreffen und einen gesellschaftlichen Nutzen beisteuern – beispielsweise bürgerschaftliches Engagement, die Erleichterung der Arbeit für Ehrenamtliche oder neue Beteiligungsformate. Einen künstlerischen Ansatz verfolgt die Kategorie „Creativity“, in welcher Sharing-Projekte zu Themen wie Kulturvermittlung, Film und Werbung, Verlagswesen, Software oder Gaming eingereicht werden können.

shareBW richtet sich an ein breites Publikum: sowohl junge Unternehmen, als auch Forschungseinrichtungen, Vereine, Institutionen oder Einzelpersonen können ihre Projektidee einreichen. Vorschläge zu Share-Economy-Kooperationsprojekten von mindestens zwei Partnern, von denen mindestens ein Partner eine gemeinnützige Einrichtung oder eine Person des öffentlichen Rechts ist, sind besonders willkommen. Der Wettbewerb wird unterstützt durch das IT Bündnis Baden-Württemberg.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und Einreichung der Projektidee vom 1. April bis 31. Mai 2017 unter: www.sharebw.de

Menschen und Werte

Gespräch mit Matthias Platzeck am 08.10.2015

Matthias Platzeck (Foto: privat)
Matthias Platzeck (Foto: privat)

Die Frage nach „Menschen und Werten“ in Staaten, Gesellschaften, Institutionen, Religionen, Politik und Wirtschaft ins Gespräch zu bringen, ist Ziel der Diskussionsrunde, bei der Matthias Platzeck zu Gast sein wird. Der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums. Thematisch bringt er sich besonders bei den Spannungen zwischen den alten und neuen Bundesländern sowie zum Verhältnis von Russland, der Ukraine und der Europäischen Union ein. Platzeck wirbt für Zurückhaltung und Verständnis für die Position Russlands angesichts der geopolitischen Entwicklung seit 1990.

 

 

  • Was: Gespräch
  • Wann: 08.10.2015, 19:00 Uhr
    • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
    • Veranstalter: Theologische Fakultät, Abteilung Fundamentaltheologie in Kooperation mit der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg
  • Kontaktinformationen: Katholische Akademie, 0761/31918-0
  • Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular.
  • Der Tagungsbeitrag beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.