Nette Geste zu Ostern: Kostenfreie Kinder-Audioguides in der Fondation Beyeler

 Als kleine Überraschung zum bevorstehenden Osterfest bietet die Fondation Beyeler ab sofort kostenfrei die Audioguides für Kinder zur Ausstellung „Paul Gauguin“.

Impression vom Familientag „Peter Doig“, Infodesk der Fondation Beyeler, Foto: Mathias Mangold
Impression vom Familientag „Peter Doig“, Infodesk der Fondation Beyeler, Foto: Mathias Mangold

Erstmalig realisierte das Museum in Riehen/Basel anlässlich der Ausstellung „Paul Gauguin“ Audioguides für Kinder. Die Kinder-Audioguides sind ab sofort kostenlos, sie können beim Ausstellungsbesuch am Infodesk abgeholt werden. Die Kinder-Audioguides wurden für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren produziert und sind in deutscher Sprache verfügbar. Der kindergerechte Rundgang durch die Ausstellung dauert mit dem Audioguide ca. 30 Minuten.

Der Audioguide für Kinder startet mit Gauguins berühmtem Selbstbildnis mit Palette, (um 1893/94). Er besteht aus einem kurzen Einführungstext zum Künstler und seiner Geschichte und beleuchtet auf informative und altersgerechte Weise acht weitere Meisterwerke aus der Ausstellung. So lernen Kinder Gauguins eigenwilligen, revolutionären Umgang mit Farbe kennen, werden mit einigen seiner Werke aus verschiedenen Epochen und Gegenden, wie der Bretagne, Tahiti oder den Marquesas-Inseln bekannt gemacht oder erhalten Informationen über die Rolle der Tiere in den Gemälden des Künstlers. Der Kinder-Audioguide wurde von iart in Absprache und in Zusammenarbeit mit der Fondation Beyeler realisiert.

Die Fondation Beyeler wendet sich mit ihren temporären Ausstellungen, den Sammlungspräsentationen und dem Begleitprogramm zu den Ausstellungen an ein breites Publikum und will insbesondere auch das Interesse von Kindern und jungen Menschen für die Kunst wecken. Dies war den Gründern, dem Basler Kunstsammlerpaar Ernst und Hildy Beyeler, ein besonderes Anliegen, das das Museum kontinuierlich verfolgt.

Demnächst wird auch der Familientag zur Ausstellung „Paul Gauguin“ stattfinden: Am Sonntag, 10. Mai 2015, werden Workshops, kinder- und jugendgerechte Führungen in mehreren Sprachen und Museumsspiele für die ganze Familie angeboten.

Die Produktion des Kinder-Audioguides wurde durch die Freunde der Fondation Beyeler grosszügig unterstützt, insbesondere durch: Martin Bisang und Mirjam Staub-Bisang, Jürg und Catherine Geigy, Gustav E. und Annetta Grisard, Alfred und Mamuka Bliadze Kornfeld, Rudolf und Valeria Maag.

AiKiKenDo – Workshop in Emsdetten

Noch 3 Plätze frei für Kurzentschlossene

*AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.
Beim Umgang mit dem Schwert geht es darum, den kraftvollen Kern der inneren Mitte aufzuspüren.

Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum.

Die Schwertführenden stehen sich unterstützend als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Flexibilität, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung.

Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, mit deren Anwendung den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens leichter begegnet werden kann.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über den Transfer des Gelernten in den persönlichen wie beruflichen Alltag.

Termin:           Freitag, 20. März 201518:00 bis 21:00 Uhr

Kosten:            €  50,-

Ort:                    Agentur HUSARE, Sinninger Straße 44 in 48282 Emsdetten

*AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“.

Schlechte Führung kostet Unternehmen viel Geld

Kostenfaktor schlechte Führung

Beratungsunternehmen Gallup veröffentlicht Engagement Index 2014

Gallup-Studie 2014 - EngagementDie gute Nachricht vorab: Der Anteil deutscher Arbeitnehmer, die emotional
nicht an ihren Arbeitgeber gebunden sind, ist zum zweiten Mal infolge gesunken.
Der positive Trend scheint sich zu verfestigen: Aktuell zählen 15 Prozent der
Beschäftigten zu den Mitarbeitern, die bereits innerlich gekündigt haben.
Allerdings verharrt der Anteil der emotional hoch gebundenen Arbeitnehmer – die Leistungsträger in den Unternehmen – auf unverändert niedrigem Niveau von 15 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten (70 Prozent) zählen zu den gering gebundenen Mitarbeitern und machen Dienst nach Vorschrift. Die hohe Zahl von Inneren Kündigern kostet die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 73 und 95 Mrd. Euro. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Gallup Engagement Index. Da die emotionale Mitarbeiterbindung unmittelbar von dem Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten beeinflusst wird, liegt der diesjährige Fokus auf den Führungskräften.

„Wir haben uns in diesem Jahr unter anderem intensiv mit der Frage beschäftigt: Wie sieht der typische Vorgesetzte aus?“, erklärt Marco Nink, Senior Practice Consultant bei Gallup. Das Ergebnis: Die durchschnittliche Führungskraft ist 45,8 Jahre alt, männlich (75 Prozent), arbeitet Vollzeit (87 Prozent), verfügt als formale Bildung mindestens über einen Realschulabschluss (88 Prozent) und hat im Schnitt 9,7 Jahre Führungserfahrung. Die Mehrheit (52 Prozent) der Vorgesetzten führt weniger als 10 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Führungskräften liegt bei 43,3 Stunden pro Woche.

Zittern um Job Gallup-StudieFachkompetenz und Erfahrung sind die häufigsten Gründe für Beförderungen in Führungspositionen: Rund die Hälfte (51 Prozent) der Führungskräfte sind in ihre derzeitige Position gekommen, weil sie viele Erfahrungen in ihrem Arbeitsgebiet gesammelt haben und längere Zeit im Unternehmen tätig sind. 47 Prozent der Führungskräfte wurden befördert, da sie in ihrer vorherigen Position ohne Führungsverantwortung erfolgreich waren. Marco Nink betrachtet diese Praxis der Führungskräfteauswahl in deutschen Unternehmen als problematisch: „Verschiedene Gallup-Studien haben ergeben, dass nur ein geringer Teil der Menschen für eine Führungsposition geeignet ist. Erfahrungen und fachliche Kompetenzen sind zwar von Vorteil für eine Position als Führungskraft, dennoch ersetzen sie nicht das nötige Talent.“

Auf arte gibt es einen Film unter dem Titel „Mein wunderbarer Arbeietsplatz“. Er zeigt, dass die richtige Führung zu mehr Zufriedenheit und besseren Arbeitsergebnissen führt.

 

Die drei Z hervorragende Führung

Davon abgesehen gibt es Anhaltspunkte, wie Unternehmen Führungskräfte weiterentwickeln können, betont Marco Nink: „Die drei Z für hervorragende Führung sind Zugänglichkeit, Zuständigkeit und Zielorientierung und damit verbundene Verhaltensweisen, die über die zentralen Bedürfnisse am Arbeitsplatz – etwa konstruktivem Feedback, Lob und Anerkennung für gute Arbeit oder die Einbindung von Mitarbeitern in Entscheidungen – hinausgehen.“ Zugänglichkeit meint, inwieweit der Vorgesetzte für die Mitarbeiter ansprechbar ist – auch bei Themen, die nicht die eigentliche Arbeit betreffen. Von den Befragten, die vollständig der Aussage „Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer an meinen Vorgesetzten wenden kann, egal welche Frage ich habe.“ zustimmen, sind 31 Prozent emotional hoch an ihren Arbeitgeber gebunden. Von den Beschäftigten, die dieser Aussage widersprechen, sind nur zwei Prozent emotional hoch gebunden. Arbeitnehmer, die mit ihrem Vorgesetzten auch über Dinge sprechen können, die nichts mit der Arbeit zu tun haben, sind zu 25 Prozent hoch emotional an das Unternehmen gebunden. Von den Befragten, die diese Aussage verneinen, sind nur vier Prozent emotional hoch gebunden.

„Zuständigkeit steht dafür, dass Führungskräfte wissen, an welchen Aufgaben und Projekten ihre Mitarbeiter gerade arbeiten, wie sie ihre Mitarbeiter für deren Leistung verantwortlich halten und kommunizieren“, erklärt Marco Nink. Von den Befragten beispielsweise, die vollständig zustimmen, dass ihr Vorgesetzter ihre Aufgaben und Projekte kennt, haben 23 Prozent eine hohe emotionale Bindung, aber nur fünf Prozent derjenigen, bei denen dies nicht der Fall ist. Und von Befragten, die regelmäßige Besprechungen im Team haben, sind 20 Prozent emotional hoch gebunden. Aber nur elf Prozent der Mitarbeiter, bei denen keine regelmäßigen Meetings stattfinden, zählen zur Gruppe der emotional Hochgebundenen.

Zielorientierte Führungskräfte unterstützen ihre Teammitglieder dabei, Prioritäten bei der Arbeit und Leistungsziele festzulegen. „Sie konzentrieren sich auf die Stärken der Mitarbeiter, anstatt auf deren Schwächen“, sagt Marco Nink. Von den Befragten mit Vorgesetzten, die den Fokus auf ihre Stärken legen, weisen 36 Prozent eine hohe Bindung auf. Von den Mitarbeitern, bei denen diese Aussage nicht zutrifft, sind nur zwei Prozent emotional hoch gebunden. Nur 33 Prozent der in Bezug auf ihr Führungsverhalten befragten Führungskräfte stimmen der Aussage zu: „Ich lege meinen Schwerpunkt eher auf die Entwicklung der Stärken oder positiven Eigenschaften meiner Mitarbeiter, weil das die Bereiche sind, in denen sie am besten sind.“ Marco Nink erklärt: „Das bedeutet allerdings nicht, Schwächen zu ignorieren. Nur Mitarbeiter, die ihre „Defizite“ kenne, können diese zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Kollegen ausgleichen. In keinem Fall jedoch ist es zielführend, zu viel Energie, Zeit und finanzielle Mittel in die Behebung von Schwächen zu investieren – und darauf zu verwenden, dass der Mitarbeiter höchstens ein mittelmäßiges Niveau erreicht.“

Folgen von Führungsfehlern für Unternehmen und Mitarbeiter

„Wenn das Führungsverhalten nicht stimmt und die Situation am Arbeitsplatz schlecht ist, leiden letztlich die Mitarbeiter psychisch und physisch darunter“, ergänzt Marco Nink. „Dies kann auch gravierende Auswirkungen auf das private Umfeld haben. Niemand gibt Stress am Werktor oder am Empfang ab, wenn er nach Hause geht, sondern nimmt ihn mit.“ So empfinden Beschäftigte ohne emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber eher das Gefühl ausgebrannt zu sein (60 Prozent, emotional hoch gebundene Mitarbeiter: 21 Prozent) und lassen ihren Arbeitsstress eher an Freunden und Familie aus (41 Prozent, emotional hoch gebundene Mitarbeiter: neun Prozent). Auch haben Sie weniger Spaß bei der Arbeit (fünf Prozent, emotional hoch gebundene Mitarbeiter: 83 Prozent).

Ein Viertel der befragten Arbeitnehmer hat schon einmal seine Arbeitsstelle wegen eines Vorgesetzten gekündigt, um das eigene Wohlbefinden zu verbessern. 19 Prozent der Mitarbeiter ohne emotionale Bindung sind aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Weitere 23 Prozent schauen sich um, suchen aber nicht aktiv. Unter den emotional hoch gebundenen Mitarbeitern ist hingegen nur ein Prozent der Mitarbeiter aktiv auf Arbeitsplatzsuche und sechs Prozent schauen sich um. Marco Nink: „Die nicht vorhandene emotionale Bindung von Mitarbeitern ist aufgrund der Fluktuationsneigung gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels für Unternehmen ein Problem. Darüber hinaus weisen emotional nicht gebundene Mitarbeiter im Schnitt fünf Tage mehr Fehlzeiten auf als ihre emotional hoch gebundenen Kollegen. Nink: „Jeder Fehltag kostet ein Unternehmen im Schnitt 252 Euro. Aus dem Mehr an Fehlzeit aufgrund fehlender oder nur geringer emotionaler Mitarbeiterbindung entstehen einem Unternehmen mit 2.000 Mitarbeitern Kosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.“

„Führung ist ein Hebel für den Erfolg von Unternehmen“, fasst Marco Nink die Ergebnisse zusammen. „Gute Führung steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen – schlechte Führung hingegen ist ein kritischer Kostenfaktor.“ Über den Engagement Index Deutschland

Seit dem Jahr 2001 erstellt Gallup jährlich, anhand von zwölf Fragen zum Arbeitsplatz und -umfeld, den sogenannten Q12®, den Engagement Index für Deutschland. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern und damit das Engagement und die Motivation bei der Arbeit ist. Für die jüngste Untersuchung wurden insgesamt 2.034 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer ab 18 Jahren in drei Erhebungswellen zwischen April und Dezember 2014 telefonisch interviewt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Arbeitnehmerschaft in Deutschland.

Über Gallup
Gallup Deutschland ist ein forschungsbasiertes Beratungsunternehmen und Spezialist für die Schnittstelle zwischen Ökonomie und Psychologie. Gallup berät Unternehmen u.a. im Bereich der Verhaltensökonomie und entwickelt zukunftssichernde Strategien. Mit seinen wissenschaftlich fundierten Werkzeugen und seiner branchenübergreifenden Expertise trägt Gallup maßgeblich zum organischen Wachstum von Unternehmen bei.

Berlin auf Platz 10 der Cities of Opportunity

 

4,8 Milliarden US-Dollar Erlös hat die Medien- und Unterhaltungsbranche in Berlin im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Damit liegt die größte deutsche Metropole laut der PwC-Studie “Cities of Opportunity“ auf Rang 10 der umsatzstärksten Medienstädte der Welt. Mehr noch, zehn Prozent der Arbeitskräfte und 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen den PwC-Analysten zufolge in der Bundeshauptstadt an der Branche hängen. Nummer eins unter den Medienstädten ist New York mit 19,7 Milliarden US-Dollar Umsatz vor Tokyo (19,5 Milliarden US-Dollar) und London (16,3 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz der Medienbranche setzt sich laut Methodologie der Studie aus Konsumentenausgaben, Werbeerlösen und Internetzugängen zusammen.

Die Grafik bildet den Umsatz der Medien- und Unterhaltungsbranche in 2014 ab.

Infografik: Die Top 10 Medienstädte der Welt | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Fondation Beyeler meldet erste Erfolge der Paul Gauguin-Ausstellung

Die Ausstellung „Paul Gauguin“ ist spektakulär angelaufen –

image006bereits in der dritten Woche nach Eröffnung sahen über 50‘000 Besucher Gauguins Meisterwerke in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel. Nach hochkarätigem Besuch aus Hollywood mit dem Schauspieler Keanu Reeves zur Ausstellungseröffnung, folgte mit dem Schweizer Sänger Bastian Baker ein weiterer prominenter Gast. Der sympathische Singer-Songwriter gab den Auftakt zu der Aktion #GauguinSounds, bei der Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Kultur, Politik und Wirtschaft wie Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger, Liedermacher und Schriftsteller Franz Hohler, The Voice-Gewinnerin Nicole Bernegger und die Sängerin Anna Rossinelli zu jedem der gezeigten Werke eine Playlist mit individuellen Musikstücken zusammengestellt haben. Der Singer-Songwriter Reza Dinally war so sehr von den Gemälden inspiriert, dass er eigens fünf Songs geschrieben und aufgenommen hat. Mit den Konzerten von Marc Almond und Dominique Horwitz folgen weiter musikalische Highlights.

Musik und Bilder sind im Bewusstsein der meisten Menschen eng miteinander verknüpft. Um den Besuchern ein einmaliges audiovisuelles Erlebnis zu ermöglichen, haben für #GauguinSounds bekannte Persönlichkeiten, Museumsmitarbeiter- und Besucher zu jedem der gezeigten Werke Gauguins eine persönliche Playlist geschaffen. Diese können direkt in der Ausstellung aber auch zu Hause am Computer oder unterwegs auf dem Smartphone gehört werden. Jeder, der möchte, kann seine ganz persönlichen Songs mit dem Hashtag #GauguinSounds mit anderen Musikliebhabern teilen. Die Fondation Beyeler wird fortlaufend Playlists von Besuchern in die offizielle #GauguinSounds-WebApp aufnehmen. So wird der Musik-Guide die Ausstellung mit immer neuen, individuell ausgewählten Musikstücken begleiten.

Jacques Brel Liederabende in der Fondation Beyeler

In ihrer Sehnsucht nach exotischer Ferne und Unberührtheit zogen zunächst Paul Gauguin und Jahrzehnte später der grosse Chansonnier Jacques Brel auf die Marquesas-Insel Hiva Oa, wo heute beide, nur wenige Meter voneinander entfernt, begraben sind. Inspiriert durch diese Gemeinsamkeit treten zwei charismatische Sänger in der Fondation Beyeler zu unterschiedlichen Liederabenden auf. Auf die erste musikalische Zeitreise nimmt uns der britische Sänger und Songwriter Marc Almond, der mit seiner Band Soft Cell eine Ikone der 1980er Jahre ist und über 30 Millionen Tonträger weltweit verkaufte. Der begnadete deutsch-französische Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz entführt uns an einem zweiten klangvollen Abend in der Fondation Beyeler mit seiner Stimme in Jacques Brels Chanson-Welt. Bereits 2002 wurde Horwitz für sein Brel-Chanson-Programm mit dem Mephisto-Preis ausgezeichnet.
Marc Almond singt Jacques Brel
Donnerstag, 12. März 2015, 19.00 Uhr
Gemeinsam mit Neal Whitmore und Martin Watkins nimmt der britische Kultstar das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise durch das Werk des Chansonniers Jacques Brel, der ein Bewunderer Gauguins war.
Preis: CHF 85.- / ART CLUB, FREUNDE: CHF 70.-
Museumseintritt im Preis inbegriffen.
Dominique Horwitz singt Jacques Brel
Mittwoch, 15. April, 2015, 19.30 Uhr
Der deutsche Schauspieler und Sänger entführt die Gäste mit seiner Stimme in die Welt Jacques Brels.
Preis: CHF 65.- / ART CLUB, FREUNDE: CHF 40.-
Museumseintritt im Preis inbegriffen.
Tickets Ausstellung „Paul Gauguin“
Wer an dem Kunstereignis des Jahres 2015 teilnehmen möchte, der hat noch bis zum 28. Juni die Gelegenheit dazu. Für den Besuch in der Fondation Beyeler können neben dem gewöhnlichen Weg an der Museumskasse die Tickets auch online erworben werden. Erhältlich sind sie über Starticket, Ticketcorner und Reservix, sowie auf der Homepage der Fondation Beyeler unter www.fondationbeyeler.ch/ticket.

Konzentration auf das Wesentliche

Ein Workshop mit japanischen Holzschwertern

AiKiKenDo bezeichnet die Verbindung zwischen Aikido, der japanischen

Schwert-Übung vor dem Golftraining. Wir machen unsere Übungen im März nicht im Freien!
Schwert-Übung vor dem Golftraining. Wir machen unsere Übungen im März nicht im Freien!

Selbstverteidigungskunst und Kendo, dem sportlichen Schwertkampf – hier allerdings ohne Körperkontakt und „Rüstung“. Beim Umgang mit dem Schwert geht es darum, den kraftvollen Kern der inneren Mitte aufzuspüren. Nur die Schwerter aus Holz begegnen einander im geschützten Raum. Die Schwertführenden stehen sich unterstützend als Partner gegenüber und erproben Elemente der Selbstführung wie Zielgerichtetheit, gelassene Konzentration, Flexibilität, Intuition, klare Kommunikation und den Unterschied zwischen innerer und äußerer Kraftanwendung. Mit dem Ansatz des Modelllernens werden Fähigkeiten ausgebildet, mit deren Anwendung den Herausforderungen eines komplexen, stressbehafteten Lebens leichter begegnet werden kann.

Eine Einführung in die Ki-Atmung und Übungen der Balance und Achtsamkeit sind ebenso Bestandteile des Kurses wie Reflexionen über den Transfer des Gelernten in den persönlichen wie beruflichen Alltag.
Leitung: Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer, www.hans-hinken.de
Ort: Agentur HUSARE, Sinninger Straße 44, 48282 Emsdetten
Zeit: Freitag, 20. 03. 2015, 18-21h
Kosten: € 50,-
Anmeldung: Hans-Josef Hinken, D-79104 Freiburg, Wintererstr. 7
E-mail: mail@hans-hinken.de
Bitte mitbringen: Leichte Kleidung, warme Socken, Flasche Wasser
Holzschwerter werden gestellt

Älter werden heißt nicht alt sein

Die „Alten“ bleiben immer länger jung

MINOLTA DIGITAL CAMERADie berufliche Arbeit geht zur Neige, aber der Akku ist noch in vollem Gang. Was denn – jetzt schon aufhören? Die Partnerin / der Partner ist schon zuhause – der/die andere geht noch Schaffen. 65 ist das neue 55! So bezeichnen Demografen die aktuelle Entwicklung. Sich selbst umgestalten, neue Ziele setzen, die „freie Zeit“ genießen – „Auszeit“ für immer!? Zu diesen Themen übers -Älter werden möchten wir Sie einladen. Anhand von modularen Übungen, die für die Teilnehmer kognitive, emotionale, physische, psychische und kreative Herausforderungen bedeuten können, gestalten wir einen Tag, der zur Selbstreflexion einlädt.

Infos – 19. April 2015 VHS Freiburg, Kursnummer: 151107643151107643

(http://vhs-freiburg.de/index.php?id=306&kathaupt=11&knr=151107643)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme !

Ria und Hans Hinken
Ria und Hans Hinken

 

 

Die psychische Gesundheit im Beruf schützen

Das gemeinsame Forschungsprojekt „Resilire“ der Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg ist gestartet

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Mit Herausforderungen im Beruf erfolgreich umgehen, stressige Phasen meistern und sogar gestärkt daraus hervorgehen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg erforschen im Verbundprojekt „Resilire – Altersübergreifendes Resilienz-Management“, welche Eigenschaften, Einstellungen und Fähigkeiten sich positiv auf die psychische Widerstandskraft – die so genannte Resilienz – von Beschäftigten auswirken. Auf dieser Grundlage entwickeln sie in Kooperation mit dem Softwareunternehmen Haufe Lexware und der Gesellschaft aufgabenorientiertes Lernen für die Arbeit e.V. (GALA) Online- und Präsenzcoachings, die die psychische Gesundheit der Teilnehmenden schützen und fördern. An der Universität Freiburg sind Dr. Nina Pauls, Dr. Christian Schlett und die Projektleiterin Prof. Dr. Anja Göritz von der Professur für Wirtschaftspsychologie an dem Vorhaben beteiligt.

Die Onlinecoachings entwickeln die Wissenschaftler zusammen mit Haufe Lexware. „Unsere konzeptionellen Vorarbeiten fließen mit dem Fachwissen von Haufe Lexware zu den Themen E-Learning und Weiterbildung zusammen“, erklärt Pauls. „Ziel ist ein Produkt mit Übungen, die leicht in den Arbeitsalltag integrierbar sind.“ Die Beschäftigten sollen sich selbst beobachten, indem sie in regelmäßigen Abständen Fragen zu ihrem arbeitsbezogenen Befinden beantworten. Dabei stufen sie sich selbst auf einer jeweils vorgegebenen Skala ein. Auf der Grundlage der so erhobenen Messdaten setzen sie sich mit ihrer Situation auseinander und erkennen, welche Fortschritte sie machen.
Die Präsenzcoachings erarbeiten die Wissenschaftler gemeinsam mit GALA. „Das Angebot soll Teilnehmende in den Unternehmen dazu anregen, sich über ihre Strategien im Umgang mit Belastungen und Stress bei der Arbeit auszutauschen und voneinander zu lernen“, sagt Schlett. Firmen wie die Volksbank Freiburg als maßgeblicher regionaler Partner werden die Konzepte erproben. Ansätze zur Weiterentwicklung der Resilienz der gesamten Organisation sind ebenfalls Teil des Projekts: Teams aus Beschäftigten sollen sich mit Hemmnissen und Fördermöglichkeiten für Resilienz in Arbeitsorganisation und -abläufen sowie in der Zusammenarbeit auseinandersetzen.

Ziel ist zudem, die Erkenntnisse aus Resilire in einem ganzheitlichen und altersübergreifenden Konzept zusammenzuführen und Leitlinien für ein betriebliches Resilienz-Management zu formulieren. „Mit den entwickelten Ansätzen können Betriebe die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten erhalten und stärken“, sagt Pauls. „Sie erschließen Resilienz als betriebliche Ressource und tragen damit langfristig zum wirtschaftlichen Erfolg bei.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Resilire im Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ mit insgesamt 1,1 Millionen Euro für drei Jahre. Die Projektkoordination hat die Universität Erlangen-Nürnberg inne. Ein Netzwerk von zehn Umsetzungs- und Transferpartnern unterstützt die Verwertung der Projektergebnisse in der betrieblichen Praxis.

www.resilire.de